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Ich empfehle drei Bücher, in denen der "klassische" Hatha Yoga gut beschrieben ist:
"Yoga" vom Sivananda Yoga Zentrum, Mangalam Verlag
"Yoga" von Andre van Lysebeth
In diesen beiden Büchern wir die wohl populärste Yogareihe, die Rishikeshreihe, auch Sivananda Basic Class und Yoga Vidya Grundreihe genannt, vorgestellt.
"Das Yoga Vidya Asanabuch" von Sukadev Bretz, Yoga Vidya Verlag ist geradezu eine Fundgrube für alle Yogalehrer, die für diese Grundreihe Variationen suchen.

Schlagworte: asana, buch, lysebeth, mangalam, sivananda, sukadev, yoga

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नमस् ते namas te


Lieber Michael,

ergänze

(die folgenden Bücher sollten in keiner Yoga-Bibliothek fehlen):

"klassische" Haṭhayoga-Bücher

Das umfassendste und beste moderne Buch zu den Thema::

B.K: S. Iyengar: Light on Yoga, Thorson [Der Titel spielt natürlich auf die Haṭhayogapradīpikā = 'Light on
Haṭhayoga' an] - Bemerkenswert ist, dass Iyengar die Namern der Yogastellungen [आसन āsana Stellung] in IAST (wissenschaftlicher Transliteration] wiedergibt!

Die spanische Ausgabe: Luz sobre el Yoga, Kairós 2007, trägt den Untertitel: yoga dīpikā


klassische Haṭhayoga-Bücher in wissenschaftlicher Edition

(alle bei YogaVidya.com erschienen; sanskrit / english ohne Transliteration):

Haṭhayogapradīpikā, ed. Brian Dana Akers [2002]

Śiva Saṃhita, ed James Mallinson [1992]

Gheraṃḍa Saṃhita, ed. James Mallinson [2004]

Leseproben:

http://yogavidya.com/


भद्रंते bhadraṃte

Jörn योगानन्दिन् Yogānandin
Yoga Anatomie ist ebenfalls eine wahre Fundgrube. Besonders schön sind die Zeichnungen. Ich kann es mir so wesentlich besser vorstellen als bei Fotos.

http://www.amazon.de/Yoga-Anatomie-Begleiter-Asanas-Bewegungen-Atem...
Hallo Maxim,

Licht auf Yoga gehört nicht zu meinen Lieblingsbüchern. Allerdings habe ich es für meine Ausbildung gebraucht und es steht deswegen zuhause bei mir. Wegen Pranayama und Mudra habe ich mal nachgeschaut. Ich finde es steht einiges über Pranayama und Mudra drin.
"Nach den tantrischen Texten ist der Zweck von Pranayama, die Kundalini zu erwecken, die göttliche, kosmische Kraft in unserem Körper" Licht auf Yoga - S.403. Danach sind einige Pranayamas in dem Buch beschrieben.

Es sind einge Mudras (Shanmuki-Mudra, Maha-Mudra, .....) mit Verweisen auf die Hatha-Yoga-Pradipika beschrieben. Es steht einiges über Bandha, Nadis und Chakra drin.

Auch wenn ich nicht alles in Licht auf Yoga verstehe und ich mit einigen Aussagen nicht einverstanden bin, habe ich doch einiges an interessanten Gedanken über Hatha Yoga gefunden.

Über Kriya ist Iyengar der Meinung, das sie Therapie und nicht Teil des Yoga seien und verweist auf die Hatha Yoga Pradipika Kapitel 2.21. (siehe in der Baum des Yogas S.112).

Hatha Yoga Pradipika / Kapitel 2.21. (von http://www.sacred-texts.com/hin/hyp/hyp04.htm)

meda-śleṣhmādhikaḥ pūrvaṃ ṣhaṭ-karmāṇi samācharet |
anyastu nācharettāni doṣhāṇāṃ samabhāvataḥ || 21 ||

21. If there be excess of fat or phlegm in the body, the six kinds of kriyas (duties) should be performed first. But others, not suffering from the excess of these, should not perform them.

Kennst Du die Texte von Karl Baier (http://homepage.univie.ac.at/Karl.Baier/texte/pdf/SinnUnsinn.PDF), ein Lehrer aus der Iyengar Tradion.
Er schreibt : "Das asana ist da, korrekt und brav ausgeführt. Aber wo ist der Übende. ....... Jeder methodisch Übende sollte sich deshalb in seiner Übung etwas Lächelndes, Spielerisches und Betendes bewahren."

Liebe Grüße Klaus
Hallo lieber Maxim,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Zu deiner Bemerkung “Asana - Therapie ohne Kriya, Mudra, Pranayama und Meditation ist wie neuen Lack auf ein von innen rostendes Auto zu sprühen. Sieht von außen schick aus so lange wie man nicht nähere Bekanntschaft damit gemacht hat.” möchte ich anmerken, das für Iyengar Asana und Pranayama in den meisten Fällen ausreichend ist, um den “Rost” zu beseitigen und das “Innenleben des Autos” zu “heilen”. (So verstehe ich seine Aussagen in "Der Baum des Yoga")
Wobei nach meinem Verständnis für Iyengar Mudra und Meditation auch Teil der Asana Praxis sind.

Für mich selbst gibt es da allerdings schon einen Unterschied. Wenn ich Asana übe, bin ich (noch) sehr mit meinem Körper und der “Form” beschäftigt. Ich gehe in den Yogaunterricht um in Gemeinschaft zu üben und um etwas über “Bewegung” und Asana zu lernen. Spiritualität suche ich hier nicht vordergründig, auch wenn ich sehr achtsam übe und offen für Momente der Stille bin.
Ich habe auch das Glück Iyengar Yoga Lehrer zu begegnen, die mich als Mensch sehr ansprechen.

Etwas anderes fällt mir an dieser Stelle ein. Ich habe schon Meditationmeister kennengelernt, die sicher sehr viele spirituelle Erfahrungen hatten, die ich menschlich aber unmöglich fand.

Es liegt schon einige Zeit zurück, da habe ich Erfahrungen mit Rebirthing, intensiven Meditationen und mit dem Sitzen in der Stille gemacht. Dies war und ist für mich mehr ein Weg nach Innen (als Yoga) und auch immer mit einem intensiven Reinigungsprozess verbunden gewesen.

Angeregt von der Diskussion Uddhiyana Bandha und Agni Sara fühle ich mich angesprochen, Agni Sara zu praktizieren. Ich erinnere mich an meinen ersten Yogakurs bei der VHS, der schon sehr viele Jahre zurück liegt. Dort hatten wir uns an dem Buch "Yoga" von Andre van Lysebeth orientiert. Nach dem Buch habe ich Kopfstand gelernt, wurde viel achtsamer mit meiner Ernährung und hatte auch Schank Prakschalana (nach einem anderen Buch von Andre van Lysebeth) durchgeführt und gute Erfahrungen damit gemacht.

Ich hoffe Du hattest einen schönen Tag im Schnee und Danke für die vielen Anregungen die von Dir bei yogapad zu finden sind.

Liebe Grüße Klaus
Es ist nicht einfach, umfassende Literatur zu finden, in ihrer Art für mich bedeutend sind u.A.:

C. Kerneiz Le Hatha Yoga, 12 vol., ab 1945 (sehr umfassend für diese Zeit)

Parmahans Yogeshwaranand First steps to higher yoga, 1970 (sehr viele spezielle Pranayamas)

alles von Boris Sacharow und Theos Bernard und Dhirendra Brahmachari
hier wirklich klassische literatur in deutsch
-richard schmidt-fakire und fakirtum Berlin 1908
-hans ulrich rieker-das klassische yoga lehrbuch indiens zürich 1957
-mircea eliade-yoga zürich 1960
-paul brunton-von yogies magiern und fakiren zürich 1967
-hartmut weiss- quellen des yoga 1986
-sri aurobindo-die synthese des yoga
-dhirendra bramachari- yoga progressiv freiburg 1976
Iyengar kennen wir alle aber seine bücher als bibel zu sehen ist ein echter schmarren AVIDIA
so du yogi da hättest du erst mal genug zu lesen bei bedarf gebe ich noch mehr hinweise, ansonsten üben,üben, und immer yogi sein 24 stunden am tag.
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