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Liebe Yoga-Freunde,

ich bin seit nunmehr 23 Jahren leistungsorientierter LangstreckenLäufer. In dieser Zeit haben sich meine Sehnen und Muskeln, insbesondere die des "Fahrgestells", trotz ausgiebiger DehnungsEinheiten unmittelbar nach den TrainingsEinheiten und WettKämpfen, stark verkürzt.

Welche Yoga-Richtung, unabhängig vom mentalen Training, wäre für mich besonders gut geeignet, um meine Sehnen wieder zu längen?

Schon jetzt bedanke ich mich für Eure helfenden Beiträge und wünsche Euch einen schönen FrühlingsTag

Frank

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Die Herangehensweise "... verkürzte Muskeln / Sehnen = nicht fähig loszulassen ..." finde ich sehr sympathisch und logisch. Vielen Dank diese Interpretation.

Viele Grüße

Frank :-)
Hallo Frank,auch ich bin sportllich sehr eingebunden gewwesen mit Wettkämpfen (Triathlon,Radrennen ,Marathon).Und ich muss Dir sagen die Shivanada Tradition ,bringt mir die Ruhe , die ich als sportlich aktiver wenig oder gar nicht hatte.Auch in dieser Ruhe ist Anstrengung möglich und vorallem auch Dehnung,langsam wachsende Flexibilität.Der ideale Gegenpol zum Sport.Dehnung findet vorallem in der Langsamkeit und Ruhe und im langen Halten der Stellungen statt,da entspannen die Muskeln und können noch mehr gedehnt werden.Ich hoffe ich habe dier damit helfen können.
lichtvolle Grüße Karuna
Hallo Karuna,

lieben Dank für Deinen Beitrag als Schwester im Geiste (WettkampfSportlerin). Ich glaube ebenfalls, dass dahingehen Langsamkeit den meisten Erfolg bringt.

Viele Grüße

Frank :-)
Hallo Frank,

ich kann Maxim nur beipflichten: laufe selbst Marathon und habe eigentlich aus den gleichen Beweggründen wie du habe ich damals mit Yoga überhaupt begonnen ^^

Wichtig ist wirklich, dass du nicht auf die "schnelle, harte/tiefe" Dehnung hinarbeitest (sprich mit Gewalt dieses "Ich muss jetzt mit den Fingern bei der Vorwärstbeuge auf den Boden kommen"). Sondern im Gegenteil ganz bewusst spürst, wie weit du ohne ziehen (beispielsweise bei der Vorwärtsbeuge im Sitzen) kommst, dort entspannt (!!!) ausharren, tief atmen. Und unmerklich wirst du dann mit der Entspannung auch tiefer sinken und viel weiter dehnen können.
Probierst du es mit, mh, ich nenns mal "energischer Gewalt", besteht die Gefahr, dass die Muskeln sich gleich danach wieder verkürzen auf Grund feiner Verletzungen im Gewebe (so wurde mir das damals jedenfalls erklärt). Und das wäre ja eher kontraproduktiv.

Viel Erfolg!

April
Hallo April,

das ist ja interessant: ich habe es bisher mit der "BrechStange" versucht die Verkürzung meiner Sehnen und Muskeln aufzuhalten. Offensichtlich, wie Du beschrieben hast, der falsche Weg.

Viele Grüße

Frank :-)
Hallo Frank,

Geduld, Akzeptanz, Vorsicht und Achtsamkeit. Tiefes Atmen. Akzeptiere deine Konstitution in diesem Moment ohne zu bewerten oder zu beurteilen. Ich habe gemerkt, dass die Dehnung auch von der Stimmung und Tageszeit abhängt. Morgens ist man immer etwas unbeweglicher als abends. Suche dir effektive Stellungen aus und führe sie langsam durch. Mir hat die Stellung "Knie zum Kopf" mit viel Geduld und Übung viel weiter gebracht als Andere. Am Anfang kann das Bein etwas angewinkelt bleiben, schon bald wird dein Bein gestreckt sein und dein Kopf auf dem Knie liegen.... ;-)
janu sirsasana
"Kopf-Knie-Stellung"


namasté & licht
stratosphere
Ich habe leider von Geburt an auch verkürzte Sehnen in der Kniekehle und verkürzte Muskeln in den Waden. Letzteres kommt wohl auch vom Fußball- und Handball spielen in der Jugend. Bei den Dehnungsübungen mache ich auch nur sehr langsam Fortschritte. Bis ich die Kopf-Kniestellung beherrsche wird noch viel Wasser den Rhein runterfließen :-( Generell helfen mir aber die Akzeptanz meiner Grenzen und Möglichkeiten, Vorsicht, Geduld und tiefes Atmen weiter, überhaupt Fortschritte in diesem Bereich zu erzielen - auch als Anfänger :-) LG OmShanti
Hallo Frank,
habe oft Schüler mit verkürzten Muskeln im Unterricht und übe mit ihnen dynamisch in Verbindung mit der Atmung. Das heißt, sie gehen in die Dehnung (je nach asana ein- oder ausatmend) hinein und (je nach asana ein- oder ausatmend) wieder heraus . Das wird so lange wiederholt, wie es gut tut. Diese dynamische Art zu dehnen bewirkt, dass die Muskeln durchbluten und erwärmen. Denn die Muskelfasern werden so am optimalsten bewegt. So können verspannte Muskeln nach und nach loslassen. Verkürzte Muskeln sollten nicht, wie schon viele vor mir in den Diskussion erwähnten, mit Macht gedehnt werden, sonst verkürzen sie sich noch mehr. Auch zulanges Verharren in der Dehnung reizt den Muskel und als Folge davon ziehen sich die Muskelfasern wie Teleskope zusammen. Also: Muskeln erwärmen, ganz vorsichtig den verkürzten Muskel etwas dehnen-lösen, dehnen-lösen im Wechsel. Wenn Du nicht zu ehrgeizig bist (kein Yogi muss Akrobat sein) und den Muskeln Zeit lässt (Muskeln lernen sehr langsam und nur bei steter Wiederholung), wirst Du Dehnen und Lösen mit angenehmen Gefühlen verbinden und noch motivierter üben. Was auch noch sinnvoll ist: den Grundtonus des Muskels senken. Das erreichst Du in savasana oder yoga nidra oder im meditativen Üben der asanas. Also, wie schon gesagt: den Muskel "Loslassen". Deine Sehnen sind sicher nicht verkürzt, sollten auch nicht mit Macht gedehnt werden!!! Passiert z.B. bei Verletzungen. Mit Sehnen musst Du sehr vorsichtiger umgehen. Sie haben ja im Gegensatz zu Muskeln (die für Bewegung zuständig sind) eine Haltearbeit und solllten diese Haltefähigkeit nie verlieren!
LG
Ursula

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