Meditation ist ein wichtiger Bestandteil von Yoga, denn erst durch die Konzentration auf uns selbst erfahren wir absolute Ruhe und Entspannung. Bereits das lange, bewegungslose Verharren in einer Asana ist sehr meditativ. Doch nicht immer fällt es uns leicht, eine Yoga-Übung mit voller Aufmerksamkeit auszuführen, unsere Atmung anzupassen und dabei zu meditieren. Hannah O'Reilly, die Produktionsleiterin der Onlineausgabe des Yoga Journals, hat ähnliche Erfahrungen gemacht.
Als die junge Frau mit dem Yoga begann, schaffte sie es nicht einmal, zehn Minuten ruhig zu sitzen. Sie war es aus ihrem Alltag so sehr gewohnt, immer in Bewegung zu sein und so viele Dinge gleichzeitig zu tun wie nur eben möglich, dass sie völlig verlernt hatte, einmal inne zu halten. Doch je länger die Produktionsleiterin sich in die Asanas vertiefte, desto leichter fiel es ihr, still zu halten und zu meditieren. Heute, zehn Jahre später, schafft es die Flow Yoga-Lehrerin, sich immerhin zehn Minuten lang nur auf sich selbst zu konzentrieren.
Hannah O’Reilly weiß selber, dass das nicht gerade viel ist: „Doch für mich fühlen sich zehn Minuten wie ein großer Sieg an!“ Darüber hinaus verrät die Hundeliebhaberin, dass sie sich selbst in dieser kurzen Zeit der Meditation hin und wieder von störenden Gedanken ablenken lässt. Dennoch merkt Hannah O’Reilly jedes Mal, wenn sie meditiert, dass sie einfach nicht genug davon bekommen kann.
Wie lange schafft Ihr es, in einer Yoga-Position zu verharren und dabei zu meditieren? Fällt es Euch auch schwer, nicht mit den Gedanken zu Euren Alltagssorgen abzuschweifen?