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Über die korrekte Ausrichtung des Körpers zur Erleuchtung finden.

Patanjali hat vor 2.500 Jahren Asanas als sthiram (stabil) sukham (angenehm) asanam (Position, Sitz) beschrieben. Während dies oft übersetzt wird mit „sich in einer stabilen, bequemen und angenehmen Position befinden“, sagt Belur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, Begründer des Iyengar Yoga, es ist eher „sich in jedweder Position stabil, bequem und angenehm zu fühlen“.

Nur ein Umsetzen der Begriffe, und doch eine völlig andere Bedeutung: Sich im Urlaub am Strand wohl und entspannt zu fühlen ist keine große Leistung. Dasselbe aber auf den Alltag übertragen zu können, sich also in jedweder Situation wohl zu fühlen bedarf einiger Übung.

Iyengar Yoga lehrt uns, wie unsere Körper sich an die verschiedenen Asanas anpassen können um den Energiefluss anzuregen und in die richtigen Bahnen zu lenken, so dass auch die entferntesten Regionen des Körpers versorgt werden. So bleiben wir gesund und behalten einen aufgeweckten Geist, den Gedankenfluss klar und die Gefühle in Balance.

Um auch die herausforderndsten Asanas meistern zu können, stellt Iyengar Yoga einige Techniken bereit die auf dem Prinzip der korrekten Ausrichtung beruhen und es ermöglichen, für lange Zeit in einer Position zu bleiben. Jeder Körper hat eine mehr und eine weniger dominante Seite, die sich im Laufe des Lebens weiter ausprägt. Iyengar Yoga hilft die Stärken und Schwächen in Muskulatur und Beweglichkeit auszugleichen. So können potentielle Verletzungen vermieden und Körper und Geist „gleichmäßig ausgerichteter“, also ausgeglichener werden.

Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen bedeutet dies aber nicht das Aus für die Ausübung der korrekten Asanas. Die von Iyengar in die Übungen einbezogenen Hilfsmittel ermöglichen ein gleichberechtigtes Trainieren. Ganz gewöhnliche Alltagsgegenstände wie Wände, Gurte, Stühle und Blöcke leisten Unterstützung, schaffen Vertrauen und ermöglichen das Halten schwieriger Positionen für die nötige Zeit die es braucht um alle ihre Nutzen wahrnehmen zu können.

Empfindet Ihr es als schwierig Eure körperlich dominante Seite mit der Schwächeren auszugleichen? Auf welche Weise bemerkt Ihr die Unterschiede? Und welche Alltagsgegenstände helfen Euch dabei?

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