Durchweg positive Berichterstattung über Vegetarismus nach langer Kritik über fleischlose Ernährung.
Lange Zeit kritisierte das US-Landwirtschaftsministerium die fleischlose Ernährung und bestritt deren positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Nun hat die USDA ein Hinweisblatt herausgegeben, das durchweg positiv über Vegetarismus berichtet. In dieser Empfehlung kommen übrigens weder Eier, noch Tiermilch vor, sie ist demnach sogar vegan.
Man lobt zum Beispiel dunkelgrünes Blattgemüse und angereicherte Lebensmittel als Calciumquelle, bisher galt Tiermilch als einziger ausreichender Lieferant dafür. Im Grunde dient das Hinweisblatt nicht der Ernährungsaufklärung, es fehlen gezielte Tipps und weiterführende Informationen.
Wer gezielt auf der Homepage des Ministeriums sucht, findet eine ausführlichere Beschreibung, wo gezielt zwischen Vegetarier/innen und Veganer/innen unterschieden wird. Demnach geht es bei der Ernährungsumstellung vor allem um die Vielfalt von Nahrungsmitteln und um die ausreichende Zufuhr und Verarbeitung von Nährstoffen wie Protein, Eisen, Kalzium, Zink und Vitamin B12. Es werden sogar Alternativen angeboten, wie man auf den täglichen Fleischkonsum verzichtet.
Trotzdem sind auch diese Informationen zu wenig um sich ausgewogen vegetarisch oder vegan zu ernähren, viel mehr ist es ein politischer Wendepunkt für das US-Landwirtschaftsministerium und gleichzeitig für alle Vegetarier/innen und Veganer/innen. Ein Artikel vom
Vegetarierbund Deutschland.
Was sagt Ihr zu dieser Entwicklung? Endlich ein Schritt in die richtige Richtung?