Zitat Spiegel:
Der Amerikaner Bikram Choudhury, geboren in Indien, ist der erfolgreichste Guru der Welt. Seine Methoden sind umstritten, doch seine Anhängerschaft wächst täglich - für Millionen Stressgeplagte und Kranke gilt er als Erlöser.
Zum Artikel: www.spiegel.de/spiegel/0,1518,759931,00.html
Nachstehend einige Auszüge aus dem Artikel, unglaublich!!!
Seid willkommen", ruft der Guru seinen Jüngern vom Thron zu, "willkommen in Bikrams Folterkammer! Ich bin der heilige Yogi, halb Jesus, halb Elvis."
Er zeigt auf eine Frau zu seiner Linken. "Hey, du da, Miss Tattoo, wenn ich für einen Tag Präsident der USA wäre, würde ich Tätowierungen verbieten lassen, ich würde dich verbieten lassen...
Oh, hier ist eine Luft drin, als würden tausend Affen vögeln, wunderbar... hey, Miss Big Boobs, zieh dir morgen bloß etwas anderes an, bitte, ich hab Angst, dass deine Möpse rausfallen...
"Seeeehr gut für Sex, Schaka-Schaka", sagt Bikram Choudhury, "du kannst stundenlang Liebe machen und hast sieben Orgasmen nacheinander. Noch mit 90."
Er erzählt irgendwas über seine Mutter, "Mama war Hitler Nummer zwei", dann davon, dass der Körper beim Adler kompakt sein müsse wie ein Honda Civic. Und schließlich: "Am Ende dieses Seminars fahrt ihr nach Hause, rettet die Welt und verdient viel Geld - das ist mein Befehl."

Und so weiter... Einfach mal selber lesen. Ich bin ein "wenig schockiert"!!!
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Permalink Kommentiert von Cut Ya Millers am 6. Mai 2011 um 11:28am
Permalink Kommentiert von Max Schmitz am 6. Mai 2011 um 11:36am Und dann war da noch...
Bikram-Yoga ist ein Franchise-System wie McDonald's. Wer mit dem Namen des Meisters werben will, muss zahlen; wer Bikram-Yoga anbieten will, muss zahlen, einmalig 10.000 Dollar für die Lizenz, danach 500 Dollar im Monat. Und wer Bikram-Yoga unterrichten will, muss sich vom Guru persönlich ausbilden lassen.
Permalink Kommentiert von Max Schmitz am 6. Mai 2011 um 11:38am Oh mein Gott!!! Das ist ja fast lustig! HAHA
Man kann Bikram treffen, vormittags um halb zwölf, in seiner Suite im Radisson, Zimmer 370. Im Kleiderschrank hängen 20 Hemden aus Seide, neben dem Fernseher liegt eine Doppel-DVD, "Rambo" und "Punisher". Vier Assistenten wuseln um Bikram herum, sie sprechen ihn mit "Boss" an. Er scheucht sie mit einem Pfiff aus dem Raum. Bikram spricht, anders als im Kurs, leise, fast sanft. Steckt in Leopardenfell-Schuhen von Yves Saint Laurent, die er sich Weihnachten gekauft hat, und duftet nach teurem Parfüm.
Permalink Kommentiert von Herbert am 6. Mai 2011 um 11:44am nicht alle "Guru´s ernst nehmen.
Auch schon mal belächeln.
Täte mich brennend interessieren was ich dem Herren entgegnen würde wenn ich ihm Auge in Auge wäre.
Puuuh.......
Aber............es soll Menschen gegen die sowas brauchen.
oh mann... unfassbar.
ich verstehe den hype um bikram yoga sowieso nicht. und nach diesem artikel noch weniger.
Permalink Kommentiert von Dörthe am 6. Mai 2011 um 12:06pm Da ich bisher noch kein Bikram Yoga gemacht habe, kann ich nicht beurteilen ob es gut ist oder nicht. Allerdings würden mich solche Aussagen an meine Grenzen bringen.Sehr spannend finde ich allerdings, das es tatsächlich Menschen gibt die hier Ihren Meister gefunden haben.
Was macht er mit Ihnen ?
Das lässt mich sehr ins Grübeln kommen.
Permalink Kommentiert von Ulrike von Ameln am 7. Mai 2011 um 9:05pm
Permalink Kommentiert von Lara am 7. Mai 2011 um 11:28pm
Permalink Kommentiert von Herbert am 8. Mai 2011 um 6:58pm hat der wirklich nur Anhängerinnen und keine Anhänger?
is ja krass.....................................................................................................
Das System „Guru -- Schüler“ hat ja immer zwei Seiten:
Nämlich den Schüler und den Guru. Ohne den Guru gäbe es keinen Schüler und ohne den Schüler gäbe es keinen Guru. Also steckt doch hier definitiv eine, gegenseitige Abhängigkeit `drin.
Am Beispiel „Bikram-Yoga“ kommt dies krass zum Vorschein. Und zwar so krass, das man sich fragt:
Warum lassen sich so viele Menschen einen solchen Umgang gefallen?
Was veranlasst einen Menschen dazu, sich auf dieses Niveau herabzulassen und sich so erniedrigen zu lassen?
Es ist schon ein merkwürdiges Phänomen, das es immer wieder einzelnen Menschen gelingt, ihre Allmachtsphantasien und neurotischen Charakterzüge in vollem Maße auf Kosten anderer auszuleben, - egal ob das in der Politik, in der Wirtschaft oder im sogenannten spirtuellen Leben stattfindet.
Es bedarf schon einer besonderen Blindheit und Dummheit, dies über sich ergehen zu lassen.
Würden die Menschen mehr hinterfragen und hinschauen, dann wäre so etwas wie „Bikram-Yoga“ gar nicht möglich.
Und Bikram?
Der müsste sein Geld wahrscheinlich mit „ehrlicher, harter Arbeit“ verdienen, oder er würde in einer Nervenheilanstalt landen.
Permalink Kommentiert von T R am 8. Mai 2011 um 5:08pm Der Artikel zeigt gesellschaftliche wie individuelle Aspekte, super spannend:
Ein interessanter Artikel zur Ausübung und zum Ausbildung von Yoga. Der Artikel wirft die Frage auf, welche ethischen Grundsätzen für Yoga allgemein gelten - oder ob Yoga sich frei von gesellschaftlichen Denkvorstellungen und gesellschaftlichen Umgangsformen und unseren westlichen Moralvorstellungen entfalten darf/kann/soll? In unserer Gesellschaft gilt doch oft genug der Leitsatz: "Wenn das Ergebnis stimmt, dann frage nicht nach den Methoden!"
Zum individuellen Aspekt:
Es wäre ein interessantes Experiment, was generell passiert, wenn man einen "Mann" vor über 200 halb-bekleidete Frauen sitzen lässt, die machen was man ihnen sagt und was diese Interaktionsform (über eine längere Zeit ausgeübt) mit dem "Mann" macht. Im vorliegenden Fall wurde deutlich beschrieben, was es mit diesem Mann gemacht hat.
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