yogapad.de | Yoga - Community - Forum - Kurse - Lehrer - Übungen

Es war zwar nicht Liebe auf den sogenannten ersten Blick, die Sianna Sherman und Kenny Graham auf einem Parkplatz in Berkeley zusammenführte, aber eben doch einer dieser Zufälle, von denen unser Leben häufig beeinflusst wird.

Sianna, die als Anusara Yoga- Ausbilderin unterwegs ist, hatte an einem Devotional Chanting teilgenommen und wollte nun mit dem Auto nach Hause fahren. Doch auf dem besagten Parkplatz herrschte ein kaum zu klärendes Chaos und kein Auto kam mehr vor und zurück. Weil wirklich gar nichts mehr lief, rechnete Sianna bereits damit sich eine andere Heimfahrgelegenheit organisieren zu müssen, als sie aus der Ferne Kenny Graham bemerkte, den sie vor einiger Zeit bei einer New Yorker Yoga Werkstatt getroffen hatte. Und wie es der Zufall manchmal so will, kamen sie sich bereits am ersten Abend ihres unerwarteten Treffens näher und tauschten sich aus – Musik, selbstverständlich ihre gemeinsame Begeisterung für den Yoga und auch über den Kirtanführer Krishna Das, den sie beide am kommenden Tag anhören wollten, verbanden beide sofort.

Zwei Jahre sind nun seit dieser Begegnung vergangen und die beiden sind seither ein Paar. Sianna beschreibt die gemeinsame Beziehung als natürliche Reaktion darauf, dass ihre Vorstellungen und Ansichten sich sehr ähnlich sind und deshalb auch beide die Signale des anderen sofort erkannten und verstanden haben. Doch vor allem der Yoga und die gemeinsame Praxis bestimmen ihr Leben und ihre Liebe. Sianna Sherman fühlte die Energie, die von Graham ausging und sie genoss es, sich an eine andere Person mit gleichen Präferenzen zu binden.

Dass es viele solcher erfüllter Beziehungen im yogischen Umfeld gibt, bestätigt Meredith Haberfeld, die als Coach am Esalen Institute beschäftigt ist. Gleiche Erfahrungen machen auch Melanie Lora und Himmel Meltzer jeden Tag aufs Neue. Ihr Verhältnis wird dirigiert von einer vollkommenen Balance, die sie auf gemeinsame Yoga Sutras zurückführen. Sie sehen sie als eine Straßenkarte, die den Beziehungsweg genau definiert und Hindernisse erkennen und bewältigen lässt.

So vergleicht Melanie das gemeinsame Zusammenleben und die möglichen Widerstände einer Liebe mit den körperlichen Reaktionen beim Yoga. Auch hier wird man kaum über Unzulänglichkeiten hinweg gehen und die Übungen fortführen, die Schmerzen und Probleme machen. Arbeitet man so am gemeinsamen Leben, ist eine innere und äußere Balance zu erreichen und zu erhalten. Und wer schon weiß, ob er nach Harmonie oder Konflikt strebt, der kann mit beidem besser umgehen. Eine Technik, mit der so manche zwischenmenschliche Beziehung besser fahren würde und aus der man die eine oder andere Lehre ziehen kann.

Nach einem Artikel von Emily Elizabeth Anderson, gefunden im amerikanischen Yoga Journal.

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 24x ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

Vielen dank, für den schönen Bericht!!!
ja, danke für den bericht ´¯`✿

Sehr gerne! Weitere Artikel findet Ihr auf yogacolors.de...

Viele Grüße, yogapad.de

Jan

RSS

Was passiert gerade?

Dirk ist jetzt ein Mitglied von Sathya's Gruppe
Vor 4 Stunden
Dirk gefällt die Gruppe Yoga für eine neue Erde von Sathya.
Vor 4 Stunden
Dirk gefällt die Gruppe Kirtan-Sänger/innen von Sathya.
Vor 4 Stunden
Benjamin Vishnu antwortete auf die Diskussion 'Zu ruhig durch Yoga'
Vor 4 Stunden
Events gepostet von Annette Böhmer
Vor 5 Stunden
ottose antwortete auf die Diskussion 'Zu ruhig durch Yoga'
Vor 9 Stunden
ottose antwortete auf die Diskussion 'Beckenboden!'
Vor 10 Stunden
ottose antwortete auf die Diskussion 'Indien oder Bali'
Vor 10 Stunden

© 2012   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Yoga-Forum | Yoga-Kurse | Yoga-Magazin | Vegetarier-Forum | Werbeagentur Münster

Badges  |  Problem melden  |  Nutzungsbedingungen