Hari Om,
im Internet stoße ich immer wieder auf die Anzeigen von Yoga Vidya, dass Mitarbeiter für ihren Ashram in Bad Meinberg, Westerwald oder Nordsee gesucht werden. Ich habe in Indien für mein TTC im Ashram gelebt, das war schon was ganz Besonderes. Bei Yoga Vidya war ich bisher noch nie - daher würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen könntet! Positives, Kritik,...
Im Internet konnte ich recht wenige Erfahrungsberichte finden und da war auch alles dabei von absoluter Begeisterung bis zu Leuten, die von Ausbeutung der Mitarbeiter und Burn Out berichtet haben...
Viele liebe Grüße,
Cara
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Permalink Kommentiert von Angad am 18. Oktober 2011 um 7:09pm Wenn nur ein Bruchteil von dem Bericht wahr ist, ist das schon zuviel!
Und ich wollte u. U. dort Kurse belegen, bzw. eine Ayurvedakur.......die hatte ich fest vor.
Jetzt Bad Ems.
Uffffff, zum Glück habe ich das rechtzeitig gelesen.
Marihuana und Alkohol.....ERSCHÜTTERND!!!!!!!!
Danke, danke, yogayogayoga.
Dachte die Hippiezeit wäre vorbei. Na, ja. Ist Yoga also doch etwas anrüchig. Bei den Westlern.
Schade, sehr schade.
SCHLUSS MIT DROGEN!!
Permalink Kommentiert von Ulrike von Ameln am 18. Oktober 2011 um 9:51pm Also ich spreche ausschliesslich NUR über BAD MEINBERG, woanders war ich nicht und kann mir auch kein urteil darüber erlauben. Mut gehört auch nicht dazu seine meinung zu sagen finde ich?
Was kann denn passieren - ich bin ja nicht mehr bei yoga vidya und ich kann - wenn es sein muss - alle meine aussagen belegen.
alles liebe auch ohne om :)
Permalink Kommentiert von Yoga Vidya am 21. Oktober 2011 um 2:38pm Hallo yogayogayoga
Danke für Deinen Beitrag und Deine Meinung.
Es ist gut, wenn Du Menschen vor Enttäuschungen beschützen möchtest, und klarstellst, dass es Dir im Verein nicht gut gegangen ist.
Die von Dir beschriebenen „Seifenopern“ gibt es in jedem Unternehmen und in jeder Gemeinschaft, immer dann wenn mehrere Menschen mit unterschiedlichen Wünschen zusammenkommen. Sicher erleben sich auch bei Yoga Vidya manchmal Menschen ungerecht behandelt, und es tut uns leid, wenn Menschen das so empfinden. Als Instrument solche Dinge zu klären haben wir die wöchentlichen Mitarbeitersitzungen und Vertrauenspersonen eingeführt. Allerdings nehmen nicht alle Mitarbeiter diese Institutionen wahr, und manche entscheiden sich dann für alternative Weisen ihr Leben selbstverantwortlich zu gestalten. Genauso bemühen sich Menschen aber auch das im Verein zu klären, und es gelingt ihnen auch dort.
Es gibt in einer Gemeinschaft mit über 150 Mitarbeitern – die oft durch Grenzerfahrungen auf einen persönlichen spirituellen Weg gekommen sind – immer auch Menschen die sich wiederholt mit Drogen auseinandersetzen. Wir versuchen in der Gemeinschaft den schwierigen Grat zu wandern nicht alle über einen Kamm zu scheren, sondern individuell zu schauen, wann Menschen weiter an sich arbeiten möchten. Deshalb dürfen manche Menschen bleiben. Jeder der die Gemeinschaft wegen Regelverstößen verlässt darf auch wiederkommen. Gewalt ist bisher noch nie toleriert worden, sondern hat stets Konsequenzen gehabt.
Dass der Verein alle Aufgaben mit der Arbeitskraft der Mitarbeiter bewältigt wird der Verein nie behaupten, denn dafür ist der Seminarbetrieb einfach zu umfangreich. Wenn Mitarbeiter meinen keinen adäquaten Gegenwert für Ihren Beitrag zu bekommen steht es ihnen – wie Du ja selber schreibst – frei zu gehen, denn in finanzieller Abhängigkeit kann der Verein niemanden halten. Yoga wird hier nicht als individueller Leidensweg gelehrt, sondern als Weg der Freude. Wir bemühen uns dass jedes Mitglied der Gemeinschaft das erleben kann, und freuen uns selbst, durch Schwierigkeiten auch auf diesem Gebiet weiter zu wachsen.
Als Instrument solche Dinge zu klären haben wir die wöchentlichen Mitarbeitersitzungen und Vertrauenspersonen eingeführt
ja aber das hilft doch auch nichts, wenn die untereinander so vermauscheln und intrigieren, da hat man doch als gemobbder mitarbeiter gar keine chance, weiterzukommen oder die wahrheit ans licht zu bringen...
es wurden ja diverse gespräche - sogar mit der leitung geführt - und es ist auch nach wiederholten gesprächen nichts dabei rausgekommen, es geht genau so weiter wie schon immer.
Allerdings nehmen nicht alle Mitarbeiter diese Institutionen wahr, und manche entscheiden sich dann für alternative Weisen ihr Leben selbstverantwortlich zu gestalten.
das hört sich echt super an. in wahrheit ist es aber doch so, dass - selbst wenn man hilfe bei teamleitung, bereichs- oder ashramleitung sucht, trotzdem die schützende hand über manche leute gelegt wird, wie beispielsweise drogendealer, wegen kindesmissbrauch vorbestrafte oder auch gegenüber mitarbeiterinnen gewalttätige.
die letzten tage ist wohl einiges passiert, und vielleicht habt ihr nun doch gemerkt, dass sich die wahrheit nicht auf dauer vertuschen lässt. ihr seid ja wohl auch dabei, die dinge, die jetzt auch in der öffentlichkeit angesprochen wurden, ENDLICH ins reine zu bringen.
es ist nur schade, daß das nicht anders ging.
Wir versuchen in der Gemeinschaft den schwierigen Grat zu wandern nicht alle über einen Kamm zu scheren, sondern individuell zu schauen, wann Menschen weiter an sich arbeiten möchten. Deshalb dürfen manche Menschen bleiben.
auch dies hört sich echt super an. aber trotzdem - wenn man schon wegen diversen regelverstössen abgemahnt wurde, und dies sogar über einen zeitraum von 2 oder mehr jahren - wenn sogar diese personen einige andere davon abgehalten haben, auf einem sattwigen weg zu bleiben - warum werden die dann immer noch durchgefüttert und müssen nicht mal mehr richtig arbeiten...
warum versperrt man durch solche massnahmen leuten, die ernsthaft und wirklich spirituell an sich arbeiten wollen, den weg...
Dass der Verein alle Aufgaben mit der Arbeitskraft der Mitarbeiter bewältigt wird der Verein nie behaupten, denn dafür ist der Seminarbetrieb einfach zu umfangreich.
hmm... offensichtlich wurde das denoch behauptet, bei einem tag der offenen tür...
Yoga wird hier nicht als individueller Leidensweg gelehrt, sondern als Weg der Freude.
das ist auch mein weg. trotzdem wurde mir mehrmals von teamleitern, bereichsleitern und sogar der ashramleitung (teilweise persönlich, aber auch im beisein von mehreren leuten) rübergebracht, daß man "leiden müsse, opfer bringen müsse und für das wohl der gemeinschaft sein eigenes ego mal ganz hintenanstellen solle"...
ich würde mich sehr freuen, wenn ihr wirklich wachsen würdet, wenn ihr die leitung (nicht nur die des hauses yoga vidya selbst, sondern auch die ebenen von team- und bereichsleitung) personell so belegen würdet, dass wirklich liebe praktiziert wird.
dass sich mitarbeiter wirklich in einem geschützten rahmen, frei von alk, drogen, gewalt und sonstigen dingen bewegen können.
dass man nicht von seinen vorgesetzten gemobbd wird, und sich nicht überarbeiten muss.
dass ihr nicht weiterhin leute ausnutzt, denen es schwerfällt "nein" zu sagen.
dass ihr vielleicht ein bisschen weniger geld dazu ausgebt, fette werbekampangnen durchzuführen, sondern adequate und geschulte mitarbeiter rekrutiert, die nicht mit einem durch grenzerfahrungen geprägtem hintergrund zu yoga vidya kommen.
Permalink Kommentiert von Sukadev Bretz am 21. Oktober 2011 um 7:28pm Na, liebe yogayogayoga, es freut mich, dass dein Beitrag konstruktiv gemeint war. Und dass du Hoffnung hast, dass wir uns bessern werden. Ich habe mir das gut durchgelesen, und wir werden besprechen, was da möglich ist.
In diesem Sinne: Danke dir.
Permalink Kommentiert von Sukadev Bretz am 21. Oktober 2011 um 7:41pm Als Gründer und Leiter von Yoga Vidya möchte ich zu den Aussagen von yogayogayoga Stellung nehmen: Bei manchem ist ein Körnchen Wahrheit dabei, und zeigt, dass es auch in einem Yoga Ashram menschlich zugeht. Und manches habe ich mir notiert, um zu schauen, was wir verbessern können. Einiges widerspricht dem, wofür Yoga Vidya steht. Kurz zusammengefasst möchte ich klar schreiben:
Ich weiß jetzt nicht, wer der/diejenige ist, welche diese Vorwürfe erhebt, die mich sehr betroffen machen. Es ist ja nicht sicher, ob diese Person überhaupt Mitarbeiter bei Yoga Vidya war oder ist. Unter dem Pseudonym yogayogayoga kann sich jeder verbergen. Es könnte jeder behaupten, bei uns Mitarbeiter gewesen zu sein und anonym etwas publizieren. Wenn es eine ehemalige Mitarbeiterin wäre, würde ich hoffen, dass vielleicht dieses öffentliche Ausleben ihres Zornes heilend auf sie wirken möge.
Da es wahrscheinlich jemand ist, der bei uns Mitarbeiter/in gewesen ist, frage ich mich natürlich: Was haben wir falsch gemacht, damit jemand so verärgert gegangen ist, dass er so etwas öffentlich publiziert? Warum ist die betreffende Person nicht zu mir gekommen? Warum hat sie so etwas nie bei unseren wöchentlichen Mitarbeiter Versammlungen gesagt? Warum ist sie nicht zu einer Vertrauensperson damit gegangen? Warum hat sie nicht wenigsten einen Zettel in mein Fach gelegt?
Was können wir verbessern? Wie können wir Mitarbeiter ermutigen, dass sie Unmut den sie haben, intern äußern können? Was können wir noch machen, damit Mitarbeiter hier ein erfülltes Leben führen können?
Zu den Vorwürfen im Einzelnen:
Wir sind immer offen für Denkanstöße und dankbar für alle Anregungen. Die tiefsten Wahrheiten des Yoga sind ewig. Die Yoga-Techniken wirken großartig. Die Umsetzung im Alltag ist immer wieder von Neuem eine Herausforderung.
Permalink Kommentiert von hudschifudschi pubsiplumsi am 19. Oktober 2011 um 6:57pm
Permalink Kommentiert von hudschifudschi pubsiplumsi am 20. Oktober 2011 um 10:58am bin ja gespannt ob auch aktive mitarbeiter den mumm haben hier was zu hinterlassen.
gewalt untereinander? da gehts ja ganz schön zur sache. die sollten mehr meditieren und yoga üben.
Permalink Kommentiert von hudschifudschi pubsiplumsi am 20. Oktober 2011 um 6:45pm
Permalink Kommentiert von hudschifudschi pubsiplumsi am 21. Oktober 2011 um 11:24am online-detektive?????????????
das klingt nach überwachung, was geht in den köpfen von online-detektivs vor?
der hat bestimmt von yoga nix gehört und nix am hut.
Cordula gefällt die Diskussion Ashram in Deutschland (außer Yoga Vidya)? von Stefan Adinath.© 2012 Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Yoga-Forum | Yoga-Kurse | Yoga-Magazin | Vegetarier-Forum | Werbeagentur Münster