yogapad.de | Yoga - Community - Forum - Kurse - Lehrer - Übungen

Es sind diejenigen Yogalehrenden mit fachlicher Inkompetenz, die Yogabegeisterten falsches Yoga beibringen oder Yoga beibringen wollen was nicht Yoga ist.

Jetzt hat es Gott sei Dank ein Ende gefunden, was ich euch schon immer sagen wollte, steht in der Zeitung und ich brauche es nicht mehr tun.

Ein gut ausgebildeter Yoga-Lehrer kann die Übungen an die Einzelnen anpassen.

So steht z.B:

Die Gefahr ist besonders hoch , wenn schlecht ausgebildete Yogalehrer auf übereifrige Schüler treffen. 

Wenn das Steigende Interesse an Yoga zu immer neuen Varianten führt die nur noch wenig mit spiritueller Ertüchtigung und viel mit körperlichen Auspowern zu tun haben . 

Dem stimme ich vollständig zu. 

Die sogenannte  Wellness-Bewegung  hat den Ruf des Yoga zwar hervorgehoben und publik gemacht, aber diese Lehrenden haben oft wenig Verständnis über die eigentliche ganzheitliche Yogapraxis und Individualität, da geht es nur um Geldmacherei und Geschäfte , einfach herzlos.

Wenn Yoga bessere Menschen aus uns machen sollte , dann haltet euch an altbewährtes und nicht an Geschäfte -Macher ; diese ziehen den Ruf des Yoga in den Ruin und auch euch auf lange Sicht. 

So wird Yoga einfach oft zum Spass angeboten , wobei Yoga eigentlich die Arbeitet an sich selbst ist.  So ist es auch ein Fehler, die Stunden selbst mitzumachen und die Schüler nicht zu beobachten !

Im Kurs kann ein Yogalehrer maximal ca. 10-12 Leute gleichzeitig im Auge behalten und dementsprechend korrigieren, wissenschaftlich erwiesen.

Die Yoga-Kurse sind im Fitnessstudio und in Trend-Yogastudios, "meanstream Studios" meistens völlig überfüllt .

Da leidet die Qualität und die Verletzungsgefahr steigt.

Der Ruf des Yoga leidet mit solchen angeblichen Yogalehrern und Yogastunden. 

Yoga ist an sich eine anspruchsvolle Sache, so bilden die Meanstream-Yoga-Lehrernden und der- gleichen Ausbildungen an für sehr viel Geld und vermitteln aber nicht den eigentlichen Sinn. 

So etwas erlebte ich in München, als ich mich in einem bekannten Yogastudio mit den Betreibern treffen wollte.

Zwei Mal wurde ich regelrecht sitzen gelassen.

Beim dritten Mal erlebte ich eine grosse Unoffenheit bzw. Überheblichkeit mit der mir ausdrücklich gestellten Frage: " bist Du überhaupt einer von uns ?!"

Soviel zum achtsamen Umgang miteinander...


Auch werden heutzutage viele neue Yogaformen auf den Markt gebracht , deren Erfinder meinen sie hätten etwas total neues erfunden und entwickelt  und dabei ist es nicht erprobt und bewährt , so wie Yoga und Hatha-Yoga. Und viele erkennen nicht dass diese neunen Yogaformen eigentlich am Anfang ihrer so gepriesenen Entdeckung stehen .

Da werden die ahnungslosen Teilnehmer nicht selten zu Versuchsobjekten degradiert. 


Grüße,


Ratna

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 941x ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

Hi Ratna,

ich denke ich verstehe deinen Standpunkt, doch für Anfänger bleibt ein wesentliches Problem: Wie weiss ich, ob ich einen Yogalehrer oder nur einen übereifrigen Fitnesstrainer vor mir habe? Ich habe mir vor einiger Zeit schon Gedanken zum Thema gemacht und habe immer noch keine abschließende Antwort auf meine Frage gefunden.

http://feierabendyogi.de/articles/guru-oder-nicht-alles-eine-frage-...

Ich denke, richtiges Yoga ruiniert den Körper nicht, im Gegenteil nutzt es ihm sogar. Nur wie finde ich heraus, ob ich auf dem richtigen Weg bin, oder eben nicht?

Hallo Stephan,


Probleme sind ungelöste Aufgaben, Stephan ! Schau Dir Deine Situation genau an und Du wirst begreifen :-)

Stephan : Wie weiss ich, ob ich einen Yogalehrer oder nur einen übereifrigen Fitnesstrainer vor mir habe?

Frage doch nach dem höchsten Ziel im Yoga und ob er Dich dort hinführen könnte ;-)

Dann wird schnell klar, wenn Du vor Dir hast, was Du wirklich willst und wohin du dann später hingelangst.

Stephan:

Ich habe mir vor einiger Zeit schon Gedanken zum Thema gemacht und habe immer noch keine abschließende Antwort auf meine Frage gefunden.

Ich denke, richtiges Yoga ruiniert den Körper nicht, im Gegenteil nutzt es ihm sogar. Nur wie finde ich heraus, ob ich auf dem richtigen Weg bin, oder eben nicht?


Richtiges Yoga ist das , wenn Du Übungen übst die Du auch im Alltag anwenden kannst.

Alles andere ergibt keinen Sinn, das könntest Du den Anfängern mitteilen.


Grüße

Danke, Ratna. Ich bin ja selber der Anfänger, der beständig auf der Suche ist ;-)

Das mit den Übungen, die in den Alltag passen gefällt mir. Allerdings kenne ich meine Komfortzone und sehe jeden Tag aufs Neue, wie meine Bequemlichkeit mir einreden möchte, dass Yoga gerade nicht in den Alltag passt und diesen "inneren Schweinehund" von tatsächlich machbaren Übungen zu unterscheiden bleibt wohl meine alltägliche Herausforderung, bis ich irgendwann tatsächlich zu alt und schwach bin,um mich selbst zu bewegen.

Hallo Stephan,

Stephan : Bequemlichkeit, "inneren Schweinehund" und Herausforderung


Ermutige Dich das zu tun was Dir Freude macht. Bequemlichkeit ist nicht so schlimm wie Du denkst.

Ein wichtiger Ansatz im Yoga ist auch, sich selbst nicht zu erniedrigen, so wie Dir selbst einzureden wie  "der inneren Schweinehund" und andere Begriffe aus dem Volksmund wie "Eigenlob stinkt " sind nicht sehr klug und zum Nachteil für Dich. 

Herausfordern musst Du nichts, schau mal was "Jetzt" auf Dich zukommt, Du brauchst nur reagieren !

Grüße,


Ratna

Für mich gilt: Quäl dich!

Nur dann erreiche ich was.

Hallo Angad,

dann hoffe ich nicht, das Du so auch mit anderen umgehst ;-)

Hier ein paar Zitate die ein Bekannter bei Yoga-vidya-community  grade zusammen gestellt hat. 

Goldene Regel:

Hinduismus:

Dies ist die Summe aller Pflichten:
Tue anderen nicht an, was nachteilig für dich wäre.


Buddhismus:

Verletzte niemanden durch das, was auch dich verletzen 
würde


Judentum:

Tue das, was du hassenswert findest, deinem Nächsten nicht an dass ist das ganze Gesetz; alles übrige ist nur Auslegung


Christentum:

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun mögen, das sollt ihr ihnen auch tun; das ist das Gesetz und die Propheten.


Islam:

Niemand ist wirklich gläubig, den was er sich selbst wünscht nicht auch seinem Bruder wünscht


Konfuzianismus:
Dies ist gewiss das Prinzip der Liebe anderen nicht antun, was man sich selbst nicht angetan wünscht.


Mazdaismus: 
Der Mensch allein ist gut, der selbst besiegt – anderen nicht antut, was ihm selbst schaden würde.

Grüße

Hallo Ratna,

finde Deinen Beitrag gut:-)

Ich selbst staune fast täglich über die Angebote und Werbungen anderer Lehrer und Studios. Heute zum Beispiel habe ich "Golf-Yoga" entdeckt..................:-)

Ich selbst habe meine Teilnehmerzahl auf maximal 12 Personen /Stunde beschränkt, obwohl ich gut 18 - 20 in den Raum bekommen könnte. Aber: Nur so kann ich gewährleisten alle im Blick zu haben und zum Beispiel bei jedem im Krieger das Knie zu kontrollieren (nicht zu weit beugen etc.) usw.

Meistens mache ich die Haltung kurz vor ( oder nur zu einer Seite mit) und gehe dann durch den Raum, oder scheue jeden einzeln an. Da ich vorwiegend Anfänger habe, wäre ein rein verbaler Unterricht nicht möglich   - > etwas mitmachen muss ich schon.

Auch finde ich kurze Meditationsübungen und Atemübungen wichtig, mit kalren Hinweisen, wann und wie sie im Alltag eingesetzt werden können und welche Wirkung das hat. Ich lasse es mir auch nicht nehmen, am Anfang oder Ende einer Stunde (nicht immer) ein wichtiges Thema anzusprechen oder die Stunde generell einem Thema zu widmen (zum Beispiel falschem Ehrgeiz). Ich möchte meine Schüler nicht nur trainieren, sondern auch lehren Yoga im Alltag einzusetzen und dazu gehören für mich auch das Üben von positivem Denken und das Nachdenken und Reflektieren eigener, oft falscher Handlungen. Wem das nicht passt und wer nur "Yoga-Sport" sucht  - > wird sicherlich auch woanders fündig. Mein Ziel ist es immer, Gesundheit, Muskelkater und was für´s Hirn in jede Stunde einzubauen:-)

Yoga ist für mich ein Lebensweg und kein Fitnesstrend. Aber ich versuche das in einer modernen, lockeren und gut umsetzbaren Weise an meine Schüler zu bringen:-)

Hallo ShivaDiva,

ich freue mich das Du Dich an dieser Diskussion beteiligst. 

Weist Du Shivadiva, diese Lehrer und Studios nutzen den guten Ruf der echten Yogis für sich.  Es ist unser Ruf den Sie missbrauchen. 

Ich habe zwei Räume in denen ich arbeite; bei mir zu Hause passen maximal 8 Leute rein, dazu habe ich einen Raum angemietet wo eigentlich 50 Leute rein könnten, aber ich übe dort mit maximal 15 Leuten. 

Die Kriegerhaltung ist es gut langsam einatmen zu lernen und die Aufmerksamkeit auf den vorderen  Oberschenkel zusetzten. Auch sollte darauf geachtet werden den hinteren fuß ca. 45* nach vorgerichtet ist dadurch ist es erst möglich das Becken nach vorne zudrehen und somit auch den Oberkörper. Die Hände oben zusammen bringen in die Angeli-Mudra das bringt den Körper in den Lot und was wichtig ist aus therapeutischer Sicht die Schulter lockerlassen und die Ellenbogen leicht nach vorne ziehen um die Brust Muskulatur zu spannen. Auch sollten die Augen entspannt bleiben damit sich keine Strinfalten bilden :-)

Am Anfang habe ich immer alles genauestens Angesagt und korrigiert , das geht bei Kleingruppen hervorragend. Mittlerweile sage ich die Übungen vorher an, erkläre alles und korrigiere sie beim Üben Individuell. 

Die Atemübungen lasse ich Sie in den Asanas Üben, dann bekommen sie ein guten Einblick über die natürliche Atem Entwicklung. z.B.  Wenn Du einatmest nimmst Du Prana (Lebensenergie)  in Dich auf, dies sollte langsam und kontrolliert geschehen , weil durch die kontrollierte Prana Aufnahme kannst Du diese Prana-Energie gezielt einsetzten. So ist es wenn Du ausatmest Apana aus Dir strömt. Prana ist die Kraft die Dich aufrichtet , atme ein und dein Körper richtet sich auf - diese Energie ist Prana. 

ShivaDiva:

 Ich möchte meine Schüler nicht nur trainieren, sondern auch lehren Yoga im Alltag einzusetzen und dazu gehören für mich auch das Üben von positivem Denken und das Nachdenken und Reflektieren eigener, oft falscher Handlungen. Wem das nicht passt und wer nur "Yoga-Sport" sucht  - > wird sicherlich auch woanders fündig. Mein Ziel ist es immer, Gesundheit, Muskelkater und was für´s Hirn in jede Stunde einzubauen:-)

Da hast Du meine volle Stimme!

Grüße

Hallo,

eine sehr kontroverse Diskussion ist das, die gerade in den Medien aktuell ist. Für mich stellt sich die Frage, ob Yoga schon öfter in der Geschichte in Frage gestellt wurde und die aktuelle Diskussion unter Umständen nur ein Kritik-Trend ist?

Die Yoga-Lehrerin Barbara Schmücking aus Bremen praktiziert schon seit über 25 Jahren Yoga und hat zu diesem Thema ihre eigene Sichtweise auf unserem Blog geschildert: http://blog.myashram.de/wie-yoga-den-korper-ruinieren-kann/

Ich denke ihre Ansichten decken sich mit den Aussagen von Ratna ganz gut.

Viele Grüße, Kai

Also was die Diskussion um die Anzahl der Teilnehmer betrifft, sollte man berücksichtigen, ob ich ALLEIN unterrichte, oder einen"Handlanger" habe. Sicher kann man auch 40 Personen in einem Raum unterbringen, aber dann sollte man 1 - 2 Lehrer dabei haben, die nicht verbal anleiten, sondern lediglich der Funktion des Korrigierens dienen. Für mich persönlich kommt das aber nicht in Frage, weil ich die Atmosphäre dann nicht so toll finde. Lieber habe ich kuschelige 8-12 Personen im Raum, die sich wohlfühlen...........

Hallo ShivaDiva,


ich arbeite in einen Reha-Zentrum und es gibt ein Gesetz in Deutschland z.B. das in Reha-Kursen und Räumen max. 15 Teilnehmer daran Teilnehmen dürfen. 

Das bedeutet aber nicht, das ich im großen Raum 15 Kurs-Teilnehmer habe.

Ich finde es sehr schön in einer kleinen Privaten gepflegten Atmosphäre zu unterrichten,weil sonst der Kontakt zur Individualität des verloren geht. Auch wenn ein Handlanger dabei sein sollte , so entsteht dabei doch nicht der persönliche Kontakt zum Lehrerenden und auch Fragestellungen sind nicht möglich.

Vielleicht liegt die Zahl doch bei 15 Teilnehmern (Wissenschaftlich), nach den Gesetzgebern. Mit 10-12 Teilnehmern bin ich eigentlich am Ende meiner Ruhephase . Bei 15 Teilnehmern bin ich ehrlich gesagt fast überfordert, beim authentischen Yoga-Unterricht.


Schön das die Teilnehmer Zahl angesprochen wird.

Grüße

Hallo Ratna,

 

ja, das geht mir auch so. Ich hatt erst kürzlich 14 Leute in einer Stunde, weil 2  unangemeldet kurzfristig dazu kamen. Hat zwar irre Spaß gemacht, aber nicht nur der Unterricht ist anders, auch ich selbst bin danach völlig platt. Es ist unglaublich anstrengend, wenn man an sich selbst den Anspruch hat, jedem Individuum gerecht zu werden, zu korrigieren, (verbal oder per Hands on), auf evtl. Fragen zu reagieren etc. Man muss auch immer Bedenken, dass ich bereits VOR und auch NACH der Stunde für alle Ansprechpartner sein muss, hinsichtlich Fragen zu gesundheitlichen Problemen usw.  Das bedeutet eigentlich somit, volle Konzentration und bei zwei Kursstunden hintereinander muss ich also demnach 5 Stunden non-stop total aufmerksam sein. Ich hatte das ein wenig unterschätzt. Ich komme aus einem Job, in dem 60 Stunden/Woche normal sind, aber dennoch war ich da nicht so gefordert wie jetzt. Witzig nur, dass jeder immer meint, wir Yogalehrer tun nix und haben einen easy Job :-)

 

RSS

Was passiert gerade?

Videos gepostet von Yoga Vidya
Vor 6 Stunden
Timo hat das Profilfoto aktualisiert.
gestern
Cora hat das Profil aktualisiert.
gestern
Event gepostet von Gisela Dombrowsky
Miniaturansicht

Ausbildung zum/zur zertifizierten Lachyoga-LeiterIn 07./08.02.2015 in Kaarst b,Düsseldorf um 41564 Kaarst, Haus der Senioren

7. Februar 2015 beginnend um 9 bis 8. Februar 2015 um 15
gestern

© 2014   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Yoga-Kurse | Yoga-Magazin | Vegetarier-Forum | Werbeagentur Münster | Blumen bestellen

Badges  |  Problem melden  |  Nutzungsbedingungen