Im November konzentriert sich die Jivamukti-Szene auf ihr philosophisches Grundprinzip der Gewaltlosigkeit (ahimsa). Und auch der Verzicht auf tierische Lebensmittel steht diesen Monat im Mittelpunkt. Denn für Sharon Gannon, die Mitbegründerin des Jivamukti-Yoga, hängen Gewaltlosigkeit und Veganismus unzertrennlich zusammen. Ihr Grundsatz: „Um aufzuhören, uns selbst zu verletzen, dürfen wir auch anderen Wesen nichts antun!“ Die Yoga- Lehrerin erklärt, warum wir Mitgefühl zeigen müssen, um ahimsa zu entwickeln.
Der Philosoph Patanjali stellte in seinen Yoga-Sutras zehn Lebensregeln auf, wobei die Gewaltlosigkeit einen hohen Stellenwert auf dem Weg zur Verwirklichung des höheren Selbst einnimmt. Demnach können wir Freiheit und Glück nur erfahren, wenn wir auch das Glück und die Freiheit anderer Wesen nicht verhindern oder zerstören. „Wir können nicht etwas fordern, das wir selbst zu verkörpern uns weigern“, sagt Sharon Gannon. Hieraus ergibt sich für sie die klare Schlussfolgerung zur veganen Ernährung. Der Verzicht auf tierische Lebensmittel beschere uns aber nicht nur ein gutes Karma, sondern sei noch dazu sehr gesund, so die Jivamukti-Begründerin. Pflanzliche Nahrung reinige den Körper und mache ihn leer und leicht. Aus ihrer Erfahrung weiß sie, dass es uns hierdurch leichter fällt, inneren Frieden zu finden.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Jivamukti-Yoga gemacht? Gehört zur Gewaltlosigkeit der Verzicht auf tierische Nahrung? Gerne könnt Ihr uns Eure Meinung dazu sagen!
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