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Hallo liebe Forum-Mitglieder!

Ich wende mich wieder mit einer Frage an euch und hoffe, dass ihr mir weiter helfen könnt.

Mich beschäftigt z.Zt. die Asana Supta Padangusthasana. Die körperliche Wirkung ist mir durchaus bewusst, was aber ist mit der psychischen? Leider finde ich in meinen unzähligen Büchern nichts darüber!!!

Ich habe einen Schüler, der sich nach dieser Asana schlagartig schlecht fühlt, nicht körperlich sondern er bekommt einfach schlechte Laune. Dieser Zusammenhang ist ihm aufgefallen und er fragte mich um Rat. Ich lasse die Übung wie folgt ausführen:

Im Liegen, Gurt auf rechten Fuß, ausatmen Bein gestreckt in die Senkrechte, ein paar Atemzüge halten, ausatmen, Oberkörper zum senkrechten Bein anheben, ein paar Atemzüge halten, wieder absenken, dann das gestreckte Bein zur rechten Seite ablegen, also Hüfte öffnen, ein paar Augenblicke halten, ausatmen wieder senkrecht und dann das rechte Bein zur linken Seite absenken, Schultern bleiben auf der Matte, ein paar Augenblicke halten, dann anwinkeln, wieder zur Mitte und ablegen. Dann die Gegenseite.

Über Wirkungsweisen auf seelischer und psychischer Ebene von euch freue ich mich! Dankeschön im Voraus!

Herzliche Grüße

Helene

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Hallo Helene,

das ist wirklich sehr interessant!
Ich glaube, dass das mit der Kundalini bzw mit den Chakren zu tun hat. Nur so kann ich mir die Gefühlsschwankung deines Schülers bei dieser Asana erklären...
Mag sein, dass er die Kundalini der unteren Bauchchakren bei dieser Asana aktiviert und er dadurch diese negativen Gefühle entwickelt.
Genau kenne ich mich in diesem Bereich nicht aus aber ich meine ich hätte mal davon gehört. Vielleicht kann dir jemand aus dem Forum mehr dazu sagen :)
Ach hier habe ich eine Seite gefunden, nicht sehr aussagekräftig aber vielleicht hilfreich (?)

http://www.maha-yoga.de/html/okundalini_chakren.html

Lies dir den Teil über Bauchchakren durch...

LG, Lili

Hallo Lili,

dankeschön für den Tipp! An die Chakren habe ich in der Tat nicht gedacht...und dabei ist es so nahliegend! Werde mir darüber Gedanken machen!

Schönen Tag Dir!

Herzliche Grüße

Helene

Wie ist es um die Flexibilität und Mobilität des Schülers allgemein bestellt?

Vielleicht kann er die Empfindungen rund um die Dehnung einfach nur nicht ab. 

Die Flexibilität und Mobilität ist nicht sehr gut, er ist sehr versteift! Er kann definitiv die Emfpindungen rund um die Drehung nicht ab, hinzu kommt ja noch der Gegensatz der Brustöffnung dazu! Meine Frage ist genau hier, welche Empfindungen bzw. welche Blockaden sitzen in den Drehübungen und Hüftdehnungen, wenn man die seelische Ebene betrachtet?

Oder meinst Du die Empfindung bei der Wahrnehmung des eigenen unflexiblen Körpers?

Welche Empfindungen und Blockaden dort sitzen kann ich dir leider nicht beantworten.

Vielleicht hilft dem Schüler ja vorerst eine etwas einfacherer Übung und damit verbundene Erfolgserlebnisse weiter. Aber nichts gegen Supta Padangusthasana, eine schöne Übung. Ich find daran gut das der untere Rücken fixiert ist und mache sie gerne.

Hallo Klaus!

Danke für Deinen Buchtipp! Und Deine Sichtweise für die Übung/-en. An ein festgelegtes Schema habe ich auch nicht gedacht, nur an Erfahrungswerte zu diesen Bewegungsabläufen, in der Hoffnung dass sich mir ein Blickwinkel erschließt in Bezug auf die körperliche und psychische -individuelle- Verfassung meines Schülers. Den Blickwinkel habe ich inzwischen und habe auch eine Vermutung! ;-) Werde mit ihm daran arbeiten!

Danke auch euch allen für die Hilfestellungen!

Wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Liebe Grüße

Helene

Hallo Helene

Soviel ich in Workshops und nun schon von einigen Lehrerinnen erfuhr, "sitzen" in den Hüften die tieferliegenden, verdrängten Emotionen. Gerade Menschen mit versteiften Hüften haben ja oft das Problem, dass sie die Hüften nicht öffnen können, weil sie nicht loslassen können, sondern stattdessen krampfhaft an etwas festhalten. Mir ist auch immer wieder aufgefallen, wie unterschiedlich die Hüften links und rechts geöffnet werden können. Hat das vielleicht auch etwas mit den Hirnhälften zu tun?

Hüftöffnende Asanas tragen dazu bei, dass verdrängte Emotionen an die Oberfläche kommen können. Sie können sowohl Trauer als auch Wut u.ä. auslösen. Ich hatte nach einem Workshop mit Fokus auf Hüftöffner mit starken Emotionen zu kämpfen, ging danach nach Hause und musste erst einmal nur heulen. Danach ging es mir aber bedeutend besser - offensichtlich hatte sich da Einiges gelöst, das ich nicht mehr mit mir herumzuschleppen brauchte! Ich hatte auch mit anderen Teilnehmerinnen gesprochen, denen es ähnlich ging. 

Bin gespannt, was du dazu meinst!?

Om shanti

Madeleine

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