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Yoga-Krankenkassenzulassung, auch ohne pädagogische Ausbildung?

Hallo...

Hat jemand von euch einen Tip, wie man die Krankenzulassung bekommt ohne eine pädagogische Ausbildung machen zu müssen. Die Krankenkasse hat da so einen Paragraphen 20 der besagt, das der Yogalehrer zusätzlich zur Yogalehrerausbildung eine pädagogische Ausbildung haben muss. Ich weiss von einigen Krankenkassen( Secur Vita), dass die auch ohne diese Vorrausetzung Yogakurse bezahlen. Gibt es irgendwo eine Weiterbildung, damit man den Status bei der Krankenkasse bekommt bzw. in die Liste der anerkannten Yogalehrer? Es gab doch mal bei Yoga Vidya solch eine Weiterbildung. Danke für eure Antworten.
Om Shanti Dennis

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Hallo Dennis!

Ich schließe mich Deiner Frage an, denn das möchte ich auch gerne wissen.
Es gibt bei Yoga Vidya diese Bausteinausbildung, wo du nach der Intensivausbildung noch zwei 9-Tage Intensiv-Weiterbildungen oder 10 Wochenendweiterbildungen dranhängst. Aber soweit ich gehört habe, kriegt man selbst dann die Krankenkassenzulassung nur mit pädagogischer oder medizinischer Vorbildung. Habe leider auch "nur" eine kaufmännische Ausbildung und es wäre doch schade, wenn mir das den Weg stehen würde. Denn auch Leute mit kaufmännischer oder technischer Ausbildung können doch gute motivierte und kompetente Yogalehrer sein?

Vielleicht hat jemand einen Rat, was man in dem Fall machen kann?

Om Shanti
Yoginchen
Hallo,
ich persönlich habe das Thema für mich schon ad acta gelegt.....nach einem Telefonat mit dem zuständigen Bearbeiter einer grossen Krankenkasse hab ich mal wieder festgestellt, dass dies halt typisch deutsch ist......dieser Paragraph muss strengstens eingehalten werden, egal wieviel Sinn er im Einzelnen macht.
Allerdings glaube ich, dass so vor allem die DAK und AOK drauf sind.....hab schon gehört, dass die BKK da auch mal ein Auge zudrückt.......aber ist wahrscheinlich auch abhängig von der jeweiligen Zweigstelle bzw. Bearbeiter.

Ist natürlich schade, aber das Leben geht auch ohne Krankenkassenanerkennung weiter......erfahrungsgemäss sind diejenigen, die nur einen Yogakurs belegen, weil die Krankenkasse einen Kurs bezahlt, sowieso zu 99% an keinem weiteren Kurs interessiert.
Krankenkassen drücken eher dann ein Auge zu, wenn ansonsten wenig Yogalehrer in dem Gebiet Kurse anbieten.
Auch wenn ich den Unmut verstehen kann, finde ich eine Grundqualifikation auch wichtig...Shri Ram Janaki
Sí, sogar zwei gleich ausgebildete menschen geben unterschiedliche stunden, die ihk oder deutschland wollen nur papiere sehen....egal ob man ahnung hat oder nicht. hauptsache man kann auf dem blatt was nachweisen. ob er ein gefühl zum vermitteln hat (egal ob körperlich oder geistig) ist denen egal. somit sollten sie UNS auch egal sein. denn dieses thema wird ja nur "wichtig" wenn man darauf eingeht. wenn die teilnehmer wirklich bei dir unterricht nehmen möchten, kommen sie auch so!
ok...aber mit einer Kurzzeityoga Ausbildung bekommt ja nun auch niemand die Anerkennung...und ein miserabler Yogaunterricht wird nicht als zu lange Bestand haben, egal ob mit oder ohne Anerkennung. Lieben Gruß nach Berlin
Hi Maxim,

Lehrer & Profs´ (Deutsch, Mathe, etc.) sind ja auch keine Pädagogen ;O) Die lernen so gut wie nichts über Pädagogik im Studium. Da verhält es sich zB bei Sozialpädagog/innen schon anders. Aber du hast natürlich recht: auch unter denen, die ein intensives pädagogisches Studium hinter sich haben, sind längst nicht alle automatisch zum Yogaunterrichten geeignet.

Viel wichtige finde ich, Themen wie Unterrichtspädagogik, -technik und -didaktik intensiv in die Yogaausbildung zu integrieren. Unabhängig von der Grundqualifikation.

Denn auf der anderen Seite gibt es Yogalehrernde mit viel Erfahrung, die widerrum kein Händchen zum Unterrichten haben. Und zurzeit kann ja theoretisch jede/r unterrichten, da Yogalehrer/in kein geschützter Begriff ist.

Grüße
Renata
Hm...also ich habe mich da mal ein wenig durchgelesen und finde es komisch dass fast alle nicht einsehen mögen, dass eine Grundqualifikation vonnöten sei. Immerhin arbeitet ihr mit Menschen und übernehmt Verantwortung dafür und nicht nur in physischer sondern auch pädagogischer Hinsicht. Es wäre auch garnicht dumm zu wissen, was zB ein operierter Meniskus für eine Bewegung macht wenn ein Knie gebeugt oder gestreckt wird, bzw ein Wirbel in einer Vorbeuge und Rotation, was machen die Nebenwirbel (die ja evtl verletzt sein können und der Mensch gerade deshalb in den Kurs kommt!) und wie verhält sich der Halswirbel wenn ich die Schultern drehe. Da langt es auch nicht mich un unglaublicher Weise zu verdrehen oder Kopfstände zu üben, wenn ich den didaktischen Weg dorthin nicht kenn und nciht unterrichten kann bzw nie gelenrt habt mich in deiner Lehrsituation darzustellen und Mensche durch Rehabilitative oder Präventive Prozesse hindurchzuführen. An Unis oder AUsbildungen wird keineswegs nur Kauderwelsch gelehrt, wie des Herr Kuschel postuliert sonden auch auf sinniger Weise Diskutiert, welche Übungen sinnvoll sind bei den und en Beschwerden bzw wie ich mit Gruppen und ihren Prozesse umgehen kann. Man sollte sich vielleicht auch mal fragen, warum den Kassen diese Voraussetzunge stellen, nämlich als Verantwortungsträger fachspezifisches Personal bereitzustellen, damit es auch eine Gesundheitskasse bleibt und nicht noch mehr Kosten entstehen. Yogalehrerausbildungen haben ja uch den Sinn eine Pädagogische Verantwortung zu lernen und zu übernehmen, genauso wie vorgeschaltete Medizinalberufe wichtig sind, um zumindest einmal zu wissen wo eine Hüfte sitzt.
Wer gegen Unis schimpft, sollte erstmal einen Prozess übermehre Jahre dort überstehen und dann vielleicht lieber konstruktiv damit umgehen. An Unis wird unter anderem auch gelehrt, Kritikfähigkeit zu entwickeln und Freiraum für Weiterentwicklungen zu schaffen. Wie das der einzelne nutzt oder kann ist seine eigene Verantwortung. Ich jedenfalls habe auch schon absolut katastrophale Lehrer OHNE Uniausbildung gesehen, und davon immerhin mehr als Lehrer MIT Uniausbildung.
schönen Tag
Frank
Hallo Maxim,
keineswegs habe ich angedeutet dass man nicht nur medizinisch-biologische-anatomische ausbildung für die Kassenzulassung braucht sondern eben auch eine pädagogische Ausbildung. Vorturner gibts genug, aber die kassen wollen eben Yoga-LEHRER und das sind Pädagogen. Wer mit kranken menschen gearbeitet hat weiss dass man sie in heiklen Lebenssituationen abholt und dementsprechend behandlen muss, dafür ist didaktisches und pädagogisches Feingefühl vonnöten. Krankenkassen können das nur mit einem Seminarschein überprüfen und nicht von einem Schein den ein Hippi ausgefüllt hat.
Über den Bewegungsapparat und wie er funktionniert wird bei der HP Ausbildung nicht gesprochen, genausowenig wie man Menschen Bewegung lehrt.
An einem Pädagogischen Ausbildungsnachweis geht zum Glück noch kein Weg vorbei.
schade dass es Dich nicht kümmert...
Hallo,

ich habe meine 2. Yogaausbildung beim BDY gemacht. Dort haben wir uns sehr genau Gedanken gemacht, wie sich der Körper in der Bewegung verhält, auch welche alternativen wir anbieten können. Auch ist uns durchaus bewusst, wo wir die Teilnehmer abholen.! Wir sind keine Vorturner. Ich frage mich bei mancher Anerkennung und einer 4-wöchigen Ausbildung sowieso, wieso hier eine Anerkennung vorliegt!
Die Krankkassen sollten sich vom Lehrer direkt ein Bild machen und am Unterricht teilnehmen, um sagen zu können, ob er überhaupt Lehrerkompetenzen besitzt.
Hier wird unter anderem mit Freude gelehrt, im Gegensatz zu vielen die Ihr Studium absolviert haben und anschließend merken, dass Sie komplett am Leben vorbeistudiert haben und eigentlich eine ganz andere Berufung haben, oder diese noch gar nicht kennen.
Übrigens, ich habe auch keine Anerkennung bekommen, aber ich weiß es lässt mich seit 15 Jahren nicht los und Yoga wird mich auch nie wieder loslassen, dieses Gefühl von Freude....
Und die Krankenkassen, naja.... fördern die TN die nur von Präventionskurs zu Präventionskurs rennen und ansonsten über nichts nachdenken.... und nie irgendwo dranbleiben können....
das ist unser System, einfach krank....
Meine Empfehlung, dranbleiben ist alles, die Gesetze können sich ändern :-)

OM
Heidi
Lieber Maxim,

ich danke Dir. Wie war das, alle guten Dinge sind 3. Ich werde es zum 3. mal versuchen :-)

Drück mir die DAumen.

Heidi
Hallo..

Ist alles richtig..Trotzdem gibt es bei mir Schüler, die gerne über die Krankenkasse abrechnen wollen. Sie sparen dabei Geld und es gibt auch Leute die sich vorher erkundigen, ob unsere Kurse über die Krankenkasse gefördert werden. Ich hätte einfach gerne diese Zulassung ohne noch eine Pädagogische Ausbildung machen zu müssen.
Also nochmal die Frage, weiss jemand konkret wo man sich im Nachhinein diese Krankenkassenzulassung durch Weiterbildung erwerben kann? Über sachdienliche Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Grüsse Dennis
Hallo,
ich beschäftige mich gerade mit demselben Thema. Denn alle Krankenkassen werben bei ihren Mitgliedern damit, dass man Yogakurse bezahlt bekommt, weil sie der Gesundheitsvorsorge dienen! Aus diesem Grund möchte jetzt jeder Teilnehmer den Kurs bezahlt bekommen und fragt nach einer Kassenzulassung. Nur leider, wenns dann darauf ankommt, finden sie meist einen Grund, warum sie den Kurs jetzt nicht bezahlen.
Also was ich bisher herausgefunden habe ist:
- die AOK bezahlt grundsätzlich keine Kurse, nur wenn man sie direkt bei der AOK macht, da sie selbst auch Kurse anbieten.
- Betriebskrankenkassen sind da etwas großzügiger. Meiner Kasse (Deutsche BKK) genügt die Tatsache, dass man bei einer Volkkshochschule einen Kurs gibt. Da die auch eine gewisse Qualifikation verlangen, wenn man dort unterrichten möchte.
- Ansonsten meine ich, muß die Ausbildung eine gewisse Stundenanzahl beinhalten, ich meine so ca. 450 - 500 Stunden, aber genau weiß ich es nicht.
- Dann gibt es jedoch wiederum Kassen, die verlangen noch zusätzlich eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf. Da genügt dann Arzthelferin....Sprich man macht als Arzthelferin einen Crashkurs, hauptsache man hat einen Gesundheitsberuf. Wie Maxim schon so nett erwähnte. Absolut nicht nachvollziehbar.

Das Ganze ist ziemlich verworren und undurchsichtig. Am besten man versucht es mal bei einer Betriebskrankenkasse, wenn man dann mal bei einer anerkannt ist, dann kann man das ja dann bei den anderen Kassen vorweisen.

Ansonsten muss ich Tina zustimmen. Auf diejenigen, die nur einen Kurs besuchen, weil sie ihn bezahlt bekommen, kann man getrost verzichten. Die Leute sollten aus anderen Gründen einen Yogakurs besuchen, nämlich um sich und ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

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