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Wie fühlt ihr euch als Yogalehrer wenn andere Yogalehrer zu eueren Stunden kommen..... oder umgekehrt..?

Ganz normal? Geehrt? Respektiert? Beobachtet? Kontrolliert? Normalerweise finde ich das wenn sich Yogalehrer in einer Yogastunde treffen wichtig für den Austausch, vor einigem ist eine Abwechselung und Inspiration gut. Aber was würdet ihr tun wenn ein Yogalherer oder fortgeschrittener Schüler während euerer Yogastunde nicht das macht was angesagt wurde sondern "etwas eigenes macht" und dadürch andere Yogaschüler verwirrt und den Ablauf der Yogastunde sozusagen stört.....Nicht reagieren? Einfach weiter machen oder doch, vielleicht nach der Stunde ansprechen.... Normalerweise wenn ich zu anderen Yogalehrer gehe, respektiere ich das was sie sagen (auch wenn ich in diesem Moment Bedürfniss habe vielleicht länger in der Stellung zu bleiben oder so ähnliches).....

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Tja, Therapeuten pflegen solche Menschen "wegzuloben" und für gesund zu erklären ... Das ist dann eine Frage des eigenen Egos, ob man sich entsprechend "schlecht" verkaufen kann ;-).

Ella

 

 

Tolle Musik... einfach wunderschön! (höre jetzt auf youtube eine nach der anderen...:)

Hallo Feiksi,

deine Worte

 

"Ich finde immer, auch in Bezug auf das Thema: Vielleicht sollte man eher alle Leute die zu einem kommen, oder zu denen man geht, immer generell als Schatz ansehen. Als etwas sehr kostbares. Und alle helfen sich gegenseitig dabei, das zu heben was in ihrer Seele ist..."

 

treffen für mich den Kern der gesamten Diskussion. Danke!

 

Namasté

Oliver

 

Hallo zusammen,

 

schönes Thema:-)

Ich hatte erst kürzlich eine Yogalehrerin bei mir. Letztlich ging es ihr darum, endlich mal wieder selbst angeleitet zu werden und in einen ganz normalen Unterricht zu gehen und einfach mal ganz normal Schüler zu sein:-) Sie hat sich sehr bedankt, bei mir sein zu dürfen....................für mich war das kein Problem, aber bei anderen Lehrern hier in der Umgebung wohl schon! Letztlich ist mir egal, WARUM ein Lehrer zu mir kommt. Alles was ich unterrichte, habe ICH nicht erfunden und kein Patent darauf  - > wenn jemand was übernehmen will, bitte gerne!

Wenn es aber um Workshops geht, in welchen ich viel Theorie ausarbeite und an Teilnehmer verteile und da einer zu mir gschickt wird , um zu spionieren und um an das Skript zu kommen, könnte ich vor Wut schäumen! So eine Frechheit ist dermaßen mies..................mir leider letzten Monat passiert. Die selbe Dame, die eine "Spionin" zu mir schickte,  war an meinem Eröffnungstag da, hat sich nicht geoutet, blöde Fragen gestellt und dann noch vor meiner Tür gelästert................einerseits zum Lachen, andererseits echt traurig! Das hat nix mit Yoga zu tun. Zu blöd für sie, dass ich sehr wohl weis, wer sie ist und wo sie unterrichtet. Da hätte sie sich gar nicht so viel Mühe geben müssen, zu lügen und andere Leute bei mir einzuschleußen! Sehr traurig........

Ich selber gehe nicht mehr in Kurse in der Umgebung, weil wir hier und in einem Entwicklungs(bundes)land was Yoga betrifft befinden und in meinem Lanskreis gerade mal ´ne Hand voll Studios sind. Wäre schwer "heimlich" sich unterzumogeln und wenn man sagt, wer man ist, darf man nicht teilnehmen! Echt affig hier!

Meine Alternative um mir mal Inspiration für meinen Unterricht zu holen: www.yogaglo.com für 14 EUR/Monat und keiner ist böse oder unterstellt mir irgendwas.

Ich bin eines der ersten Yogastudios in meinem Landkreis und die VHS - Lehrer und Lehrer aus dem Turn-Verein sind dermaßen sauer und neidisch, das könnt ihr euch nicht vorstellen.

Als ob es mein Problem wäre, dass sie selbst bisher zu feige waren, mit einem eigenen Studio zu starten.

 

Blöd dieses Konkurrenzgetue, schade um den fehlenden Austausch und traurig , dass es auch unter Yogalehrern so viel falsches, fieses Volk gibt.

Da fällt mir der Titel einer Fit for Fun -Ausgabe zu einem Bericht über Yoga ein: "Sanfter Sport - hartes Geschäft".

Leider wahr:-(

 

Liebe Grüße

Annika

Hallo Annika,

Neid will verdient werden ;-) Sehe ihn einfach als Indiz dafür, daß Du gut bist in dem, was Du tust.

Die Geschichte mit dem Skript bringt mich wieder zu meinem ersten Kommentar zurück: auch unter Yogalehrern gibt es leider Menschen, die vergessen haben, neben Ihrem Körper auch Ihren Geist und Ihre Seele zu entwickeln, um es mal diplomatisch auszudrücken...

Ich wünsche Dir viel Glück mit Deinem Studio, weiter so !

 

Liebe Grüße

Andrea

Hallo!

Ich habe relativ früh auf meinem Yogaweg eine Yogalehrerausbildung absolviert. Ich fände es sehr schade, wenn ich dadurch nicht mehr von anderen, erfahreneren YogalehrerInnen lernen könnte/dürfte. Auch in meinem Hauptberuf ist das so, dass erfahrene Kollegen den jüngeren etwas beibringen.

Gerade als Yogalehrerin weiß ich aber auch, dass ich den Fluss der Gruppe nicht zu stören habe, erst recht nicht wenn ich zum ersten Mal oder nur probeweise dabei bin. Normalerweise habe ich während der Yogastunde die Augen geschlossen und/oder konzentriere mich auf mich selbst und die Ansagen des Lehrers/der Lehrerin. Sollte ich trotzdem mitbekommen, dass die anderen Schüler weniger geübt in der Ausführung der Asanas oder Atemübungen ist es gerade an mir, mich zurückzuhalten (Beim Bergsteigen z.B. hat sich der Fortgeschrittene auch nach dem Anfänger zu richten, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen). Wer die Yogastunde als Bühne zur Selbstdarstellung braucht, sollte mal hinterfragen ob er/sie den Sinn von Yoga verstanden hat. Der-/Diejenige wäre evtl. in einer Tanz-, Akrobatik- oder Schauspielgruppe besser aufgehoben.

Just my 5 cents,

Om shanti

Gledi

Sollte ich trotzdem mitbekommen, dass die anderen Schüler weniger geübt in der Ausführung der Asanas oder Atemübungen ist es gerade an mir, mich zurückzuhalten (Beim Bergsteigen z.B. hat sich der Fortgeschrittene auch nach dem Anfänger zu richten, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen).

 

Das in den Klammern ist wunderschön gesagt!!

Und der Satz vor den Klammern hat mich auf neue Frage gebracht: Was würdet ihr tun wenn ein Yogalehrer in euerer Yogastunde andere Schüler korrigiert? (oder in anderen Wörtern - sich einmischt!)

Ich habe das total vergessen - vielleicht weil ich ein selektives Gedächtniss habe und mich nur auf das gute erinnere :) - aber es ist mir tatsächlich schon ein paar Mal passiert dass die fortgeschrittene Schüler und Yogalehrer den anderen Schüler sagten wie sie eigentlich ein Asana ausführen sollten und damit auch den Fluss des Unterrichts unterbrochen haben...

Noch schlimmere Erfahrung: eine Yogalehrerin hat mich eingeladen ein Workshop bei ihr zu machen weil sie in der Zeit nicht mehr konnte, war müde etc.. Es ging um ein Ort in der schönen Natur und wir haben Yoga meistens draußen gemacht. Ich musste alle Schüler sammeln und wir kletterten auf einen Berg oder haben Yoga an den Orten gemacht die mir diese Yogalehrerin schon vorher gezeigt hat. Sie hat immer gesagt sie kommt nach der Yogastunde um uns mit dem Auto abzuholen, aber kam immer etwas früher oder sogar vor "meinem" Yoga Workshop ohne zu begründen warum sie früher gekommen ist und ohne zu fragen ob ich etwas dagegen habe.

Ich fühlte mich in diesen Momenten von ihr kontrolliert und konnte nicht begreifen warum mich jemand einlädt um sich zu entlasten aber dann an jeder Stunde mitmacht? Sie hat mir einfach nicht vertraut dass ich mit den Teilnehmern wirklich was tue... In den Stunden hat sie auch korrigiert - ohne mich zu fragen ob ich das auch toll finde. Sie hat einfach gedacht ihr Ort - ihre Leute - ihre Idee - ihr alles! Die Schüler haben sich auch unwohl gefühlt, sie war wie ein unerwünschter Gast..(einige haben mich auch gefragt wie ich das finde??). weil wir davor eine gewisse Stimmung aufgebaut haben und sie war immer wie eine Überraschung..Wenn das nur 1x passiert hatte würde ich ihr vielleicht glauben dass es um ein Zufall handelte, aber das ist fast an jedem Tag passiert. Ich habe ihr leider nichts gesagt (damals) weil ich von allem ziemlich geschockt war. Heutzutage würde ich anders reagieren :)

 

es ist auch eine frage der ehrlichkeit, zu beantworten, warum ich WIRKLICH darauf beharre, partout keine anderen yogalehrer unterrichten zu wollen? ist etwas krampfig, das nur mit unlauteren absichten letzterer zu begründen, wie ich meine.

 

da du hier im forum ja auch gerne auf deine unbeantworteten fragen verweist, bitte ich dich diesbezüglich nochmals (das dritte mal in dieser diskussion), hier endlich mal auf meine frage an dich einzugehen: 

"wo bleibt der einheitsgedanke, wenn ich dinge wie konkurrenz fürchte? wo ist das problem: monetäre nachteile, verletztes ego oder was?"

 

urheberrechte etc. werden volkswirtschaftlich zugesichert, damit der rechteinhaber sich einen wettbewerbsvorteil sichern kann. z.b. um ein buch zu verkaufen, lieber ram. aber die sicherung von wettbewerbsvorteilen hat meiner meinung nach im yoga nunmal gar nichts zu suchen, auch wenn dieses denken heute insbesondere in der westlichen yogaszene leider oft zu beobachten ist.

schade, dass du wieder einmal meiner frage ausweichst. aber das ist ja auch eine antwort.

Hallo Tihana,

sehr interessante Frage! Ist mir bisher noch nicht passiert, da ich bisher vor allem Anfänger unterrichtet habe. Allerdings habe ich wohl meine bisherige Yogalehrerin "vor den Kopf gestoßen", dass ich jetzt auch Lehrerin bin. Ich belege schon länger Kurse bei ihr und fand es auch nach meiner Ausbildung schön, selbst Schülerin zu sein und angeleitet zu werden. Ich habe ihr nicht sofort von meiner Ausbildung erzählt - hat sich nicht gleich ergeben - aber am Ende des letzten Kurses habe ich ihr gesagt, dass ich wieder nach Indien gehe, eben um die Ausbidung weiter zu machen. Zuerst war sie überrascht, dann schien sie erfreut und dann war sie plötzlich abweisend....... Eigentlich würde ich gern weiter Kurse bei ihr besuchen, aber irgendwie habe ich jetzt ein ungutes Gefühl dabei.

Hallo Devi,

mir ist so etwas ähnliches passiert.

Ich hatte allerdings meiner Lehrerin von Anfang an gesagt, dass ich eine Ausbildung mache und auch unterrichten will. Ihre Antwort war dann: Ja, alles kein Problem.

Als ich dann anfing zu unterrichten bekam ich einen Anruf in dem sie mir mitteilte, daß ich negative Energien in ihre Kurse bringen würde und sie nicht mehr möchte, dass ich komme. Das hat ich wirklich hart getroffen. Ich hätte mir gewünscht, daß Sie mit mir persönlich darüber redet und wir gemeinsam eine Lösung finden können.

Dies ist über ein Jahr her und es macht mich immer noch sehr traurig.

Ich finde es auch Schade nicht mehr geführt zu werden.

Liebe Grüße

Dörthe

 

Das ist total lächerlich von Deiner Yogalehrerin...Wieso ging sie davon aus dass Du negative Energien in den Kurs bringen würdest?? Das könnte sie wissen nur wenn Du als Yogalehrerin ihre Kurse weiter besucht hättest. Und - als "nicht Yogalehrerin" hattest Du positive Energien?

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