Die in Berlin lebende Halbjapanerin Friederike Meissner hat ein Wochenendworkshop von Lara Baumann besucht und ist begeistert: Quantum Yoga heißt das Zauberwort. So viel Dynamik und Rücksicht auf individuelle Befindlichkeit sind ihr eine kleine Lobeshymne wert.
Bei Quantum Yoga werden bekannte Yoga Übungen nicht einfach durchgeführt, sondern alle Übungsfolgen werden immer wieder kreativ angepasst. Der innere Zustand, die Befindlichkeit ist ausschlaggebend – sei es körperlich oder emotional.
Who is Who: Lara Baumann
Webseite Quantum Yoga
Das System der in England lebenden Lara Baumann ist ganz auf die drei unterschiedlichen Dosha-Typen abgestimmt. So finden also die Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha alle ihre Berücksichtigung. Diese Basis-Sequenzen können aber jederzeit individuell erweitert oder angepasst werden. Es handelt sich also um eine Art Baukasten-Prinzip. So können die einzelnen Übungen nach dem Hineinhorchen in den Ist-Zustand (Sublimatio) in ihrer Reihenfolge ohne weiteres verändert werden, wenn es sinnvoll erscheint.
Friederike Meissner erwärmt sich auf dem Berliner Seminar vor allem für die Bird Sequenz mit schamanischen Klängen und stark meditativer Durchführung. Die Begeisterung kommt nicht von ungefähr: Sie ist Vata Typ – und die Bird Sequenz ist genau für diesen Typ entwickelt. Die Heroes Sequenz für die Pitta Typen und die Lotus Mandala Sequenz für die Kapha Typen können sie dann etwas weniger mitreißen – was durchaus logisch ist. Sie spürt sogar, wie die Heroes Sequenz sie innerlich ein wenig aggressiv macht, hingegen die Lotus Mandala Sequenz sie eher einschläfert und uninspiriert werden lässt. Aber klar ist auch: Solche Erfahrungen muss jeder selbst machen!
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