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1. Gott ist durch die Tatsache der Erleuchtung zu beweisen. Wer erleuchtet ist, kann Gott sehen und spüren. Er lebt in Gott. Er sieht Gott als eine Art Licht, das die gesamte Welt durchdringt. Er fühlt Gott als Energie um sich herum und in sich. Er spürt Gott als inneres Glück, inneren Frieden und innere Kraft. Er erkennt, dass er sich in einer höheren Wahrheit befindet, die man auch als umfassende Liebe beschreiben kann.

2. Es gibt Millionen Zeugen auf der Welt für die Tatsache der Erleuchtung. Millionen Menschen in allen Kulturen und zu allen Zeiten haben die Erleuchtung erlangt. Es gab Erleuchtete bei den Schamanen der Frühzeit, den Germanen (Druiden), Indianern (Medizinmänner), in Afrika, Amerika, Australien, Asien und Europa. Sie alle haben die gleiche Erfahrung gemacht. Sie haben Gott nur mit anderen Worten beschrieben: Natur, Kosmos, Tao, Brahman, Nirvana, Manitu, Allah, Jahwe.

Die bekanntesten Erleuchteten sind Jesus, Buddha, Moses, Laotse, Sokrates, Krishna und Patanjali. Auch in der heutigen Zeit leben tausende von erleuchteten Menschen auf der Welt. Auch in Deutschland. Diese Tatsache wird durch die westlichen Massenmedien gerne verdrängt, weil sie nicht in das Konzept eines konsumorientierten Lebens passen. Aber wer auf dem Buchmarkt sucht, wird viele Erleuchtungsberichte finden.

Die heutige Wissenschaft hat die Erleuchteten vielfach untersucht und ihre besonderen Fähigkeiten bestätigt. Jeder kann den Beweis selbst nachprüfen. Er kann den Weg der Erleuchtung beschreiben. Dann wird er Gott sehen. Es muss betont werden, dass Gott ein Begriff aus der Wahrnehmung eines Erleuchteten ist. Wer nie die Erleuchtung erfahren hat, kann nicht wirklich kompetent über Gott reden. Es ist als ob jemand, der noch nie geliebt hat, Gedichte über die Liebe schreibt.

3. Es gibt verschiedene Religionen auf der Welt. Jede echte Religion gründet sich auf einen Erleuchteten: Das Judentum auf Moses, das Christentum auf Jesus, der Buddhismus auf Buddha, der Hinduismus auf viele Erleuchtete. Religionen ohne einen erleuchteten Gründer sind keine echten Religionen (Scientology). Das Zentrum einer Religion ist die Erleuchtung. Religion will zur Erleuchtung hinführen.

Wikipedia Erleuchtung (Zitate): Erleuchtung bezeichnet nach der am weitesten verbreiteten Auffassung eine religiös-spirituelle Erfahrung, bei der das Alltagsbewusstsein eines Menschen überschritten wird und eine besondere dauerhafte Einsicht in eine, wie auch immer geartete, gesamtheitliche Wirklichkeit (Nils: Gott) erlangt wird. Allerdings wird auch von Vermittlungsproblemen gesprochen, davon, dass es für „Unerleuchtete“ schwierig bis unmöglich zu sein scheint, den Bewusstseinszustand der „Erleuchtung“ nachzuvollziehen oder zu verstehen, ohne ihn selbst erlebt zu haben.

Mystik aus Wikipedia: Der Ausdruck Mystik bezeichnet heute im allgemeinen Sprachgebrauch Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer höchsten Wirklichkeit sowie die Bemühungen um eine solche Erfahrung. Atheisten sprechen von der wahren Natur allen Seins oder der tiefen kosmischen Einheit aller Dinge. In theistischen Religionen ist das transzendente Element stets Gott. Als Gotteserfahrung gedeutete mystische Erlebnisse kennen u. a. Strömungen des Judentums, des Christentums, des Islams und des Hinduismus. Sie finden in unterschiedlichsten Begriffen und Wendungen Ausdruck. Beispielsweise wird die Seligpreisung „Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8) auf die Reinheit von Affekten, sinnlichen Wahrnehmungen und Handlungsmotiven bezogen. Das „Gott schauen“ noch zu Lebzeiten wiederum kann als das klassisch mystische Motiv schlechthin angesehen werden.


Was ist Gott?
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Im Judentum, Christentum und im Islam wird Gott im Schwerpunkt als eine handelnde Person gesehen. Gott ist ein höheres Wesen, das man als Mensch ansprechen und um Hilfe bitten kann.

Im Hinduismus, Buddhismus und Taoismus (chinesische Philosophie) bevorzugt man den abstrakten Gottesbegriff. Gott wird vorwiegend als eine höhere Energie, als ein Seinszustand, als Bewusstseinszustand und als Kosmos gesehen. Gott wird Brahman, Nirvana oder Tao genannt.

In allen grossen Religionen gibt es verschiedene Definitionen von Gott. Es gibt Anhänger des persönlichen und des abstrakten Gottesbegriffes. Im Hinduismus wird Gott einerseits als umfassendes Brahman (kosmische Energie) verstanden, andererseits ist er in der Bhagavadgita aber auch ein handelndes Wesen. Als Krishna hat sich Gott auf der Erde inkarniert und den Indern den Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga) geschenkt.

Wenn Gott sich auf der Erde inkarniert, bedeutet das, dass sich eine in einer höheren Energiedimension des Kosmos befindende erleuchtete Seele in den Bereich der Materie begibt und einen materiellen Körper annimmt. Wir alle können unser Bewusstsein zur Erleuchtung hin entwickeln und als Erleuchteter sterben. Danach können wir in der Lichtwelt der Erleuchteten bleiben oder nach einiger Zeit wieder auf die Erde zurückkehren. Das ist nach der Aussage des Buddhismus, Hinduismus und Christentums möglich. Im Buddhismus nennt man solche Seelen Bodhisattvas, im Hinduismus Nitya-Siddhas (Karma-Yogis).

Bei Moses dominiert der abstrakte Gottesbegriff. In seiner zentralen Definition beschreibt Moses Gott mit den Worten: "Ich bin." Diese Worte verweisen auf Gott als glücklichen Seinszustand, den man in der Erleuchtung erfährt. In den Worten "Ich bin" ist der Hauptweg zur Erleuchtung enthalten. Der Mensch muss ein kosmisches Bewusstsein entwickeln. Dabei verliert er sein Ich-Bewusstsein (sein Ego). Er erfährt sich als reines Bewusstsein, als eins mit allem und kann von sich nur sagen: "Ich bin." Er kann nicht sagen : "Ich bin der... (Name)." Er identifiziert sich mit allem, empfindet sich persönlich als Nichts (Egolos) und seinen Bewusstseinszustand als Sein. Im Yoga spricht man vom Sat-Chid-Ananda, der Verbindung aus Sein-Einheitsbewusstsein-Glückseligkeit.

Obwohl sich beide Gottesdefinitionen in allen großen Religionen befinden, kann man doch sagen, dass im Christentum die persönliche und im Hinduismus die abstrakte Sichtweise vorherrscht. Daraus ergeben sich viele Konflikte und Missverständnisse zwischen den Anhängern der jeweiligen Religion. Jede Seite behauptet, das wahre Verständnis von Gott zu besitzen.

Eine große Brücke zwischen den Religionen hat Amma (Mata Amritanandamayi) gebaut. Amma ist derzeit die Hauptrepräsentantin des Hinduismus im Westen. Nach Amma gibt es im Kosmos große erleuchtete Wesen (vollständig erleuchtete Seelen). Diese Wesen besitzen ein kosmisches Bewusstsein. Sie fühlen sich eins mit dem Kosmos (mit Gott). Und sie empfinden sich auch untereinander letztlich alle als eins. Man kann deshalb sagen, dass sie alle ein Wesen sind. Und man kann es so ausdrücken, dass sie sich alle als Freunde ansehen.

Nach Amma fühlt sich bei einem Gebet immer eines dieser höheren Wesen angesprochen und reagiert. Dabei ist es egal, welchen Namen ein Mensch verwendet. Es ist egal, ob man Allah, Gott, Jesus, Krishna oder Buddha anruft. Wichtig ist nur, dass man von einer höheren Instanz im Kosmos Hilfe haben möchte.

Gott wird im Christentum oft als Wolke beschrieben. Dieses Bild passt gut zu den großen erleuchteten Wesen. Sie sind Energiewolken aus einem hochentwickelten Bewusstsein. Sie können in allen Dimensionen des Kosmos handelnd eingreifen. Sie können ihre Lichtstrahlen in alle Bereiche des Kosmos senden. Oft wirken sie durch Symbole (Bücher, Bilder, Statuen), die an bestimmten Orten stehen. Als spirituell fortgeschrittener Mensch spürt man die Energiestrahlen, die aus den Statuen und Bildern der erleuchteten Meister kommen. Sie verwandeln sich dann zu innerer Kraft, Frieden oder einem positiven Gedanken.

Die erleuchteten Wesen helfen jedem Menschen, der sie geistig anruft. Sie helfen aber nicht immer so, wie wir uns das vorstellen und gerne möchten. Das Hauptziel der erleuchteten Wesen ist die Erleuchtung ihrer Mitwesen und der Aufbau eines glücklichen Kosmos. Egoistische Wünsche erfüllen sie deshalb nur begrenzt. Wenn ein Mensch aber für das Glück aller Wesen arbeitet oder nach Erleuchtung strebt, dann bekommt er umfassende Hilfe.

Wenn wir die Dinge genau betrachten, gibt es Gott als kosmisches Bewusstsein und als handelndes Wesen. Gott als kosmisches Bewusstsein verweist uns auf die Erleuchtung. Gott als handelndes Wesen sind die erleuchteten Meister. Der beste Weg ist es, nach Erleuchtung (innerem Glück, innerem Frieden) zu streben und sich dabei von den erleuchteten Meistern helfen zu lassen. Dann werden wir eines Tages in Gott ankommen und genau wissen, was Gott ist. Von Gott kann man nur sagen, dass es gut ist, in Gott zu leben. Es ist besser, erleuchtet zu sein, als nicht erleuchtet zu sein. Zur Erleuchtung zu gelangen, ist der tiefere Sinn des Lebens.


Der dreifache Gottesbeweis
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Im Christentum wird Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist definiert. Daraus ergibt sich der dreifache Gottesbeweis. Der dreifache Gottesbeweis ist ein Weg, Spiritualität und Wissenschaft miteinander in Einklang zu bringen.

1. Gott als Vater ist der Kosmos. Gott ist kosmische Energie. Albert Einstein hat nachgewiesen, dass der Kosmos im Wesentlichen aus Energie besteht. Gott als Energie ist gut beweisbar. Nach Amit Goswami (Das bewusste Universum, 1992) ist das Bewusstsein die höchste Form der Energie. Hier gibt es noch viel zu forschen. Aber man kann bereits erkennen, dass sich moderne Atomphysik und Spiritualität immer mehr annähern.

2. Gott als Sohn ist jeder Erleuchtete. Er verkörpert das Gottesbewusstsein. Es gibt viele erleuchtete Menschen auf der Erde. Die Tatsache der Erleuchtung ist wissenschaftlich gut zu beweisen. Man kann die Erleuchteten befragen und ihre besonderen Fähigkeiten messen. Das wird von der Gehirnforschung auch bereits praktiziert.

Die Christen müssen sich allerdings von der Idee verabschieden, dass Jesus der einzige Erleuchtete (Sohn Gottes) ist. Diese Idee ist psychologisch verständlich, wissenschaftlich aber völlig unhaltbar. Jedes kleine Kind denkt, dass sein Vater der Größte ist. Wenn man erwachsen wird, erkennt man, dass es viele Väter gibt, ebenso wie es viele Erleuchtete gibt.

3. Gott als heiliger Geist ist die spirituelle Energie (Aura, Energiefeld), die ein dafür sensibler Mensch in sich und um sich herum spürt. Er spürt sie als eine Art Licht, Wasser, Kraft, Liebe, Frieden, Einheit und Glück. Der heilige Geist kann Verspannungen auflösen und (psychosomatische) Krankheiten heilen. Er kann die körperlichen Selbstheilungskräfte stärken. Er kann inneren Frieden, inneres Glück und Erleuchtung bewirken.

Den heiligen Geist kann man durch spirituelle Übungen erzeugen oder von erleuchteten Meistern übertragen bekommen. Solange man das Gespür für die spirituelle Energie nicht besitzt, ist die Existenz Gottes emotional schwer nachvollziehbar. Ich habe 1987 ein halbes Jahr jeden Tag eine halbe Stunde Yoga gemacht, dann entstand bei mir plötzlich das Energiegespür. Ich hatte Kontakt zur Transzendenz. Ich konnte als Yogalehrer die Energien meiner Leute spüren. Ich fühlte mich mit der ganzen Welt verbunden. Das war eine große Gnade.

Was die spirituelle Energie genau ist, muss wissenschaftlich noch erforscht werden. Ich vermute, dass es sich dabei um eine Quantenstrahlung (Quantenfeld um die Quanten/kleinste Teilchen) und um eine Verbindung zum höheren kosmischen Informationsfeld (zur einer höheren kosmischen Dimension) durch ein weitentwickeltes Bewusstsein bei Menschen und auch bei Tieren handelt. Jedenfalls war diese Energie bei allen Völkern der Welt zu allen Zeiten bekannt. Die spirituelle Energie hat eine große Bedeutung für die Heilung psychischer Krankheiten (Energieaufbau). Sie wird von Körpertherapeuten und Geistheilern vielfach genutzt. Es gibt auch Heiler, die damit körperliche Krankheiten heilen können. Dieses wurde in vielen Filmen dokumentiert, die teilweise auch im Fernsehen zu sehen sind.

Die spirituelle Energie fühlt sich als heiliger Geist an, weil sie scheinbar aus einer ganz anderen Dimension zu uns kommt. Mit ihrer Energie können die Erleuchteten (fortgeschrittene spirituelle Menschen) handeln und uns helfen. In der Bibel wird beschrieben, wie Jesus zu Pfingsten den heiligen Geist auf seine Jünger ausschüttete. Er erfüllte seine Anhänger mit spiritueller Energie. Sie fühlten sich in sich glücklich, erstrahlten in einer Aura aus Licht und spürten kleine Energieflammen (Zungen) auf ihren Köpfen (Scheitelchakra). Mir ist das 1987 nach einer intensiven Meditation auch einmal geschehen.


Physik und Gott
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Volker Becker (Gottes geheime Gedanken, 2006): "Wissenschaftlich gesichert gilt, dass es vor 13,7 Milliarden Jahren einen Urknall, einen Anfang des Universums, gegeben hat. Alle Dinge im Kosmos, wie die Entstehung von Sternen oder die Bildung von Galaxien, lassen sich anhand physikalischer Gesetze nachvollziehen. Die Kette der Ursachen lässt sich bis zum Urknall zurückverfolgen. Die Entstehung der Materie wird aufgrund von Quantenprozessen aus dem Nichts heraus erklärt. Physiker haben in Teilchenbeschleunigern die Entstehung von Teilchen aus dem Nichts nachgewiesen. Wir müssen heute davon ausgehen, dass das Nichts instabil ist und ohne erkennbaren Grund etwas hervorbringen kann. Wir leben mit unserem Universum eingebettet in einen höherdimensionalen Raum. Dieser höhere Raum ist für unseren Verstand nicht fassbar, weil er nicht zu unserem materiellen Universum gehört. Es sieht so aus, als verschwände alles ins Nichts, während dahinter ein vier- oder noch mehrdimensionaler Kosmos wirkt."

Zitate aus einem Interview mit dem Physiker Professor Dr. Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München (P.M. Magazin 05/2007). Dürr: "Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Primär existiert nur das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Bewusstsein (kosmischer Geist) nennen. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist."

"Viele Erscheinungen der Quantenphysik sind nicht nur immateriell, sondern wirken in ganz andere, größere Räume hinein, die nichts mit unserem vertrauten dreidimensionalen Raum zu tun haben. Es ist ein reines Informationsfeld – wie eine Art Quantencode. Es hat nichts zu tun mit Masse und Energie. Dieses Informationsfeld ist nicht nur innerhalb von mir, sondern erstreckt sich über das gesamte Universum. Der Kosmos ist ein Ganzes, weil dieses Informationsfeld keine Begrenzung hat. Es gibt nur das Eine. Aber dieses Eine ist differenziert."

Max Planck: "Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht - , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!"


Der amerikanische Physikprofessor Amit Goswami
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Ein großer Vorreiter auf diesem Weg ist der amerikanische Physikprofessor Amit Goswami von der Universität Oregan. Er schrieb 1992 das Buch "Das bewusste Universum". Es wurde 2007 in Deutschland neu aufgelegt.

In seinem Buch beschreibt Goswami zuerst die wichtigsten Erkenntnisse der heutigen Quantenphysik. Dann entwickelt er seine Philosophie des monistischen Idealismus. Der monistische Idealismus erklärt, dass alles im Kosmos zusammengehört, dass das höhere Bewusstsein (Gott) das Zentrum ist und dass wir als Menschen zu einer idealistischen Lebensführung finden sollten.

Diese Weltsicht fußt in der Philosophie des Yoga, wonach das Bewusstsein die primäre Substanz des Kosmos ist. Das Bewusstsein wird als Gott, als eine höhere Dimension über unserem materiellen Kosmos, gesehen. Es ist eine feinstoffliche Energie, die hinter allen äußeren Erscheinungen steht und aus der sich die materiellen Erscheinungen manifestieren.

Bei dieser Philosophie geht es darum, die Erleuchtung in das Zentrum des menschlichen Denkens zu stellen. Ein Erleuchteter lebt im Licht. Er empfindet das Licht (Gott) als das Primäre und den restlichen Kosmos als das Sekundäre. Für einen Erleuchteten auf einer hohen Stufe der Bewusstseinsentwicklung löst sich der materielle Kosmos weitgehend auf, und er sieht in allen Erscheinungen der Welt vorwiegend das Licht.

Aus der Sicht des Yoga sind alle anderen Wissenschaften Hilfswissenschaften der Spiritualität. Das innere Glück und die umfassende Liebe sind für die Menschheit das Wesentliche. Mit unseren heutigen Fähigkeiten könnten wir eine glückliche Welt aufbauen. Wir könnten ein goldenes Zeitalter des Friedens, der Liebe und des ausreichenden Wohlstandes für alle erschaffen. Stattdessen versinkt die Welt im Chaos von Hunger, Krankheit und Krieg. Der materielle Reichtum der Welt wird für den oberflächlichen Luxus einiger weniger Reicher vergeudet, statt allen Menschen auf der Welt genug zu Essen zu geben und ihnen ein glückliches Leben zu ermöglichen. Das alles ist die Folge eines falschen materialistischen Weltbildes in der Wissenschaft.

Die neue Weltsicht der Physik sagt, dass wir alle zusammengehören. Wir leben in einem Kosmos, in einer Energie und in einer Glücksordnung. Wir sind alle durch die höhere Dimension geistig verbunden. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir unseren Egoismus auflösen und stärker auf das Gesamtwohl achten.


Interview mit Amit Goswami
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(Kurzfassung und Neuformulierung von mir unter Verwendung der wichtigsten Zitate)

Goswami: Von Anfang an – seit dem Beginn der Quantenphysik im Jahr 1900 – hat die Quantenphysik Hinweise darauf gegeben, dass sich unsere Sicht der Dinge ändern könnte. Von 1982 an kamen dann Ergebnisse aus den Laborexperimenten der Physiker. Das ist das Jahr, in dem in Frankreich Alain Aspect und seine Mitarbeiter das große Experiment (geistige Verknüpfung aller Quanten in einer höheren Dimension) durchführten, mit dem die Glaubwürdigkeit der spirituellen Ansätze, insbesondere der Transzendenz, schlüssig nachgewiesen wurde.

Als Hintergrund dazu sei gesagt, dass die Quantenphysik seit vielen Jahren Hinweise darauf gegeben hatte, dass es andere Ebenen der Realität gibt, als die materielle Ebene. Es begann damit, dass Quantenobjekte als Wahrscheinlichkeitswellen angesehen wurden. Anfangs dachte man: „Ach, sie sind bloß wie die üblichen Wellen.“ Aber es zeigte sich sehr schnell, dass sie nicht Wellen in Raum und Zeit waren. Sie haben Eigenschaften, die nicht mit denen der üblichen Wellen korrespondieren. Somit wurden sie als Potenzialwellen, Wellen von Möglichkeiten, erkannt. Und das Potenzial war Transzendenz, jenseits von Materie.

Allerdings war für eine lange Zeit die Tatsache, dass dies transzendentes Potenzial war, nicht sehr klar. Dann bewies Aspects Experiment, dass Objekte tatsächlich jenseits von Raum und Zeit verbunden sind – außerhalb von Raum und Zeit! In diesem Experiment gibt ein Atom zwei Lichtquanten ab, Photonen genannt, die in entgegengesetzte Richtungen ausstrahlen. Dennoch beeinflussen diese Photonen einander, ohne irgendwelche Signale auszutauschen. Beachten Sie bitte: Ohne irgendwelche Signale durch den Raum auszusenden, beeinflussen sie einander – und zwar sofort. Wenn wir die Drehung eines des beiden Photonen verändern, verändert sich sofort auch die Drehung des Partnerphotonen an dem anderen Ort. Das ist meßbar.

Nun hat Einstein jedoch vor langer Zeit bewiesen, dass zwei Objekte in Raum und Zeit einander nie sofort beeinflussen können, da sich alles nur innerhalb einer maximalen Geschwindigkeit bewegen kann, der Lichtgeschwindigkeit. Es wurde angenommen, dass jedes Signal räumlich ist und insofern eine bestimmte Zeit benötigt, um sich im Raum zu bewegen. Aspects Photonen jedoch – die Photonen, die von einem Atom in seinem Experiment freigesetzt wurden – beeinflussen einander in räumlicher Distanz, und da sie dies augenblicklich tun – schneller als mit Lichtgeschwindigkeit. Daraus lässt sich schließen, dass diese Einflussnahme sich nicht durch den Raum bewegt haben konnte. Stattdessen muss dieser Einfluss in einem anderen Realitätsbereich (Nils: über eine höhere Raumzeitdimension) stattgefunden haben.

Hamilton: Sie meinen also, dass die Vorstellung einer höheren Dimension eingeführt werden muss, um all dies zu verstehen.

Goswami: Ja. Henry Stapp, ein Physiker an der Universität von Berkeley in Kalifornien, sagt es ganz deutlich in einer seiner Arbeiten, die er 1977 schrieb: Dinge außerhalb von Raum und Zeit beeinflussen Dinge im Raum- und Zeitgefüge. Gar keine Frage, genau das geschieht mit Quantenobjekten im Bereich der Quantenphysik.

Hamilton: Was war ihre spezielle Entdeckung?

Goswami: Ich hatte das Glück, durch die Quantenphysik erkennen zu können, dass alle Paradoxa der Quantenphysik gelöst werden können, sobald wir Bewusstsein als Urgrund des Seins anerkennen. Das war mein spezifischer Beitrag – hier liegt natürlich das Potenzial für einen Paradigmenwechsel, denn nun können Wissenschaft und Spiritualität einander wirklich ergänzen.

Hamilton: Ihr Ansatzpunkt war die Gehirnforschung.

Goswami: Damals nahm man an, dass das Bewusstsein eine Folge des Gehirns sein müsse. Dann hätte alle Wirkung von den materiellen Elementarteilchen ausgehen müssen. Das war mir ein Rätsel. Und ich konnte ganz einfach keinen Weg finden, es zu lösen. Später erkannte ich, dass das Bewusstsein die primäre Realität ist. Über unserem materiellen Kosmos gibt es eine höhere Realität. Diese höhere Dimension besteht aus Bewusstseinsenergie.

Das Universum ist ein bewusstes Universum und wird durch Bewusstsein erzeugt. Bewusstsein ist die einzige wahre Realität, es existiert außerhalb der physikalischen Raumzeit. Bewusstsein ist kein Epiphänomen der Materie, keine Folge des Gehirns. Bewusstsein existiert nicht aus der Materie heraus, sondern es kann die Materie beeinflussen. Die Welt der Manifestationen geht letztlich aus einer transzendenten Ideenwelt hervor.

Der Gehirnforscher John Eccles hat erkannt, dass Nervensignale im Gehirn auf Quantenwellen basieren. Hier ist der große Verbindungspunkt zwischen der geistigen und der materiellen Welt. Der Geist ist eine vom Körper getrennte Energie, die über die Quanten als kleinste Teile unseres Kosmos auf das Gehirn einwirken kann.

Hamilton: Wann haben Sie sich auf die Suche nach einer neuen Weltsicht begeben?

Goswami: Mit 37 befriedigte mich jene Welt der Wissenschaftler nicht mehr, wo es Gott nicht gab und der Lebensinhalt nur darin bestand, mentalen Konzepten nachzujagen, um beruflichen Ruhm zu erlangen – sie befriedigte mich nicht mehr, und sie machte mich nicht glücklich. Sie war im Grunde nur voller Leiden.

Das brachte mich zur Meditation. Ich wollte sehen, ob es einen Weg gab, auf dem ich zumindest Trost oder sogar Glück finden konnte. Allmählich fand ich damit große Freude, aber das brauchte einige Zeit. Irgend etwas in mir wurde da aufgestoßen, genau kann ich es nicht erklären. Es war eine ultimative Wahrnehmung, die ich in diesem Moment hatte.

In meiner Psyche geschah eine totale Umkehr, und ich erkannte einfach, dass Bewusstsein der Urgrund allen Seins ist. Ich erinnere mich, dass ich eine ganze Nacht wach blieb, zum Himmel aufschaute und dabei ein wirklich mystisches Gefühl davon hatte, was die Welt ist, und die völlige Überzeugung, das ist die Art und Weise, wie die Welt ist. So ist die Wirklichkeit, und man kann Wissenschaft betreiben.

Was war vor dem Urknall?
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Mitte Mai 2009 gab es im Fernsehen bei Scobel/3Sat eine spannende Bestandsaufnahme zu dem Thema Urknall und Gott. Die gestellte Frage an die drei anwesenden Wissenschaftler (zwei bekannte Physiker und Buchautoren, ein undogmatischer Religionsphilosoph) lautete: "Was war vor dem Urknall?"

Die herrschende Meinung in der Physik besteht darin, dass der Kosmos vor 13,7 Milliarden Jahren mit dem Urknall entstanden ist. Für die Sekunde Null versagen alle mathematischen Rechnungen. Für den Startpunkt und die Zeit vor dem Urknall kann die Physik keine beweisbaren Aussagen machen. Sie kann nur Hypothesen aufstellen. Die beiden derzeitigen Haupttheorien sind die String-Theorie und die Schleifentheorie (Schleifen-Quantengravitation).

Die String-Theorie wird von der großen Mehrheit der Wissenschaftler favorisiert. Sie besagt, dass das Universum aus mehreren Ebenen besteht. Über unserem materiellen Kosmos gibt es noch weitere Dimensionen. Mit dem Urknall ist unser Kosmos aus dem Nichts entstanden. Das Nichts ist aber kein leerer Raum, sondern besteht aus mehreren höheren Dimensionen. Genauso sieht es die Spiritualität. Die String-Theorie ist ein wichtiges Verbindungsglied zwischen der Wissenschaft und der Spiritualität.

Für die Entstehung unseres Kosmos aus dem höheren Raum wird von den String-Anhängern das Bild eines Kessels mit kochendem Wasser genannt. Das Wasser ist der höhere Raum (Nils: Jenseits, Lichtebene, Quantenfeld, Bewusstseinsdimension) und die darin entstehenden Dampfblasen sind die materiellen Kosma. Das Universum bringt aus dem Nichts (dem höheren Raum) ständig viele kleine Kosma hervor, die immer wieder kommen und vergehen.

Die Schleifentheorie besagt, dass es nur einen materiellen Kosmos gibt. Dieser Kosmos kommt und geht im ewigen Wechsel. Er dehnt sich aus und zieht sich wieder zusammen. Im Zeitpunkt der größten Verdichtung explodiert er und entsteht aus dem Urknall wieder neu. Nach dieser Theorie muss es Raum- und Zeitteilchen geben, die aber ebenso wie die String-Teilchen (kleinste Schwingungsstäbe/Membranen) experimentell (noch?) nicht nachweisbar sind.

Der Religionsphilosoph stellte fest, dass diese beiden Theorien erstaunlicherweise schon vor tausenden von Jahren von den erleuchteten Meistern Indiens vertreten worden sind. Er verwies auf den Tanz des kosmischen Shivas, durch den der materielle Kosmos ständig aus dem Nichts erschaffen und dann wieder zerstört wird. Alle drei Wissenschaftler waren sich einig, dass es erstaunliche Parallelen zwischen der indischen Philosophie und der modernen Physik gibt.

Wenn wir bei der indischen Philosophie genau hinschauen, finden wir dort sogar die beiden derzeitigen Haupttheorien zur Entstehung des Kosmos zu einer Theorie verdichtet. Die Basis dafür ist die Lehre von den drei Welten. Die erste Welt ist unser materieller Kosmos. Hinter unserem materiellen Kosmos gibt es zwei höhere Räume (Welten). Der erste höhere Raum ist die feinstoffliche Astrahlwelt und der zweite noch darüber liegende Raum ist die Lichtwelt. Die Lichtwelt ist in ihrem Zentrum das absolute Nichts, ruhendes Bewusstsein ohne Schwingung. Die Astrahlwelt ist Bewusstsein (feinstoffliche Energie) mit Schwingung.

Der oberste Gott des Lichts Vishnu ruht auf der Erleuchtungsschlange im absoluten Nichts, dass als weiße Energie (Milchmeer) visualisiert wird. Mit der Kraft seiner Gedanken (Astrahlwelt mit Schwingungen/Membranen/Strings) erschafft er den materiellen Kosmos (symbolisiert durch den Gott der Weisheit Brahma). Brahma (der Schöpfer) bringt dann die Materie mit ihren vielfältigen Erscheinungen (Berge, Pflanzen, Tiere, Menschen) hervor. Der Gott des Yoga Shiva tanzt dann einige Zeit mit der Materie, bis er sie wieder zerstört und im Nichts verschwinden läßt.

Nach der indischen Philosophie gilt in der ersten (materieller Kosmos) und zweiten Welt (Astrahlwelt) die String-Theorie. Aus dem Nichts, dem höheren kosmischen Raum (höchsten Lichtdimension, Milchmeer Vishnus, Wasser des Kochtopfs), entstehen und vergehen die kleinen Dampfblasen (Astrahlwelten und darin wiederum die materiellen Welten) jeweils mit einem Urknall. Es gibt viele materielle Welten und sie erscheinen immer wieder aus dem Nichts (kochenden Wasser).

Alle Welten (Materie und Astrahlwelt/schwingendes Bewusstsein) verschwinden ewig im höchsten Nichts (ruhenden Bewusstsein, Gott). Und manifestieren sich dann neu aus dem höchsten Nichts. Hier gilt die Schleifentheorie. Nach dem Erlöschen des Gesamtuniversums schläft Vishnu eine Zeitlang im gedankenlosen Licht und erwacht dann wieder. Er bildet einen Gedanken und der Tanz des Geistes und der Materie beginnt wieder.


Das Dreiwelten-Modell
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Die erste Welt ist der materielle Kosmos, in dem wir Menschen leben.

Hinter dem materiellen Kosmos befindet sich die Astrahlwelt, die aus feinstofflicher Energie besteht. Die Wesen dort sind Formen aus feinstofflicher Bewusstseinsenergie. Sie können denken und fühlen. Sie leben als Seelen in einem großen Meer aus Energie, das aus verschiedenen Bereichen besteht.

Hinter dem Bewusstseinskosmos existiert noch ein dritter Raum, die Lichtwelt. In der Lichtwelt leben die erleuchteten Wesen. In der höchsten Dimension der Lichtwelt gibt es nur Ruhe, Liebe, Glück und Licht. Dort wird alles zu einem höheren Bewusstsein. Dieses Bewusstsein ruht aber nur. Es handelt nicht. Erst wenn es aus sich heraus vielfältige Energien entstehen lässt, beginnt der Tanz des Lebens.

Von der Lichtwelt aus kann man Gedanken in alle anderen Bereiche des Gesamtkosmos senden. Man kann überall handeln. Wie stark man handeln kann, hängt von der Entwicklung seines persönlichen Bewusstseins ab. Je weiter man entwickelt ist, um so mehr nimmt allerdings auch das Bedürfnis zu handeln ab. Es reicht einem aus, im Glück zu ruhen.

Vereinfacht kann man diese drei Welten mit der Beziehung von Eis, Wasser und Wasserdampf vergleichen. Die höchste Dimension ist der Wasserdampf (die Lichtwelt). Wir können Gott als eine Bewusstseinswolke visualisieren, die über den anderen beiden Welten schwebt und gleichzeitig auch in ihnen vorhanden ist.

Darunter befindet sich die Astrahlwelt als großes Meer aus Bewusstseinsenergie. In der Astrahlwelt gibt es Seelen verschiedenster Arten. Durch die Kraft ihrer Gedanken und Gefühle bewegen sie sich fort und kommunizieren untereinander.

In der Mitte des Energiemeeres befindet sich die Eiswelt (unser materieller Kosmos). Die Wesen dort bestehen aus festem Eis. Sie denken, dass es nur die Eiswelt gibt, weil sie nur die Eiswelt sehen können. Aber bei ihrem Tod schmilzt das Eis, die materielle Form verschwindet und die Seele geht als Wasser in die Wasserwelt. Dort bildet sie Kraft ihrer Gedanken eine Bewusstseinsform.

Wenn die Seele sehr weit entwickelt ist (durch spirituelle Übungen viel Licht/Wärme aufgenommen hat), kann sie sich noch einmal umwandeln und zu Wasserdampf (Licht) werden. Als Wasserdampfwesen kann sie dann in Gottes Lichtwolke leben.

Wenn die Seele in der Lichtwelt es möchte, kann sie auch wieder in die Eiswelt zurückkehren. Dabei bleibt sie aber immer eng mit Gott verbunden, weil sie Gott als ihre wahre Natur bereits kennengelernt hat. Wenn sie etwas Licht in ihrer Eiswelt braucht, kann sie es sich mit ihren spirituellen Übungen aus der Lichtwelt holen.

Welche Gründe gibt es für eine Seele in die Eiswelt zurückzukehren? Eine Seele kann sich spirituell weiterentwickeln und ein Buddha (ein vollständig erleuchteter Meister) werden. Und sie kann als Karma-Yogi (Bodhisattva, Nitya-Siddha) den Wesen auf der Welt spirituell helfen. Sie kann auch das Leben auf der Welt noch etwas genießen wollen. Wenn die Seele klug ist, geht sie im Schwerpunkt den Weg der umfassenden Liebe und des spirituellen Übens. Mögen wir alle klug sein und eines Tages ein Buddha werden.

Gibt es Beweise für das Dreiwelten-Modell? Einen wichtigen Beweis liefert die heutige Nahtodforschung. Sie hat festgestellt, dass es ein vom Körper unabhängiges Bewusstsein gibt. Der Mensch besteht aus einem materiellen Körper und einer feinstofflichen Bewusstseinsenergie (Seele). Nach dem Tod löst sich der Körper auf, und die Seele fließt ins Jenseits. Mit seinem Bewusstsein ist der Mensch bereits als Erdenwesen in der Lage, ins Jenseits zu blicken.

Den zweiten Beweis stammt von den erleuchteten Meistern. Sie haben ihr Ego aufgelöst, sind geistig ins Nichts gelangt und können dadurch in die beiden höheren Welten sehen. Sie bestätigen die Existenz der Astrahlwelt (des Energiemeeres) und der Lichtwelt (der Welt Gottes). Sie haben uns genaue Beschreibungen der höheren Welten gegeben und uns erklärt, wie wir dort hin gelangen können.

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Antworten auf diese Diskussion

Ein Thema über das ich viel in den letzten Tagen nachgedacht habe. Vielen Dank für die vielen Informationen und Gedanken. Ich werde es in den nächsten Tagen sicherlich mehrfach lesen.
Ich finde den Ausspruch von Osho dazu am besten: "I do not believe, that God does not exist. I know for sure, he does not exist. And thank God, that he does not exist."

Und U.G. Krishnamuri: "Es gibt es über der materiellen Ebene keine weiteren, insbesondere keine spirituelle Ebene, keine Engel oder gar Gott. Das materielle Leben selbst ist genug, man muss ihm keinen höheren Sinn andichten, der ohnehin nicht existiert."


Ansonsten finde ich unsinnig, daß man Gründer von Religionen mit atheistischen Ansatz (Buddha, Laotse) als Gottesbeweis mit heranführt. Auch Tao und Nirvana haben eben nichts mit Gott zu tun. Man kann da sogar noch mehr a-theistische Erleuchtete finden: Mahavira (Gründer des Jainismus), Ishvarakrishna (Samkhya), Konfuzius. Und in diesen Traditionen wird man zuhauf erwachte Meister finden, für die die Existenz eines Gottes Unsinn ist. In moderner Zeit dann noch Leute wie Osho und U.G. Krishnamurti. Erleuchtung hat eben nichts mit Gott oder Theismus zu tun.

Auch Spiritualität kommt gut ohne den Konzept eines Gottes aus.

Dann gibt es auch noch viele Lehrer, die meinen, falls es einen Gott gibt, ist er irrelevant für uns. Ein Beispiel dafür ist Sri Vast: "Wenn es einen Gott gibt, so kümmert er sich nicht um dich. Warum solltest du dich um ihn kümmern? "

Aber auch auf theistischer Seite gibt es viel Leute die sich gegen die Möglichkeit eines Gottesbeweises aussprechen: Alles, was man beweisen kann, sind Er-schein-ungen, Phänomene. Aber Gott kann nicht innerhalb der Erscheinungen zu finden sein, wenn er das ist, aus dem alles in Erscheinung tritt, so meinen sie.

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Anand Giri
und für was ist das alles gut bzw. was soll das Ganze mir sagen?

Hat das was mit Yoga zutun?
Herbert: Für was ist das alles gut bzw. was soll das Ganze mir sagen? Hat das was mit Yoga zutun?

Nils: Darüber darfst du selbst nachdenken. Wenn du ein Anhänger des tibetischen Buddhismus bist, solltest du etwas positver mit deinen spirituellen Brüdern und Schwestern umgehen. In Liebe, Yogi Nils
lieber Nils,
danke für die Antwort.
Ich bin ein einfacher Mensch und habe eine einfache Frage gestellt.
Wo hast du was negatives gesehen? Oder hast du dir einfach was "vorgestellt" ??
@ Herbert: Danke für die Antwort. Ich bin ein einfacher Mensch und habe eine einfache Frage gestellt.
Wo hast du was Negatives gesehen? Nils: Ich bin auch nur ein einfacher Mensch. Bitte verzeihe mir, wenn ich dich falsch interpretiert habe. Es tut mir leid.
lieber Nils,

ich finde deine Ausführungen unheimlich spannend. Dabei finde ich es weniger wichtig ob man Gott beweisen kann oder nicht, aber all die Vorstellungen wie es sein oder nichtsein könnte faszinieren mich. Als Ergänzung oder Weiterführung hat mir das Buch : The Splendor of Recognition von Swami Shantanada (leider im Moment noch nur auf Englisch) enorm viel gegeben.
Und was hat es mit Yoga zu tun? es ist für mich DIE philosophische Basis auf der ich meinen Unterricht aufbaue.
Mit herzlichen Grüssen Rita

Danke
Hallo zusammen

Liebe, Krieg und Gott das sind Themen über die man nicht redet weil sie nur Kopfschmerzen bereiten :-)

Die Frage ob es Gott gibt oder nicht ist der falsche Weg um eine Antwort darauf zu bekommen.
Um eine Antwort zu bekommen müssen wir uns erst fragen "Warum glauben Menschen an Gott?"

1.) Kaum einer glaubt an Gott weil er oder sie weiß das es Gott gibt!

2.) 99% der Menschen glauben an Gott weil Sie der Welt völlig egal sind. Die Welt interessiert es nicht ob wir da sind oder nicht, ob wir Probleme haben oder nicht. Aus diesem Grund erfinden die Menschen Gott und erschaffen sich ein falsches Bild davon was Gott ist, Sie erschaffen sich jemanden der Sie versteht und mit dem Sie reden können. Einen verständnisvollen Beschützer eben.

Ich persönlich habe Gott erfahren und glaube nicht daran dass er existiert, ich weiß es das Gott existiert.

Ich habe mal im Kuran gelesen "Ich bin euch näher als euere Schlagader". Eine, für mich, sehr interessante Aussage. Denn wir alle sind Gott, wir alle sind ein Teil des Göttlichen. Wenn er uns erschaffen hat dann sind wir auch gleichzeitig er. Es ist doch wie mit unseren Kindern. Unsere Kinder sind auch ein Teil von uns, sie tragen unsere Gene in sich.

Jeder von uns glaubt an Gott nur benutzen wir alle einen anderen Namen dafür... Gott, Natur, Unterbewusstsein, Universum, Leben oder was auch immer.

Eine weitere Aussage aus dem Kuran gefällt mir ebenfalls und die will ich euch nicht vorenthalten.
Da steht geschrieben "Ich rufe euch jeden Tag doch Ihr hört mich nicht".
Eine wunderbare Aussage die uns klar macht wie unbewusst wir eigentlich leben.
Deswegen bin ich nach wie vor für wesentlich mehr bewusstheit in unserem Leben. Denn wenn Gott uns ständig besucht und uns in unserem Körper nicht findet, weil wir unbewusst wo anders sind, dann werden wir nie das Göttliche erleben dürfen. Wie denn auch?

Übrigens kommen wir auch im Yoga an Gott nicht dran vorbei. Erst wenn wir die Reife erlangt haben um zu behaupten "Ich bin Gott" sind wir bereit das Göttliche zu erfahren. Und wer das Göttliche einmal erfahren hat will es nie wieder missen.

PS: Durch die beiden von mir aufgeführten Aussagen aus dem Kuran möchte ich nicht den Eindruck erwecken das ich irgendwelche Religionen befürworte. Ganz im Gegenteil, zur 99% stimme ich mit allen Religionen dieser Welt nicht überein. Warum das so ist gehört nicht hierhin :-)
Wer es trotzdem wissen möchte - pn oder neue Diskussion.
Glaube (Vertrauen darauf, dass es stimmt) kann sich zu Wissen verdichten. Denn diese Art zu wissen, ist nicht beweisbar im normalen Sinne von Beweis. Alles Gute, Wolfgang.

wissen ist/bleibt  erinnern - das ist denken ! denken ist nicht yoga ! denken ist Materie usw!

erdige grüße und "du" erdige -  bist auch das was global passiert usw ob dus wahrhaben willst oder nicht bleibt/ist  gegenstandslos !

Denken ist immer Zeit - und jedes Zeitliche  hat Anfang & Ende !

Vermag  -  begrenztes Denken - Unbegrenztes   Erkennen ???

Nein! -  und selbst  Päpste bleiben -  damit  - überfordert - der Vatikan - auch - maßlos!

Wir sind Lebewesen "aus zweiter Hand " immer warten auf vorgekautes und selbst in Bibliotheken wird einem schon Übel von mental Pestilenz ihrer Zer/ Ver/ treter!

Krishnamurti hat es auf den "Punkt"  gebracht:

Schaue /erkenne - die " gegenwärtig" "entmenschlichte"  global Bewegung:

Kriege - Korruption - Tier Qual rund um den Globus!  (Yulin: Dog & Cats "Festival"!) Fauna & Flora zerstört - Klima denaturiert - Atom & Waffenarsenal sprengt zig Fach den Globus ! Angst - Flüchtlinge hoch 10 ! Freimaurer! u.a. :) Kali Yuga - u Uranus "will" nicht "zu  solchen Treiben auf Erde zu "Gea & Saturn" :) Von wegen Wassermannzeitalter :)) (zusammengebrochene Orientierungen be herrschen !) OM

Fazit & Frage : Wer & Was & Wie ? - transformiert den Globus wirklich ?? Vergangen angehäuftes "Wissen" ? - Niemals! Denkt "selbst"! Was transformiert ?

 

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