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"Wie viel mehr als nichts wiegt eine Schneeflocke?", fragte ein kleiner Vogel. "Nicht viel mehr als nichts," bekam er zur Antwort. Und er zählte, auf einem Baum sitzend die Schneeflocken, die auf einem Ast liegen blieben. Viele hundert ... Und als die 1.268.729 Schneeflocke fiel, da brach der Ast ab. So eine Kraft steckt in allem Kleinen!

Ein einzelner Ton kann vielleicht nicht die Welt verändern. Aber was passiert, wenn vielen Menschen in Europa zur gleichen Zeit diesen Ton singen? Und das regelmäßig, einmal pro Monat?

Genau das möchte Oliver Aum Initiator des Projekt OM herausfinden. Oliver möchte gemeinsam mit Euch einmal monatlich, europaweit und über das Internet vernetzt, den OM-Ton singen: auf Cis 136,10 Hz - der Frequenz, die Hans Cousto in seinen Bücher errechnet hat, und die in Indien schon seit Jahrhunderten intuitiv in Mediationen erfahren wird.

Das Singen ist in einen Meditationsabend eingebettet, der an jedem 3. Mittwoch eines Monats von 19.00 - 20.00 Uhr im Ridaya in Wuppertal stattfindet (www.ridaya.de). Dieser Meditationsabend bei dem sich Phasen von Stille und Live-Musik (Oliver Aum) abwechseln, wird live ins Internet übertragen. Etwa in der Mitte wird dann gesungen, ebenfalls musikalisch untermalt, so dass es ganz einfach ist, die richtige Frequenz zu treffen.

Das Ziel ist, dass sich weitere Zentren in Deutschland und Europa finden, die sich zur gleichen Zeit gruppieren und der Übertragung beiwohnen und gleichzeitig, wenn möglich, ebenfalls eine Live-Übertragung ins Netz bringen. Diese Übertragungen werden dann gesammelt auf einer Internetseite zu sehen sein (die Anzahl ist hierbei begrenzt auf max. 10 Übertragungen gleichzeitig, wobei dies immer gewechselt werden könnte).

Oliver möchte Dich ganz herzlich einladen, an diesem wundervollen Projekt mit Deinem Zentrum/Deiner Yogaschule teilzunehmen.

Weitere Informationen zu diesem Projekt findest Du unter www.projekt-om.de

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Sehr schönes Projekt, tolle Idee.

In der Shatapatha Brahmana heißt es:

"Wenn die Götter die Kraft ihrer Klänge verbraucht haben,
müssen sich die irdischen Musiker für sie verwenden,
damit die Kraft der Opferspeise durch die Musik
zu ihnen emporsteige.“
Tolle Sache, die Beachtung verdient. Swami Krishnananda schreibt in seinem Buch: "Yoga als universelle Wissenschaft - Kapitel 8"


Das ‘OM’-Singen und dessen Segen

In den Schriften, die sich mit Nada (Klang) befassen, wird berichtet, daß es viele Möglichkeiten gibt, ‘OM’ zu singen. Die Upanishaden, insbesondere die Prasna-Upanishade, spricht von drei Klangformen (Intonierungen) beim ‘OM’-Singen, d.h. - beim Mantra oder beim Anrufen des Göttlichen - die kurze, mittlere und die gedehnte Form. Die unterschiedlichen Arten des ‘OM’-Singens erzeugen auch verschiedene Effekte. Die Upanishade berichtet davon, daß eine wiederholte Praxis der ‘OM’-Rezitation als Sadhana, den Suchenden in höhere Sphären, bis hin zum Wohnsitz Gottes führen kann. Der kurze ‘OM’-Ton geht so: "O..m, O..m, O..m." Der mittlere Ton ist ein wenig länger, und der langgezogene ‘OM’-Ton, Dhirga Pranava, ist noch länger: "O.....m, O.....m, O.....m." Bei all diesen Intonierungen nimmt die Schwingung allmählich ab. Bei allen Yogasystemen dieser Art (Nada Yoga) wird beschrieben, daß der Klang in der Nabelregion beginnt und langsam in hörbarere Ebenen aufsteigt, bis er schließlich über den Klangkörper, die Zunge, den Mund und die Lippen nach außen dringt. Die verschiedenen Stufen der Offenbarung oder Klangbildung, angefangen beim Nabel, werden im Sanskrit als Para, Pasyanti, Madhyama und Vaikhari bezeichnet. Para ist der klanglose Keim, die Möglichkeit überhaupt Klang zu erzeugen. Pasyanti hat ein wenig mehr Ausdruck, Madhyama ist die intensivere Form und Vaikhari ist die hörbare Offenbarung. Häufig werden diese vier Stufen in eine kosmische Verbindung mit den vier fortgeschrittenen metaphysischen Wirklichkeiten in der Vedanta-Philosophie gebracht, nämlich mit Brahma (dem Schöpfergott), Ishvara (Gott), Hiranyagarbha (Schöpfungskeim) und Virat (dem Himmelskörper). Wir können die vier Klangstufen auch mit anderen Viererstufen des kosmischen Prozesses vergleichen.

Wenn wir ‘OM’ richtig singen, dann setzen wir in unserem System eine alles-verstehende, allumfassende Schwingung in Gang. Mit dem OM-Singen erzeugen wir keinen schrillen Ton, sondern einen harmonischen Klang, der sich langsam und wohltuend im ganzen Nervensystem ausbreitet. Es ist als ob wir alle Nervenverzweigungen mit Honig bestreichen würden. Im Gegensatz dazu, führt gewöhnliches Schreien und Schimpfen zu Nervosität. Der Nerven werden durch rajasisches Schreien und Schimpfen heftig gestört und aufgewühlt. Wo auch immer ‘OM’ in harmonischer allumfassender Weise erklingt, ist Sattvik (Erfüllung) seine Natur. Es erzeugt im ganzen Nervensystem und den Energien (Pranas), die durch die Nervenbahnen fließen, eine allumfassende Schwingung. Es ist so, als würde im ganzen Nervensystem und in den Pranas eine sanfte Massage stattfinden. Die Pranas sind zufrieden und demzufolge fühlt man sich insgesamt wohl. Wenn man täglich 10 oder 15 Minuten lang ‘OM’ singt, wird man einen Unterschied zu seinem vorherigen Wohlbefinden fühlen. Wenn jemand regelmäßig ‘OM’ praktiziert, wird er automatisch ein ruhiger, nüchterner und kontrollierter Mensch. Er wird aufgrund der täglichen liebevollen Nervenmassage und der Prana-Massage durch das OM-Singen weder aufbrausend noch ärgerlich sein oder in Zorn ausbrechen. Die in das System gebrachte harmonische Schwingung beeinflußt die Muskeln, Nerven, die Pranas (Energien) und selbst den Geist auf positive Weise, denn alles ist miteinander verbunden.

Hier kann Mensch weiterlesen


Jens Mügge
www.overtone.cc

Ich bin beeindruckt von dem ersten Zusammenkommen verbunden durch Raum und Zeit - und sichtbar gemacht durch das ZapLive TV. Ich habe die stillen Momente und die Momente mit Live Musikübertragung in Freude und Dankbarkeit miterleben können und einen kurzen Moment auf dem PC eingefangen. Danke!
Hallo Maxim, ich hoffe dir geht es gut?!

... zu deiner Frage. Ich bin kein Experte, aber so wie du es beschreibst, klingt es sehr stimmig. Stimmig ist es, wenn du dich wohlfühlst - nicht ob es "richtig" ist.


Ich selber singe A aus der Kehle - wo ich den Ton / Klang beginnen lasse, forme ein U, dass sich zu einem O hin entwickelt und singe das M wieder aus der Kehle, lasse es auf den Lippen vibrieren - wie ein langsames SuMMen - wenn ich dieses Kribbelgefühl hab schick ich den Klang zur Schädeldecke über die Nase hinaus - also nicht in die Nase - die bekommt zwar auch was von der Schwingung des Klanges ab - aber ich schicke den Klang zur Schädeldecke - Richtung Fontanelle - und dort imaginär hinaus in die Welt.

Liebe Grüße,
Jens
:) *lach*
*freu* ... ich wünsch dir einen schönen Tag. Toll, dass die Sonne so schön scheint. Seh ich dich vielleicht am Sonntag im Hanumans Move zum bzw. beim Stuart Hinds Konzert? ...


P.S.: Hinter dem Link befindet sich ein Song, der heißt Light und ist von Stuart komponiert und gesungen.
Nicht der Klang verändert die Welt, die Menschheit verändert den Klang. Sind wir im Einklang, sind wir eins. MFG
... klingen bzw. tönen wir bei der nächsten März Zusammenkunft zusammen, kann dieses gemeinsame Klingen uns in Einklang stimmen.

Sehr interessante Beiträge ! Gerade wo ich doch beim Thema bin : OM TÖNEN - ja oder Nein?!

Ich vermisse es und bin nun - nachdem ich das hier gelesen habe und auf evt. Fragen von meinen Schülern, warum sie das denn jetzt tun sollen, nicht mehr so verunsichert.

MIR tut es gut... probiert selbst aus, wie es sich für euch anfühlt.. ich glaube, wenn alle mittönen und diese schwinung spüren, werden sie verstehen was ich meine....

 

Jetzt muss ich nur noch rausfinden ob ich lieber AOUM oder lieber OM töne.. bisher war mir für mich selbst OM angenehmer...

 

habe da übrigens eine wundervolle CD , aufgenommen von einem Schüler von Dalai Lama.

Dalai Lama selbst ist auf dieser CD und in dem Text, den ich dazu bekommen habe steht, dass er mit der Aufnahme der CD einverstanden war unter der Bedingung, dass diese CD nicht kommerziell verkauft wird sondern nur untereinander weiter verschenkt werden darf.

er singt / tönt darauf

"Om Tryambakam yajamahe
Sugandhim pushtivardhanam;..."

 

Wenn ich dieses CD höre.. habe ich ab dem ersten Ton eine wohlige Gänsehaut am ganzen Körper und bin völlig gelassen.. unfassbar, welche Stimme er hat und wie das auf mich wirkt.

 

:) Ich spüre gerade eine richtig freudige Erwartung darauf, mit meinen Schülern OM zu tönen..

heut morgen sah das noch ganz anders aus...


Liebe Grüße

Om

Silke

 


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