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Kontrovers, aber (fast) eine Pflichtlektüre für alle Yogalehrer:

How Yoga Can Wreck Your Body

By WILLIAM J. BROAD

Published: January 08, 2012. New York Times

On a cold Saturday in early 2009, Glenn Black, a yoga teacher of nearly four decades, whose devoted clientele includes a number of celebrities and prominent gurus, was giving a master class at Sankalpah Yoga in Manhattan. Black is, in many ways, a classic yogi: he studied in Pune, India, at the institute founded by the legendary B. K. S. Iyengar, and spent years in solitude and meditation. He now lives in Rhinebeck, N.Y., and often teaches at the nearby Omega Institute, a New Age emporium spread over nearly 200 acres of woods and gardens. He is known for his rigor and his down-to-earth style. But this was not why I sought him out: Black, I'd been told, was the person to speak with if you wanted to know not about the virtues of yoga but rather about the damage it could do. Many of his regular clients came to him for bodywork or rehabilitation following yoga injuries. This was the situation I found myself in. In my 30s, I had somehow managed to rupture a disk in my lower back and found I could prevent bouts of pain with a selection of yoga postures and abdominal exercises. Then, in 2007, while doing the extended-side-angle pose, a posture hailed as a cure for many diseases, my back gave way. With it went my belief, naïve in retrospect, that yoga was a source only of healing and never harm.

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Ein Interessantes Artikel, ich denke aber nicht wirklich das die Verletzungen Statistisch zugenommen haben. Es gibt soviel mehr Menschen die in der Letzte Jahren erst Angefangen haben mit Yoga da es so ein "Hype" ist. Ich denke mann Muss es so sehen das viele Menschen die sonnst nie Yoga machen wurden jetzt auch Yoga machen. Und ich denke das es wirklich so ist das jede sehen muss welchen Art von Yoga für diejenige geeignet ist. 

Auch wenn ein Mensch sich in Yoga verletzt kann mann nicht mit 100% sicherheit sachen das die Verletzung wenn keine Yoga geübt wurde nicht passieren wurde. Vielleicht hat diesen Person dort bereits langer ein Schwachstelle oder ist es auch eine Karmische sache. 

Ich kenne 1 geschichte von ein (scheinbar gesunde) Frau von 50 die nach die Sterne guckt und ein Schlaganfall kriegt. Weill sie ihr Nacke zu weit nach hinter gedehnt hat???? Ich denke die Ursache liegen da viel Tiefer. (war in der Niederlande im TV).

Bin ja kein Experte und finde es Schlimm wenn Leute jetzt Angst bekommen Yoga zu machen.... weil Angst ja auch so ein Schlechte Ratgeber ist. Ich finde aber neben die Positive Seiten vom Yoga kann man auch mal ruhig die Negative Seite veröffentlichen damit Menschen wissen das es sehr wichtig ist eine gute Yogalehrer zu haben und sehr Aufmerksam mit ihren Körper umgehen sollen.

Ich Entschuldige mich für mein schlechte Grammatik bin kein Deutsche und diese Sprache wird mich noch mal Umbringen, die Deutsche Sprache die ist erst wirklich gefährlich ; )

Liebe Gruss,

Natalie

http://youtu.be/iDggk8MB39I 

Und als weitere Ergänzung (und kritischen Kommentar zum Artikel), ein Beitrag des Yogaanatomieexperten Leslie Kaminoff. mehr.

Hallo Helge,

vielen Dank für das Video. Kann Leslie hier nur zustimmen: "there's a big fat duh" weil es natürlich Asanas gibt, die nicht jeder und nicht immer bis zur letzten Konsequenz durchführen sollte. Das wer und das wie ist hier essentiell und nicht das daß, da - wie Leslie richtig sagt - eine Asana immer erst durch denjenigen entsteht, der sie ausübt und somit von dessen individueller Anatomie und Gesundheit nicht getrennt werden kann.

Ich finde den Ansatz von Rama etwas radikal da es z.B. durchaus Vorwärtsbeugen mit rundem Rücken gibt, die - wenn richtig angeleitet !!! - durchaus einen Benefit für den Körper haben. Und dank Supta Vajrasana sind meine Knorpelverschleiß-geplagten Knie wieder flexibel und beschwerdefrei geworden.

Aber das soll jede/r so unterrichten, wie sie/er es für richtig hält.

Viele Grüße

Andrea

Leslie Kaminoff bezieht sich nur auf den Artikel und  n i c h t  auf das Buch. Klar, dass der Vorabdruck getätigt wurde, um das Buch zu pushen - geht ja auch super gut mit Negativ-Aussagen unter der Exklusion der Vorzüge von Yoga. So ein bißchen erscheint L.K.wie ein Brandlöscher. Da werden sich noch viele aus der Branche dazugesellen, um den guten Ruf des Yoga (oder auch das gesellschaftlich-medial vermittelte Bild) zu schützen und zu verteidigen. Dabei geht es ja auch um ne Menge Kohle - Yoga als Milliardenmarkt. 

Was ich nicht ganz verstehe, dass lt. L.K. anscheinend jetzt auch Leute Panik bekommen, die schon lange Yoga üben, wenn sie mit Kopf-/Schulterstand/Pflug konfrontiert werden. Kann das Selbstvertrauen und das Vertrauen in Yoga dermaßen dünn sein, dass es so schnell auf "Panikmache" reagiert? Vielleicht schaffen sich auch so die Mode-Yogi(ni)s von selbst ab und man beginnt sich wieder auf den therapeutischen Aspekt von Yoga zu besinnen - Wirkung statt Akrobatik. Und die Traditionalisten werden sagen: "Seht her, Yoga wurde nicht als Massenbewegung konzipiert. Da seht mal zu, dass ihr mit euren Kollateralschäden klarkommt."

Das Risiko einer Verletzung wissenschaftlich abzuschätzen, scheint sehr schwierig bzw. unmöglich, da zu viele Faktoren in einem einzigen Augenblick zusammentreffen - Kontingenz eben. Als Lehrer kann man da nur durch aufmerksames Beobachten und Präsenz versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Ärzte erstellen ja immer eine Anamnese bevor sie mit den Patienten arbeiten und irren sich dabei auch;-) Aber wenn sich jemand mit vorangegangenem Aorta-Riss oder sonstigen Gefäßschäden partout auf den Kopf stellen will, dann ist das SEIN Risiko.

Auf einem öffentlichen Vortrag erzählte mal eine Ärztin [sic], dass sie ihre Knie nachhaltig mit padmasana geschädigt hat und erntete dafür Unverständnis im Publikum. Durch Schaden wird man (manchmal) Klug.

Wie liest man oft: "Bevor Sie sich erstmals für einen Yogakurs entscheiden, schlagen sie ihren Arzt oder Apotheker."

Alles in allem:

Da hilft nur kühlen Kopf bewahren, viveka einschalten und das Buch dann unvoreingenommen  g a n z  lesen.

LG

Wenn man Yoga bewusst übt und auf seine persönlichen Grenzen achtet, passiert nix!!!

Das übers Ziel hinausschießende Ego eines Schülers, die Ignoranz eines Lehrer – viele Ursachen können während des Übens zu Verletzungen führen. Broad nennt in seinem Artikel Roger Cole einen „Reformer“, der dafür plädiert, die Halsbiegung im Schulterstand durch Heben der Schultern auf einen Decken-Stapel zu verringern. Aber diese Lehre wurde von B.K.S. Iyengar entwickelt – Cole ist einfach einer der vielen Iyengar-Lehrer, die auf diese Weise unterrichten. Broad zitiert aus „Licht auf Yoga“ (dessen 1. Auflage von 1966 stammt!) und bemängelt, dass dieser sich nicht mit Verletzungen befasse. Jedes Lesen des Buches offenbart Anleitungen, Haltungen korrekt auszuführen, ohne zu schaden. Darüber hinaus zeigt Iyengar in aktuelleren Werken wie „Yoga - der Weg zu Gesundheit und Harmonie“ (2001) dafür die detaillierten Schritte für Übende jeden Alters-, Fitness- und Fähigkeits-Grades.
M. Pagel, Iyengar Yoga Deutschland e.V. (IYD e.V.)

Was mir inzwischen tierisch auf den Senkel geht ist, daß dieser reißerische NYT-Artikel jetzt schon bis in die deutsche Presse gesickert ist und dort lang und breit diskutiert wird. Sogar die Bild-Zeitung (!!! ohjemineh !!!) hat den Artikel für sich entdeckt. Meiner Meinung nach viel Lärm um nix, aber es verkauft sich bestens :-(

Yoga-Experten waren vor den Folgen Bericht im Tagesspiegel

Bemerkenswerter Untertitel des Buches:The Risks and the Rewards

Man darf gespannt sein, wie der Buchtitel übersetzt wird;-)

LG

Zu Risiken und Nebenwirkungen meditiere über Shiva oder frage deinen (hoffentlich kompetenten) Yogalehrer ;-))

Namasté

Oliver

hahahaha, sensationell :-)

Es gibt viele Wege, den Körper und die Seele zu belasten. Auch mit Yoga!

Interesting subject, I see many Teacher are learned teaching postures, the benefits and execution, but they don´t learned the students. I ´m convinced that it´s important in a General Yoga Class, to know the limitations of each and try to teach the form and variation that each are able to do. A trikonasana is a amazing posture, give a lot of benefits, but not every body are able to do, you can also try and do something ... so-so, but then you don´t get the benefits as well, the anatomic approach of the posture is very important, it´s not a aesthetics, is much more. And if you are not able to do asanas as well because you have not a body culture or more bad, if you come from any sport activity, where the base is the physical overcoming, then the risk from injuries is really big when you do the postures in a so-so form... This happen with a lot of people today, many has a very sedentary life style, sometimes people go to the Gym, go walking and this is then try yoga. Unfortunately Yoga is much more then physical exercises, the body is very important, but what happen with you mind, you emotion on the time you use you body is most important as the body self, the body work only as a instrument to develop your mind. If you do yoga asanas like go walking or start something on the Gym for example, the essence of yoga are not there, and this alone is can increase the possibility to get injuries. The sum for all this factors can be a big problem.

I write this post and think about a interview from Shri Desikachar, Krishnamacharyas son when he say: What makes my father´s yoga teaching so unique is his insistence on attending to each individual and to his or her uniqueness. ... The start point is never the teacher´s needs but those of the students. ... (The heart of Yoga)

so... this is my small contribution to this subject

I Hoppe can be used to reflect that no each yoga style is for all people

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