yogapad.de | Dein Forum für Yoga, Meditation, Ayurveda und mehr

Yogis wissen um die Bedeutung des Atems für jede Aktivität und vor allem für die eigene Präsenz und das Fokussieren des Augenblicks. Und doch vergessen wir beim Workout gelegentlich alles, was wir je auf der Matte über unseren eigenen Atem und dessen Wichtigkeit gelernt haben.



Während in diesen Momenten unsere Anstrengung wächst und wir entweder zu flach oder zu exzessiv atmen, verpassen wir den genauen Zeitpunkt unseren Atem an die Aufgabe oder die Entspannungsphase anzupassen und uns so perfekt darauf einzustellen.

Glücklicherweise könnten wir dies mit einer simplen Frage beeinflussen: Ganz einfach, indem wir uns fragen, wie wir denn eigentlich atmen. Dieser einfache Trick und die Aufmerksamkeit, die wir damit unserem eigenen Atem schenken, kann uns seine Wichtigkeit wieder bewusst machen.

Wie atmest du während einer Yogastunde?

Wie verhält sich dein Atem, wenn du gehst und wie passt er sich der Frequenz deiner Schritte an?

Wenn du schneller gehst, wie viele Einatmungen liegen dann auf einem Schritt?

Wie viele Ausatmungen stehen dem entgegen?

Wie liegt deine Atemfrequenz, wenn du schnell und mit ganzer Kraft rennst?

Mit welchem Fuß kooperiert deine Einatmung?

Wie atmest du beim Aufschlag deines Tennisballs oder bei der Besteigung einer Felswand?

Inhalierst du tief und intensiv während zu dich hinaufschwingst?


Obwohl all diese Fragen sicher leicht zu beantworten wären, ernte ich stets nur ein Schulterzucken, wenn ich sie Spitzensportlern und Athleten während ihrer sportlichen Aktivitäten stelle. In der Regel können nur die Schwimmer sie genauestens beantworten, denn sie müssen wissen, welche Atemfrequenz zwischen den einzelnen Schwimmzügen liegt.

Dabei ist die Antwort auf diese Frage ein großer Schritt auf dem Weg zum Erfolg, egal ob es um Sport oder Yoga geht. Das Verhältnis des Atems zu Bewegungsabläufen, Rhythmen und Geschwindigkeiten ist außerordentlich wichtig um die eigenen Fähigkeiten zu optimieren. Dies zählt auch auf der Yogamatte, denn nur so kann man einen genauen Blick auf sich selbst beim Meditieren oder während den Yogaposen werfen und sich selbst dazu bringen ein Optimum zu erreichen. Das gilt beim Training aller Sportarten genauso, wie auf der Yogamatte oder unterwegs auf der Schnellstraße.

Nach einem Artikel von Yogatrainerin Sage Rountree, gefunden beim amerikanischen Yoga Journal.

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 647x ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

Hier liegt ein winzig kleiner Fehler vor , aber dieser ist so durchdringend ist das alles Wissen falsch sein könnte !

Es geht darum das die Bewegung führt den Atem und nicht umgekehrt, wie manche Yogameister meinen, weil wenn der Atem die Bewegung führen sollte sind wir voller Gedanken und instabil in den Asanas oder auch Vinyasa :) 

Wenn der Körper zur Ruhe kommt wird der Atem ruhig. Wenn der Körper sich bewegt wird der Atem tiefer . Wenn der Körper sich schnell bewegt wird der Atmen schneller und tiefer .

Aber das ist nicht das Wichtigste !

Das wichtigste ist das der Atem aus der Asana entsteht bzw. Vinyasa- Dabei geht immer das Körpergefühl voraus und der Atem folgt. So ist es ein leichtes spiel, immer beständig Bewusst zusein. 

Das Körpergefühl hat zwei Frequenzen , beobachtet bitte und ihr werdet dahinter kommen und alles verstehen lernen.  

1) Das Körpergefühl richtet sich von innen nach außen - das bedeutet der Körper saugt den Atem ein ! 

2)  Das Körpergefühl richtet sich nach innen - das bedeutet das der Körper presst den Atem heraus. 

Einatmen bedeutet für den Körper saugen und ausatmen bedeutet für den Körper pressen !

Euer Karma 

Pranayama ist nicht nur Atemkontrolle. Während ich Pranayama praktiziere atme ich fast gar nicht mehr, bezieungsweise der Atem ist so flach udn subtil, dass er eher einem Ein- und Aus des Bewusstseins folgt, sehr viel sanfter als der Atem und vieeel langsamer. Wenn ich da noch atme, dann höchstens 2-3x pro 3min. Hat allerdings eine Zeit lang gedauert diese Ruhe und das Vertrauen zu entwickeln und nicht doch mal tiefe Atemzüge zu nehmen. Mein Lehrer hat damit nach eigenen Angaben auch schon Samadhis erzielt, hoffe ich schaffe es auch bald :) Viel Erfolg und danke für den Artigel liebe Sage Rountree + Redaktionn :) 

RSS

© 2017   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Werbeagentur Münster | Assekuradeur Kidnap & Ransom | Analyse Elektronenmikroskopie   Powered by

Badges  |  Problem melden  |  Nutzungsbedingungen