Happy Yoga Happy Moments
10. August 2012 beginnend um 18 bis 12. August 2012 um 19Happy Yoga Happy Moments
10. August 2012 beginnend um 18 bis 12. August 2012 um 16
Die meisten von uns nutzen Yoga, um dem harten Konkurrenzkampf der Arbeitswelt, dem ständigen Zeitdruck und dem alltäglichen Stress zu entfliehen. Sobald wir auf der Yoga-Matte unsere Asanas ausführen, dabei ruhig atmen und meditieren, können wir endlich abschalten. Wer sogar den Schritt wagt, seinen ermüdenden und unbefriedigenden Job zu kündigen, um stattdessen als professionelle/r Yoga-Lehrer/in zu arbeiten, verspricht sich davon ein Leben voller Harmonie und Gelassenheit. Doch nicht selten sieht die Realität völlig anders aus.

Denn auch unter den Yoga-Lehrenden herrscht eine enorme Rivalität, schließlich muss jede/r professionelle Yogi/ni Geld mit seinen Kursen verdienen. Yoga-Lehrer/innen sind ebenso an feste Arbeitszeiten gebunden, wie andere Berufstätige, müssen Werbung für sich und ihre Yoga-Schule machen und sich bemühen einen guten Ruf bei Schülern zu bekommen. Es fällt schwer, dabei nicht das Grundprinzip des Yoga selber gänzlich aus den Augen zu verlieren.
Wichtig ist es, sich in solchen Fällen einzugestehen, dass Wetteifer und Konkurrenzdruck tief in der menschlichen Seele verankert sind. Zuerst sollten wir akzeptieren, dass Rivalität ein Normalzustand ist. Denn nur so können wir versuchen, mithilfe von Yoga-Übungen gezielt dagegen zu steuern.
Der Yoga-Therapeut Zack Kurland kennt das Gefühl des Neides aus eigener Erfahrung. Denn auch er fühlte sich oft schlecht, wenn er in Magazinen Interviews mit anderen Yoga-Lehrenden las, deren Fotos sah oder Kursangebote überflog. "Ich war eifersüchtig und verunsichert, stumpfte ab. Ich erlebte wirklich eine ganze Zeit lang keinerlei Freude bei meiner Arbeit als Yoga-Lehrer", gesteht der New Yorker sich heute ein. Doch irgendwann hinterfragte er ganz ehrlich seine Gedanken und stellte fest, dass er sein Verhältnis zu Yoga völlig neu beurteilen musste. Da vor allem sein finanzieller Druck hoch war, entschloss er sich, nur noch halbtags Yoga zu unterrichten und sich nebenbei seinen Unterhalt als Webdesigner zu verdienen. "Endlich konnte ich Yoga wieder als Geschenk ansehen, dass mir Freude und Leichtigkeit vermittelt", erklärt Kurland.
Da der Konkurrenzkampf gemeinsam mit der Popularität von Yoga ansteigt, stehen immer mehr Leute vor den gleichen Problemen wie Zack Kurland. Umso wichtiger ist es, das positive Lebensgefühl, das wir durch Yoga erfahren, immer und überall zu verkörpern. Wir sollten also nie aus den Augen verlieren, dass wir Yoga vor allem deshalb unterrichten, weil wir anderen ein positives Gefühl vermitteln möchten. Nur so können wir auch selbst weiterhin Yoga mit guten Empfindungen praktizieren.

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Permalink Kommentiert von ShivaDiva am 21. Januar 2010 um 2:18pm
Permalink Kommentiert von Herbert am 21. Januar 2010 um 5:43pm
Permalink Kommentiert von Ella am 21. Januar 2010 um 10:23pm
Permalink Kommentiert von ShivaDiva am 22. Januar 2010 um 9:35am
Permalink Kommentiert von Melanie Reimering am 24. Februar 2012 um 12:50pm Konkurrenzkampf? Mir machen Yoga-Angebote zu "Dumpingpreisen" mehr Sorge!
Ja, dankeschön, Yogastunde: 8 Euro! (Nein, nicht die Volkshochschule und kein Verein)
Was kostet eine Nachhilfestunde?
Fahrstunde, Handwerkerstunde, Tennisstunde, Kosmetikbehandlung, Massage...
ein Haustier?
Steinreich wird man mit Yoga nicht (steinalt evtl.)... ;-)
Aber manchmal, wundere ich mich...
Nachdenklichkeit... überkommt mich ...
Hmmm....
Permalink Kommentiert von Melanie Reimering am 24. Februar 2012 um 7:17pm Hallo,
gut zu den Beispielen kann ich nur sagen, klar auf den ersten Blick schon "höherpreisig", aber ich kenne z. B. auch die Person dahinter nicht (und manche wollen evtl. wirklich ihren Lebensunterhalt mit Yoga bestreiten bzw. versuchen es... und das ist ja nicht "unspirituell"... ) und ein Workshop muss auch organisiert werden, vielleicht ist genau dieser Workshop "seinen Preis wert"...? Manchmal sagt eine Summe eben nicht alles über die Qualität aus. Günstige Yogaangebote können richtig gut sein, teurere aber auch! :-) Ich bin selbständige Yogalehrerin und ich sehe heute z. B. eine selbständige Friseurmeisterin "mit anderen Augen"... Irgendwann wurde "Haare schneiden lassen" auch immer günstiger... Und diese Frau ist evtl. genauso spirituell auf dem Weg...
Alles Liebe, Melanie
Permalink Kommentiert von Maikisch Vibana am 25. Februar 2012 um 7:24pm hallo ihr, ich bin selbständig und habe einen eigenen YogaHerzRaum, seit 3 Jahren.
achtung und respekt vor JEDEM wesen und seiner/ihrer EIGENART ist die basis meiner ausbildung (lunayoga) zur lehrerin. jedes wesen braucht einen RAUM, ein revier sozusagen und wenn wir das nicht beachten entstehen unangenehme gefühle. manche brauchen abstand und manche sind lieber im engen kontakt mit anderen. wir sind menschen - auch wir yogalehrerInnen sind einfach nur menschen.
eigene grundbedürfnisse und rhytmen und erwartungen und prägungen stehen oft im widerspruch.
vor allem wenn wir uns mehr vergeistigen wollen und den körper und das leben selbst weniger würdigen.
im alltag - alle meine gefühle und gedanken betrachten, sie nicht mehr bewerten in gut und schlecht als objektive wahrheit, weil die gibt es nicht.manches tut mir heute gut und morgen passt es nicht, und für eine/n anderen ist es wieder ganz anders. jedes gefühl und jeder gedanke entspringt einer ursache und hat eine positive absicht - das leben zu bewahren, entwickeln. nur wenn wir auch satt sein dürfen, teilen wir selbstlos und brauchen keine disziplinen. nur wenn wir uns selbst die liebe und die lust am yoga gönnen und erlauben, können wir sie mit anderen teilen.
das hab ich im "über"leben als selbständige gelernt. wenn ich mich in ängsten verliere kommen weniger und wenn ich meine ängste verdränge dann schmerzt mein körper und ich verliere den kontakt zu meiner lust.
selbständig sein ist ein lernprozess, weil zuerst mußte ich einmal lernen all das zu wissen und zu können, was ich zu tun hab. (verwalten, organisieren, vermieten, vernetzen usw...)
und vor allem lernen wir im laufe unseres lebens in vielen unterschiedlichen gruppen alle unsere eigenen schattenteile kennen und wenn wir wollen lieben. und dann erkennen wir die positive absicht dahinter und transformieren ihn zurück in seine ursprüngliche form - reine lebensergie.
und dann würden vielleicht viele menschen wahrnehmen, dass sie gar nicht so gerne all das machen - was sie sich von ihren selbstgewählten lehrerInnen vorschreiben lassen nur um sich nicht selbst zu ermächtigen.
weil jedes wesen, auch wenn erleuchtet oder sonstwie anders ist auch ein MENSCH wie du und ich.
und als mensch sind wir voller lebenslust - das ist noch kein ego - das ist unser wesen.
lg vibana
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