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Yogalehrer/innen auf dem Vormarsch: Die Ausbildung zum/zur Yogalehrer/in

Seit Jahren nimmt das Interesse an Yoga in Deutschland zu. Und vielen Yoga-Anhängern genügt es nicht, in ihrer Freizeit die Asanas auszuführen. Sie lassen sich daher selber zu Lehrern ausbilden, um Yoga zu ihrem Beruf zu machen. Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich allein die Zahl der in Deutschland praktizierenden Yogalehrer auf 10.000 vervierfacht. Und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht.

Obwohl Yoga-Lehrer noch immer keine geschützte Berufsbezeichnung ist, gibt es viele seriöse und anspruchsvolle Ausbilder. Um später Geld mit Yoga zu verdienen, ist eine anerkannte Ausbildung auch besonders wichtig, da Krankenkassen nur die Teilnahme an zertifizierten Kursen bei ausgebildeten Lehrern übernehmen. Der Unterricht für Yoga-Lehrer kann dennoch sehr stark variieren – so wie Yoga selbst ja auch ausgesprochen vielfältig ist! Zu den größten Anbietern in diesem Bereichen zählen der Berufsverband der Yogalehrenden (BDY) und der Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV).

Ausbildung beim Berufsverband der Yogalehrenden (BDY)
Der bereits 1967 gegründete Berufsverband der Yogalehrenden (BDY) als Mitglied des Europäischen Yogalehrerverbandes (EDY), sieht eine vierjährige berufsbegleitende Ausbildung vor, die mit dem Zertifikat Yogalehrer BDY/EYU abschließt. Doch die Ausbildung hat es in sich: 720 Unterrichtseinheiten, in denen die Wirkungsweise von Hatha-Yoga, die Geschichte und Philosophie sowie die medizinischen Aspekte erlernt werden.

Ausbildung beim Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV)
Yoga Vidya betreibt als gemeinnütziger Verein Europas größte Yoga und Ayurveda Seminarhäuser mit jährlich mehr als 2.300 Seminaren, Aus- und Weiterbildungen.

Der BYV ist ein Zusammenschluss von Yogalehrern, die sich dem klassischen, integralen Yoga verpflichtet fühlen. Er ist führend in Europa bei der Ausbildung von Yogalehrern ist und arbeitet schon lange erfolgreich mit dem Yoga Vidya e.V. zusammen.

Die von Yoga Vidya angebotenen Yogalehrer Ausbildungen sind durch den Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV) zertifiziert und allgemein anerkannt. Ein Auszug…

Yogalehrer Vorbereitung
Yogalehrer 4 Wochen Intensiv Ausbildung
Yogalehrer 2 Jahresausbildung Stadtzentren
Yogalehrer 2 Jahres Baustein Ausbildung
Yogalehrer 3 Jahres Ausbildung
Yogalehrer Ausbildungsthemen
Yoga Vidya Visharada Studiengang
Yoga Vidya Acharya Studiengang
Yogalehrer - Eine verantwortungsvolle Aufgabe

Kosten
Die Ausbildung zum Yoga-Lehrer ist nicht ganz billig. So müssen die Teilnehmer mit Kosten ab 1.700,- Eur rechnen, die Preise können aber auch leicht 10.000,- Eur übersteigen, je nach Weiterbildungen und Kursen. Bei einem späteren monatlichen Verdienst, der bei Honorarkräften meist unter 2.500,- Euro liegt, ist dies eine ziemliche Investition. Doch es gibt ja noch die Möglichkeit, selber eine Yogaschule zu eröffnen und dort auch direkt eine Lehrerausbildung mit anzubieten!

Weitere Information vom Berufsverband der Yogalehrenden (BDY)

Weitere Information vom Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV)

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Antworten auf diese Diskussion

Hahaha, manchmal hat doch jeder einen Blödzillus oder sind es immer nur die anderen, die es doch eigentlich nicht gibt im Advaita Vedanta...Hari om Janaki
Hallo Ella,
Hallo Renata,

ja genau. Weil Yoga Vidya immerhin von Sivananda abgeleitet ist und die Rishikesh-Reihe nun mal sehr traditionell ist, fühle ich mich damit, für den Anfang, eigentlich recht wohl. Bei den vielen "Ausbildern", die meinen das einzig richtige zu unterrichten/lehren, orientiere ich mich zunächst lieber mal am traditionellen, aber modern abgewandeltem YogaVidya.
Und ja, ich bin auch der Meinung, dass Ausbildungen alleine nicht den Lehrer ausmachen und sehe das nur als ein Step von vielen die da hoffentlich noch kommen mögen.
Dennoch stehe ich grundsätzlich YogaVidya und Sivananda auch weiterhin leicht skeptisch gegenüber. Ich bin eigentlich kein Fan von Gruppierungen, gleicher Kleiderordung etc. (auch wenn ich den Sinn darin verstehe) und lebe Yoga, glaube ich , sehr westlich und sportlich geprägt (so USA Style oder wie immer man das nennen kann ) und habe mich bisher nicht mit Mantras oder singen in der Gemeinschaft beschäftigt etc.
Ich bin da schon eher ein sehr kommerzieller Yogi und liebe die sportlichen Herausforderungen und den gesundheitlichen Aspekt im Yoga. Spirituell gesehen bin ich da eher ein "Leihe".
Ich lese gerne Patanjali´s Sutra oder die Bhagavadgita, aber manchmal erschreckt mich das eher. Ich hab´s nicht so mit dem "göttlichem" in mir suchen soder sowas. Sorry :-)
So gesehen werden die 4 Wochen bei YogaVidya eine ziemliche Herausforderung für mich und allein deshalb schon eine Erfahrung:-)

Grüßle
Annika
Hallo Joki,

ich weis was Du meinst, das habe ich auch schon oft erlebt. Allerdings muss ich dafür nicht erst zu YogaVidya gehen.
Meine erste Ausbildung hatte ich in einem Studio, dass vorwiegend ViniYoga betreibt. Die Ausbildung selbst war anerkannt nach dem 200 Std. RYS Alliance USA Standart.
Dort wurde pauschalisiert was das Zeug hält. Ich wurde kritisiert und vor der Gruppe vorgeführt, wenn ich anderer Meinung war oder zu kritische Fragen stellte. Ich bin nun mal Realist, mit einem "normalen" 60 Std. Job/Woche und kann nicht nur von Liebe und Gott leben. Ich trinke Alkohol (gerne mal Wein), bin noch kein voller Vegetarier (ich esse Fisch) und bin nun mal nicht wahnsinnig spirituell. Damit war ich untendurch!!! Ich wurde entsprechend behandelt ........und habe die Ausbildung abgebrochen! Die anderen Teilnehmer dort, waren mir auch sehr suspekt. Drei davon waren sogar in psychologischer Behandlung (- > nach eigener Aussasge, weil sie sich zu sehr in gewisse Themen reingesteigert haben, die sie im Yoga lernten). Da wurde nur noch wirres Zeug gefaselt.........;
Ich will Yoga in meinem heutigen Leben integrieren, aber eben nicht die wahre Realität aus den Augen verlieren.
Und es gibt allgemein in der "Yoga - Szene" Menschen, die nun mal anderer Meinung sind wie ich.
Das würde ich nicht auf YogaVidya beschränken.
Ich habe mich auh für die entschieden (statt Sivananda) , weil die eben nicht ganz so dogmatisch sind und durchaus moderner. Das sieht man zum Beispiel am Übungs/Lehrbuch von YogaVidya. Die Rishikesh-Reihe gibt es da in x-Variationen: für Anfänger, für Mittelstufe, für Fortgeschrittene, speziell für den Rücken, als Fitness- Reihe , für mehr Flexibilität usw.
Zusätzlich viele Variationen der einzelenen Asanas.........bis ich die beherrsche vergehen Jahre. Für mich nicht "pieplangweilig".
Ich kann Dich gut verstehen was Du meinst, aber werfe nicht alle YogaVidyas in einen Topf. Viele haben zunächst dort oder bei Sivananda gestartet, sind heute aber sehr gute Lehrer (Beispiel: Barbra Noh). Es ist nur ein Anfang oder Teil meines Weges........es wäre schade, wenn mich und meine Stunden mal jemand meidet, nur weil ich mal vor Jahren eine Ausbildung bei YogaVidya gemacht habe.

Gruß
Annika

Damit würde ich auf keinen fall auf die Menschen los gehen , egal welcher Tradition. 

Die Yogalehrer Ausbildung ist erst nur für die Eigene Praxis geeignet , ein Start, dann viele Weiterbildungen machen bei Autentischen-Lehrern und die eigene Praxis prüfen und dann ...

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