Gut, der leere Magen war hilfreich bei den Asanas, aber bei den Atemübungen spürte ich mit jedem tiefen Atemzug das immergleiche Gefühl. Hunger. Und das stört besonders in den Entspannungsphasen. Ein bisschen Obst vor der nächsten Stunde wird nicht schaden, muss ja kein Rumpsteak sein. Das heißt aber auch mit anderen Worten: Es hat Spaß gemacht und ich werde wiederkommen.

Lotussitz für die Anfangsentspannung. Oder so etwas ähnliches, denn dass meinem Körper die Beweglichkeit abhanden gekommen ist, spürte ich schon bei dieser Position. Da half auch meine nagelneue rosa Yoga-Matte nichts. Das wurde auch nicht besser. Doch die Lehrerin tröstete mich, dass die aktuelle Situation des eigenen Körpers die Grenzen für die Ausführung einer Übung bestimmt. Messe Dich nicht an anderen, sondern das Maß der Dinge bist Du selbst. Gefällt mir.
Dann kam eine Auswahl an Asanas an die Reihe: Übung und Gegenübung, Belastung und Entlastung. Beim Schulterstand kam ich noch gut mit, aber das Gleichgewicht, das der Krieger verlangt, war dann doch zuviel. Obwohl man sich nicht vergleichen soll, warf ich ein paar neidische Blicke auf meine Nachbarn, bei denen der Kopfstand recht mühelos aussah. Ich fühlte mich wir ein nasser Sandsack. Aber: Nach Ende der neunzig Minuten, war ich irgendwie beflügelt. Außerdem habe ich seit Jahren nicht mehr so tief geschlafen und bin so entspannt aufgewacht. Schon die erste Yoga-Stunde zeigte Wirkung.
Erinnert Ihr Euch noch an Eure Erfahrungen in der ersten Yogastunde? Habt Ihr Euch sofort wohl gefühlt oder war Euch seltsam zumute? Uns interessieren Eure Erinnerungen, schreibt uns doch einen Kommentar.
Quelle:
www.ich-mach-yoga.de