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Es handelt es sich um ein Vorurteil, dass Yogis Computeranalphabeten sind. Mit ein wenig Zeitaufwand und Einsatz nutzen Yogalehrer heute auch die neuen Medien zur Verbreitung ihrer Unterrichtsinhalte und zum Kontakt mit ihren Studenten.

Die Voraussetzungen hierfür lassen sich leicht erlernen und machen es möglich, von Bookmarks bis zu eigenen DVDs vieles zu erschaffen, das für den Yogaunterricht Vorteile bringt. Mit Online-Videos beispielsweise kann man sich auch über große geographische Entfernungen mit Studenten verbinden, die einen Lehrer aufgrund seiner Inhalte und Techniken bevorzugen, den sie aber wegen der großen Distanz sonst nicht kontaktieren könnten.


Das findet auch Corn, die in der Regel Vinyasa Flow Klassen unterrichtet und die ihren Schülern die Möglichkeit gibt, durch die neuen Medien ihre Übungen zu jeder Zeit unter Corns Anleitung an jedem Ort der Welt auszuführen. Dass Corn während der Präsenzphasen nun viel mehr Zeit hat, mit den Schülern auch Gespräche zu führen und Dinge zu vertiefen, die sonst auf der Strecke bleiben, empfindet sie als sehr vorteilhaft.

Um ein eigenes Lehr-Video zu drehen, benötigt man kaum mehr als eine Videokamera mit hoher Auflösung und ein Notebook zur Weiterverarbeitung. Dann muss ein Ablauf erdacht werden und eine Zielsetzung, die den Inhalt des Videos bestimmt. Was will ich als Lehrer mit der Aufnahme rüberbringen? Will ich, dass die Studenten meine Übungen zu Hause nachvollziehen können oder führe ich die Zuschauer per Film in eine Meditation? Dies steht nur beispielhaft für die vielfältigen Möglichkeiten, die das Medium Film dem Lehrenden bietet. Doch auch die Kameraposition, die Kleidung, mögliche Bildunterschriften, der Drehort – all das muss ebenso genau überlegt und geplant werden.

In der Weiterverarbeitung eines Videos, das im Internet hochgeladen werden soll, müssen auch verschiedene Videoformate entstehen, die sich für die wichtigsten Videoportale eignen. Für die ersten Versuche ein Online-Publikum zu finden, kann man notfalls übrigens auch mit dem iPhone ein Video drehen und dieses unbearbeitet hochladen. So macht es auch Chaz Rough für sein regelmäßig erscheinendes Minuten Video YOGAmazing. Doch heutzutage sind gute Videokameras längst erschwinglich geworden.

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