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Jeder weiß inzwischen um den positiven Einfluss des Yoga auf Geist und Körper und dass Stress sich abbauen lässt und die Ausdauer wächst. Was aber bringt Yoga für den Sex? Ist es wirklich hilfreich? Die Antwort lautet: Ja!



Viele traditionell geführte Beziehungen kennen einen dauernden Kampf um Kontrolle und Macht. Frauen bevorzugen Männer, die ihnen Sicherheit und Rückhalt geben – wird die Kraft zu stark, schreckt sie aber ab. Männer lieben es aufmerksam umsorgt zu werden, wollen aber eigenständig bleiben und sich nicht kontrollieren lassen.

Yoga hilft dabei diese Machtkämpfe auf Dauer in den Hintergrund treten zu lassen. Es lehrt, dass es für eine Zweierbeziehung mehr gibt, als die Macht über den anderen. Paare sollen einander ergänzen durch ihre persönlichen und individuellen Qualitäten. Zwei Einzelkämpfer können nicht zu einer Einheit zusammenwachsen. Diese Sicht auf die Partnerschaft beeinflusst auch das Sexualleben.

Doch auch die körperliche Praxis des Yoga hat ihren Anteil am guten Sex. Selbstbewusstsein, körperliche Fitness und eine gesicherte Gemütslage geben mehr Energie. Die Nerven werden gestärkt und die Blutzufuhr der inneren Organe verbessert. Die Empfindungsfähigkeit steigt durch Atemübungen und das Einüben von Yogaposen. Yoga steigert die Selbstzufriedenheit und wirkt sich auch auf die Innigkeit einer Partnerschaft aus. Da auch die Genitalorgane durch Muskelspannungen und Kontraktionen während der Posen gestärkt und ausbalanciert werden, empfinden viele Yogis ihre Orgasmen intensiver als zuvor.

Vor allem der Beckenbereich erfährt durch die Regelmäßigkeit der Übungen besondere Stärkung. Außerdem lernt man beim Yoga schnell, die innere Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche des Körpers zu konzentrieren. Auch das ist hilfreich, wenn es in der sexuellen Beziehung gut klappen soll.

Sex ohne Liebe und ohne innige Beziehung aber bleibt leer und erfüllt den Menschen nicht. Der Partner bleibt dann ohne grundlegende Bedeutung für die eigene Lebensführung. Daher bedingt auch die gemeinsame Kommunikation zwischen den Partnern, dass das Zusammenleben und Zusammenwirken zweier Menschen wächst und unterstützt wird. Zuhören und Reden können, dem anderen Rückhalt zu bieten und in Harmonie zusammenzuleben kann dazu führen, dass die Beziehung im Bett ihre Erfüllung findet und so bleibt Sex das Größte, das zwei Menschen miteinander teilen können.

Nach einem Artikel in Yogarelations.

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Ja!

Mir fällt dazu auch nicht mehr ein als "Sex sells". Sehr traurig. Gerade in der Yoga-"Branche" hätte ich mir mehr Geistreiches und Niveauvolles erwartet.

Ich gebe Helmuth Recht, dass wir uns auf dem besten Weg der Degenerierung des Yoga befinden und viele wie Lemminge hinterhertrotten und jeden Blödsinn glauben.

Ich könnte kotzen.

 

 

Kann mich hier nur YogaYana anschließen. Bin ebenso entsetzt. Um was geht es denn eigentlich im Yoga??????? Es reicht schon das es in allen anderen Bereichen nur um Sex geht. Traurig, traurig was aus dem ursprünglichen Yoga gemacht wird in der westlichen Gesellschaft.

Finde den Artikel jetzt nicht schlimm, oder unpassend. Ich finde auch nicht, dass das Thema in Verbindung mit Yoga nichts zu suchen hat. Ich finde es eher schade, dass man sowas vehement wegschweigt, oder empört ist, wenn man dies miteinander in Verbindung bringt.

Denn Fakt ist, dass es stimmt, das Yoga sehr förderlich sein kann und der Artikel einiges wahres dazu schreibt. Denkt doch einfach mal an all die Frauen, die mit selbst unzufrieden sind, ihren eigene Körper nicht mögen oder akzeptieren und daher wirklich Probleme haben, in einer Beziehung mit der selbstverständlichsten Sache der Welt. Diese Frauen lernen im Yoga sich selbst zu lieben und so zu akzeptieren wie sie sind. Und wenn das zu Folge hat, dass sie zuHause "das Licht mal anlassen" und Sex mit dem Partner genießen können, ist das doch toll.

Aus meiner Sich geht es hier nicht um Sex sells.

Und auch den Textteil über "Machtkämpfe" finde ich gut. Ich kann jetzt nur für mich persönlich sprechen, aber ich finde das ist was dran. Auch ich habe durch Yoga so einiges gelernt und begegne meinem Partner mit viel mehr Respekt, mit weniger Egoismus, mit der Gelassenheit "kleine Fehler " zu akzeptieren und zu lieben usw.

Und mir ist auch schon aufgefallen, dass Yogapaare, oder wenn einer viel Yoga macht, diese eine oftmals viel liebevollere Beziehung führen  .....der Umgang miteinander ist oft anders.

 

Und Sex gehört nun mal dazu und wenn Yoga dazu beitragen kann, dies erfüllender zu gestalten, ist das doch toll und kein Grnd sich aufzuregen:-)

 

finde ich gut was du schreibst

Yoga und Sex……ok……alles was wir machen kann so gesehen Vorteile haben….es ist nur die Frage mache ich Yoga um besseren Sex zu haben oder mache ich Yoga um etwas mehr  über höheres Sein zu Erfahren…….Sex ok gehört zum Leben und macht unsere Sinne sehr zufrieden aber anders auch ist es die schwerste Aufgabe nach dem es heißt mich zu beherrschen …………..immer hin die goldene Mitte zu finden und es nicht definieren lässt uns mit große Freude genießen  und bestimmt mit Erfahrungen zufrieden stellen…..Hari Om Ramdas

die beschriebenen effekte sind doch nur das, was yoga allgemein mit uns macht, und wofür wir es tun. nur logisch, dass es sich auch beim sex so auswirkt.

@shivadiva: wenn jemand mit dem licht anlassen probleme hat, ist doch eher erstmal der partner/die partnerin gefragt als die yogapraxis?

Verstehe euch nicht ...

 

Sexualität ist genau so ein natürliches Bedürfnis wie Essen, Trinken auf Klo gehen ect. Bekanntermaßen hilft Yoga bei der Verdauung. Stuhlgang wird besser. Darüber lange Abhandlungen (Verklausuliert weil verklemmt?) zu schreiben wird als Hilfe gerne angenommen. Yoga hilft bei beidem genauso gut. Warum wird da immer gleich der Moralische Zeigefinger erhoben?

 

Sex mit Symphatie geht. Da stimme ich dem Artikel nicht zu.  Ohne eine Beziehung zu dem Sexualpartner ist es allerdings leer und ohne Erfüllung. Muss jetzt nicht die Große Liebe sein aber es sollte schon die gleiche "Wellenlänge" vorhanden sein!

Es geht hier gar nicht um den erhobenen Zeigefinger, sondern darum, dass solche Schlagzeilen/Artikel nicht zielführend sind. Ich bestreite nicht, dass ein verbessertes Körpergefühl zu erfüllendem Sex führt.

Ich wehre mich allerdings dagegen, dass mit solchen Schlagzeilen auf Yoga aufmerksam gemacht wird und dann Leute ins Studio kommen, weil sie davon gehört haben und nur noch drauf hinarbeiten. Ganz ehrlich, das ist nicht der einzige und ursprüngliche Sinn des Yoga.

Yoga ermöglicht einem viele "Nebeneffekte" und trotzdem würde ich mit der ganzen Thematik etwas sensibler umgehen und nicht billig reißerische Schlagzeilen produzieren. Das sind wir als Yogalehrer dem Yoga schuldig. Denn sonst erscheint Yoga als ein bald nicht mehr ernstzunehmendes Wunderheilmittel.

 

Ja!
Dem kann ich allerdings zu 100% zustimmen.

Naja, mag sein.

Andererseits, wenn jemand Yoga zur Heilung seiner Sexualität benützt warum nicht. Vielleicht gibt es auch Menschen, die sich in einem Leben richtig ausleben wollen, weil sie in einem vorherigen Mönch oder Nonne waren und jetzt gewaltigen Nachholbedarf haben :D Sowas hatte ich schon in meiner Rückführungspraxis. Die kurzfristigen Effekthascher-teilnehmer sortieren sich sowieso selbst wieder sehr schnell aus...

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