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Permalink Kommentiert von Andreas Binder am 21. September 2011 um 8:33am Liebe Ulrike,
ich würde bei einer Patientin mit diesem Krankheitsbild kein "Standardprogramm" durchführen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Übungen wie der Kopfstand Epi-Anfälle auslösen, aber: Die Sturzgefahr und damit das Verletzungsrisiko ist bei allen Asanas, die im Stehen oder in Umkehrhaltung ausgeführt werden erheblich erhöht.
Hinzu kommt, dass sowohl der Tumor als auch die Behandlung das Risiko von Blutungen erhöht. Darum würde ich von allen Übungen Abstand nehmen, die zu deutlichen Blutdruckschwankungen und Belastungen der Blutgefässe im Gehirn führen.
Aus meiner Erfahrung ist es für Patienten mit dieser Erkrankung nicht so wichtig, fordernde Asanas zu machen. Etwas Beweglichkeit zu erhalten, um sich körperlich so gut wie möglich zu fühlen, macht sicherlich Sinn. Daneben sollte aber vor allem die Entspannung im Vordergrund stehen. Gut eignen sich auch einfache Pranayamas. Aber in der Regel muss das Programm sehr individuell angepasst werden.
Sinnvoll wäre auch eine therapeutische Begleitung, da in der Regel die Krankheitsverarbeitung nicht einfach verläuft.
Hari Om, Andreas
Permalink Kommentiert von Ulrike von Ameln am 22. September 2011 um 12:47pm
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