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Teure Autos, schicke Klamotten und luxuriöse All Inclusive Reisen – wir konsumieren alles, was wir uns leisten können. Doch immer mehr Menschen erkennen, dass sie hierdurch nicht glücklich werden. So gibt es in den USA beispielsweise eine Bewegung, deren Mitglieder versuchen, ein Jahr lang auf Neuwaren zu verzichten und stattdessen nur Second Hand und Recycling-Produkte zu kaufen. Ebenso besinnen sich viele Yogis der philosophischen Lehre, die Patanjali in seinen Yoga Sutren beschreibt.

Der indische Gelehrte sieht die Enthaltung (Yama) als einen wichtigen Bestandteil der Yoga-Philosophie an. Aparigraha, eine der fünf Yamas, empfiehlt den Yogis, nicht alle Güter anzunehmen, nur weil sie günstig sind. Gleichzeitig ist damit aber auch gemeint, sich selber nicht mit zu vielen unnützen Dingen zu umgeben. Die meisten Menschen, die einen spirituellen Weg einschlagen, merken selber schnell, dass man Glück und Frieden nicht kaufen kann.

Dabei muss natürlich niemand so weit gehen, auf alle Konsumgüter zu verzichten. Jeder sollte sich einen gewissen Luxus gönnen, doch dabei genau abwägen, was er wirklich benötigt. Denn wenn wir nur das kaufen, was wir uns von Herzen wünschen, dann wissen wir es überhaupt erst richtig zu schätzen. Und für viele von uns bedeutet ein gutes Abendessen mit Freunden, eine entspannende Yoga-Stunde oder ein gemütlicher Abend im Kreise der Familie oft mehr Luxus als alle Konsumgüter der Welt.

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Mein "Motto" ist: Es gibt viele Wünsche, aber man hat alles was man braucht in jetzigem Moment, muß es nur sehen können.....

Wie mir schon meine Lateinlehrerin beibrachte: Omnia mea mecum porto

Ich kann dem unteren Satz vorbehaltlos zustimmen - das wahrhaft Wertvolle kann man nicht besitzen, nur (er)leben.

 

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Schon witzig: ist ein "uralter" Beitrag von Anfang 2010, aber nach der Statistik bislang nur 2x gelesen?

 


Stimmt:-) Wurde leider wirklich kaum gelesen.Titel und Text passen aber irgendwie nicht so gut zueinander.

Aber ich denke, Anfang 2010 hätte ich es zwar nachvollziehen können, aber HEUTE verstehe und lebe ich das.

Fast eher unfreiwillig, aber glücklicher als je zuvor.

Ich habe im Juni 2011 einen sehr guten und vorallem sehr gut bezahlten Job aufgegeben, um im August 2011 mein eigenes Yogastudio zu eröffnen.

Hier im Schwabenland dauert es etwas länger, bis Neues angenommen wird und so rennt man mir nicht gerade die Bude ein:-)

Bin jetzt zwar Dauerpleite , kann mir gerade null leisten und kämpfe tapfer darum alles am Leben zu halten, aber ich habe riesigen Spaß, liebe mein Studio und meine Schüler, verbringe mehr Zeit mit meinen Hunden, bin entspannter und glücklicher als all die letzten Jahre und ganz komisch: Habe im Moment auch null materielle Wünsche , weshalb es mir überhaupt nichts ausmacht, dass ich mir gerade nichts leisten kann.

Gruß

Annika

Dem kann ich zu 100% zustimmen ... :-)

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