Allein in den USA geben Yogi(ni)s jährlich rund 5,7 Milliarden Dollar für Kurse und Zubehör aus. Viele Betreiber von Yoga-Studios und begeisterte Yoga-Anhänger entschließen sich deshalb, selber Matten, T-Shirts und Yoga-Bücher zu verkaufen. Doch die Lifestyle-Artikel und das Yoga-Zubehör verkaufen sich nicht von alleine. Die Ladenbesitzer verbringen oft viele Stunden damit, auf Messen und in Boutiquen die neuesten Trends ausfindig zu machen, Waren einzukaufen und Preise zu kalkulieren.
Besonders lohnend kann ein Geschäft für Yoga sein, wenn es in das eigene Studio integriert wird. Denn nicht selten werden Yogi(ni)s erst durch die im Schaufenster angebotenen Artikel auf die Yoga-Schule aufmerksam. Langjährige Kursteilnehmer finden hier genau die Produkte, die sie benötigen, ohne dafür zusätzliche Wege in Kauf nehmen zu müssen. Da bisher nicht viele Yoga-Studios Produkte anbieten, können sich die Betreiber hierdurch klar von der Masse der unzähligen Schulen absetzen.
Doch ein Yoga-Shop kann auch ein Minus-Geschäft werden, wenn grundlegende Dinge nicht beachtet werden. So ist es natürlich wichtig, genau zu wissen, was Deine Kunden sich wünschen. Dazu solltest Du Deine Yoga-Schüler/innen genau beobachten. Welche Kleidung tragen sie und welches Yoga-Zubehör benutzen sie? Denn gerade die ersten Investitionen sind hoch und können den Geldbeutel stark belasten, wenn sich die eingekaufte Ware nicht schnell wieder verkaufen kann. Deshalb ist es zu Beginn sehr sinnvoll grundsätzliche Produkte anzubieten, die Deine Yoga-Schüler und Schülerinnen wirklich benötigen, etwa Matten oder Blöcke oder ähnliches. Preise für die Artikel sollten so kalkuliert sein, dass Du daran zwar verdienst, die Yoga-Schüler aber dennoch bereit sind, das Geld auszugeben. Schlecht ist es etwa, wenn genau die gleiche Kleidung, die CDs oder die Accessoires in anderen Geschäften günstiger angeboten werden. Wenn Du merkst, dass Deine Yoga-Schüler den Shop gut annehmen, kannst Du nach und nach Deine Produkt-Palette erweitern.
Im nächsten Schritt kannst Du dann darüber nachdenken, zusätzlich einen Online-Shop anzubieten, da sich heutzutage viele Leute im Internet über neue Produkte informieren und auch dort bestellen.