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Zwiebeln, Knoblauch, rote Linsen, Pilze... sie haben tamasische Eigenschaften, aber was genau sie im Körper erzeugen und wie sich das auf den Geist manifestiert daß weiss ich nicht genau...... ok, vielleicht sind sie schwer verdaulich und können dadurch Meditation stören, aber wer im Geist stark ist sollte ihn nichts stören, oder? :)..........

Auf der anderen Seite habe ich z.B. gehört das Kundalini Yogis (nach Yogi Bhajan) Zwiebeln und Knoblauch ziemlich viel essen........Wieso das jetzt? Und warum........

Und Ei........ Kuchen und Eis in Cafes und Bioläden sind meistens mit Ei gemacht und man denkt nicht (oder möchte nicht daran denken) daß Ei drin ist und ißt es trotzdem.....
Wie geht ihr damit um, besonders wenn ihr Meditation praktiziert...... ?

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Zwiebeln und Knoblauch sind rajasig.....Rajasige Nahrungsmittel überreizen Geist und Körper, verursachen physischen und geistigen Stress und begünstigen Kreislauf- und Nervenleiden. Sie regen übermässig an und zerstören deshalb das Körper-Geist-Gleichgewicht.

für den "Hausgebrauch" kaufe ich sowieso nie Knoblauch und Zwiebeln, ich würze immer mit Ingwer, Kurkuma, Koriander etc............und wenn ich mir dann mal irgendwo einen Salat oder Pizza schmecken lasse, stören mich ein paar Zwiebeln nicht.

Kommt wie bei allem denke ich auf die Häufigkeit und Menge an.........wenn ich ein paar Tage grössere Mengen Schokolade oder Kaffee zu mir nehme, merke ich sehr schnell, dass ich aus dem Gleichgewicht gerate und der Geist nicht mehr so klar und zielgerichtet ist. die Konzentration leidet dann sehr darunter.

Tamasige Dinge wie Fleisch, Fisch, Eier, Alkohol nehme ich sowieso nicht zu mir.......und ein bischen Ei im Kuchen hin und wieder stört mein Gleichgewicht nicht.

Meiner Erfahrung nach, verliert sich das Verlangen nach all diesen Nahrungsmitteln mit längerer Yogapraxis.......es ist überhaupt kein Bedürfnis mehr danach vorhanden.
namaste,

jap, tina, eins a erklärt.
ich allerdings bin ein kaffee junkie....ich habe von geburt an sehr viel energie (Löwe) und morgens brauche ich meinen kaffee sonst schlafe ich beim gehen ein, bzw. mein puls ist dann grad mal bei 45....! ernsthaft!
fleisch, fisch, ei, alkohol esse ich auch garnicht. milch, knofi und zwiebeln selten. ist denk ich noch ok.
aber es ist richtig, nicht nur wenn man yoga praktiziert, um so länger man auf etwas verzichtet um so weniger fehlt es einen (das bedürfnis fällt weg)
om angi
om Tihana, das mit Yogi Bhajan klingt ja interessant, da frag ich doch gleich mal in der Kundalini-Gruppe nach falls du es noch nicht getan hast... om shanti, carola vani devi
aum carola,
ich hab das von einer Kundalini Yogalehrerin gehört...... und bewundert weil sie haben sehr viel mit Pranayama und Meditation zu tun......... an die Gruppe habe ich die Frage noch nicht gestellt....... mal sehen ob das Wahr ist oder nicht.........
om shanti
om Tihana, hab Antwort von einem Kundalini-Yogi bekommen... es ist also definitiv falsch zu sagen ein Yogi ist keine Zwiebeln, kein Knoblauch, kein Ingwer... genau diese drei Dinge bezeichnen die Kundalinis als "golden roots" (gut für´s Immunsystem usw...), Shivananda-Yogis essen keine Zwiebeln und kein Knoblauch, Kundalini-Yogis schon... er hat mir auch einen Buchtipp über die Ernährung der Kundalinis genannt (falls du ihn wissen möchtest gib mir Bescheid). Bezüglich Knobi sagte er noch, dass es manche Yogis wohl weglassen, weil es potenzfördernd ist und z.B. im Shivanadayoga der Wert ja sehr viel mehr auf Meditation etc gelegt wird als auf Sexualität... also, ohne Knobi weniger Bock auf Sex oder so... ich finde es sehr spannend, wie unterschiedlich die Wege sind... und es ist also DEFINITIV FALSCH zusagen, ein Yogi isst keine Zwiebeln und kein Knoblauch...
hab gerad von deiner Yogareiseeinladung gelesen, das klingt ja traumhaft interessant.. wünsche dir viele Teilnehmer und sicher habt ihr eine wunderbare Zeit zusammen... liebe Grüße und om shanti, carola vani devi
Om Carola Vani Devi,
danke dass Du Dich erkündigt hast :) Also auf jeden Fall muß man hier unterscheiden Kundalini Yogis nach Yogi Bhajan und andere Kundalini Yogis, wir alle als Yogis "arbeiten" mit der Kundalini mehr oder weniger......
vielleicht liegt es an der Meditation die verschiedene Yogis ausüben, ich kenne mich nicht in die Meditationen nach Yogi Bhajan, vielleicht stören Zwiebeln und Knoblauch nicht..... mir macht der Knoblauch Kopfschmerzen, Zweibeln so so, aber Ingwer ist dagegen ganz wohltuend und ich glaube gehört nicht zu den rajasischen oder tamasichen Nahrungsmitteln........ Knobi mag potenzfördernd sein (gilt das jetzt nur für Männer oder auch für Frauen?:)......man kann potent sein wieviel man will, aber mit dem Knobi Geruch weiss ich nicht.....:)
Ich glaube es geht mehr um schädliche Wirkung aufs Gehirn....

Om Shanti
om tihana, natürlich meinte ich die Kundalinis nach Yogi Bhajan... von denen war einer so nett und hat mir geantwortet... das mit der Potenz, ob das jetzt für Männer oder Frauen oder beide gilt, das weiß ich auch nicht genauer, ist mir auch egal, klar, alle Yogis kennen Kundalini, geht ja nicht anders, doch die Y.B. Yogis beziehen sich ja in erster Linie auf die Kundalini, er beschrieb es in etwa so, dass es eben Yogis sind, die mit beiden Beinen fest in der Welt verankert sind während solche Yogis wie wir ( ich meine jetzt die Shivanandas) eher als die Weltflüchtigen gelten... so zumindest hab ich ihn verstanden... Ingwer liebe ich auch, ist ja auch sehr wohltuend für den Magen... nein Kopfschmerzen machen mir Knobi und Zwiebeln nicht, wenn sie es täten, würde ich auch ganz drauf verzichten, so aber nicht... nicht oft aber immer mal wieder... und da beneide ich beinahe die Y.B.-Yogis.... :-)))) liebe Grüße, om shanti, carola vani devi
om carola vani devi,
daraus kann sich neue diskussion entwickeln....... macht spaß...... es ist eigentlich interessant das - mit dem beiden beinen in der Welt..... ist eine gute idee dass man nicht total in sattwa verschmelzet........aber trotzdem warum mit zwiebeln und knoblauch, es gibt genug andere kräuter und mittel.... vielleicht ist bei Kundalini Yogis n YB ;) Ingwer der Antidot und dann haben die zw. und kn. nicht so große toxische wirkung. Viele denken dass wenn man Zweibeln und Knoblauch isst, der Körper entgiftet besser..... stimmt ja bei eineigen Krankheiten (dann kann man sie, auch nach Sivananda, einnehmen), aber der Körper muß mit diesen Giften aus den Zwiebeln und Knoblauch kämpfen und natürlich scheint das als ein Entgiftungsprozess aus......
Na ja, jeder hat seine, macht Spaß........ gottseidank ist so!
Ich habe am anfang beneidet besonders bei der Mediterraner Küche, aber jetzt geht das auch nicht mehr! :)
Mondgrüsse
Tihana
om Tihana, danke für deine Freundschaftsanfrage :-))))... vielleicht kaufe ich mir das Buch über Ernährung der Kundalini-Yogis nach Y.B.... dann weiß ich mehr und berichte dir davon... dass sie Ingwer als Antidot nehmen, das glaube ich nicht, sie essen Zwiebeln und Knoblauch weil sie von der positiven Wirkung dieser Gemüse überzeugt sind, denke ich... später mehr... ich wünsch dir einen schönen Tag! Liebe Grüße und om shanti, carola vani devi
Hallo Gourmet Yogi(ni)s :)
Hab ein Bißchen recherchiert.... in einigen Quellen sind Zwiebeln und Knoblauch als rajasisch, in einigen als tamasisch bezeichnet.... ich würde sagen dass Knobi tamasisch ist - aus eigener Erfahrung vor ein Paar Tage, als ich Mini-Wiener - tofu Wurstchen gegessen habe-: plötzlich kriegte ich Kopfschmerzen und konnte mich nicht richtig konzentrieren, war wie im Nebel...... dann schaute ich auf die Etikette und da war Knoblauch in diesem Produkt....... ok ok...... ich hab´s eingetlich vermutet, aber trotzdem gegessen :) und jetzt kann ich bestätigen, mindestens für mich, Knobi ist nicht so ok als Nahrung....... aber auf einen Pickel im Gesicht kann Wunder machen:)....

Un hier noch etwas über rajas/tamas Nahrung Oder lest alles auf http://www.kurma.net/faq/q1.html


"Onions and garlic, and the other Alliums are classified as rajasic and to some extent tamasic, which means that they increase passion and to some degree ignorance.

Those that subscribe to pure brahmana-style cooking of India, including myself, and Vaishnavas - followers of Lord Vishnu, Rama and Krishna - like to only cook with foods from the sattvic category. These foods include fresh fruits, vegetables and herbs, dairy products, grains and legumes, and so on. Specifically, Vaisnavas do not like to cook with rajasic or tamasic foods because they are unfit to offer to the Deity.

Rajasic and tamasic foods are also not used because they are detrimental to general health, meditation and devotions. Of course some of the Alliums have specific health benefits - garlic is respected as a natural antibiotic - but it is avoided because it stimulates the central nervous system and disturbs meditation.

You may be aware that strict Buddhists also do not eat any of the Alliums for the same reasons as adherents of India's Ayurveda - they disturb meditation. If you visit any strict vegetarian Thai, Vietnamese, Chinese, or Japanese restaurant anywhere in the world you will find no Alliums in any of the cooking.

One reason is because in ancient Buddhist Tao writings, one sage (Tsang-Tsze) described the Alliums as the "five fragrant or spicy scented vegetables", and that each have a detrimental effect on one of the following five organs - liver, spleen, lungs, kidneys, and heart.

Tsang-Tsze said that these pungent vegetables contain five different kinds of enzymes which cause "reactions of repulsive breath, extra-foul odour from perspiration and bowel movements, and lead to lewd indulgences, enhance agitations, anxieties and aggressiveness," especially when eaten raw"...




Und schaut auch hier, sehr interessant:http://www.abhidhyan.org/texts/Tantrik_vegetarianism.htm

Liebe Grüsse und schönes Wochenende!
Ich möchte hier auf einen Artikel zum Thema "sattwige Yoga Ernährung" auf den Yoga VIdya Seiten hinweisen:
Inhalsverzeichnis:
http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art_Yoga_Ernaehrung.html

Hier die ersten Teile aus dem Artikel:
Allgemein

Allgemein

Die Ernährungsregeln im Yoga sind als Teil des gesamten Yoga Systems zu sehen.


Yoga-Ernährung erfüllt folgende Kriterien:

  • Sie ist gesund, erhöht Deine Energie und geistige Wachheit

  • Sie entspricht den Anforderungen der Yoga-Schriften (wie Bhagavad Gita, Hatha Yoga Pradipika)


  • Sie entspricht den auch in der westlichen Ernährungswissenschaft anerkannten Prinzipien der Vollwertkost

  • Sie schmeckt ausgezeichnet

  • Sie ist einfach und unkompliziert zuzubereiten.

“Einfaches Leben, erhabenes Denken”, war ein Leitmotiv von Meister Sivananda.

Yogis sagen, daß die Ernährung gleichzeitig für den physischen Körper, den Energiekörper, den emotionalen und den intellektuellen Körper gesund sein sollte. Hier liegt der
große Unterschied zwischen dem yogischen Ernährungssystem
und vielen anderen Ernährungssystemen. Der Yogi bedenkt
nicht nur die Wirkungen der Ernährung auf den physischen
Körper, sondern auch auf die Lebensenergie, die Gefühle
und die geistigen Fähigkeiten. Für den Yogi ist der
Mensch weder der physische Körper noch der Geist. Für
den Yogi ist der Mensch die Seele, die einen physischen Körper
und einen Geist besitzt. Die Ursache allen Leidens ist die falsche
Identifikation mit diesen beiden Faktoren, die unser Bewußtsein
begrenzen. In Wahrheit ist der Mensch reines Bewußtsein,
reine Seligkeit. Alles Wissen ist im Inneren. Der wahre Mensch
ist unsterblich.

Das Ziel des Lebens ist es, sich dieses reinen Zustandes wieder bewußt zu werden. Deshalb stellt der Yogi alle Aspekte seines Lebens in den Dienst dieser vordringlichen Aufgabe: sein Selbst zu verwirklichen,
das identisch ist mit der universellen Seele oder Gott. Er widmet
sich spirituellen Disziplinen wie Meditation, Asanas (Körperstellungen),
Pranayama (Atemübungen). Er paßt dem auch sein tägliches
Leben an: seine Freizeitbeschäftigungen, die Einstellung
zu seiner beruflichen Tätigkeit, seine Schlafgewohnheiten,
seine Handlungsweise, sein Denken. Und natürlich...: seine
Ernährung. Die Ernährung muß also der Erlangung
dieses Hauptzieles dienlich sein. Deshalb muß sie den physischen,
energetischen, emotionalen und intellektuellen Körper in
einen Z

Zwiebeln und Knoblauch machen den Geist etwas unruhig, gelten daher als rajassig. Sie machen auch den Geist grobstofflich. Daher gelten sie auch als tamassig. Es fällt schwerer, den Geist in subtile Höhen der Meditation zu heben, wenn man Zwiebeln und Knobluch isst.
Gerade wenn man viel Pranayama übt und andere Energiearbeit macht kann das sogar noch wichtiger sein.
Rote Linsen gelten allerdings als sattwig und werden in unseren Ashrams auch regelmäßig gekocht.
Pilze gelten als leicht tamssig und werden deshalb in Ashram-Küchen nicht verwendet.
Wie sehr der eigene Geist von Zwiebeln, Knoblauch, Pilzen beeinflusst wird, kann man im Selbstversuch ermitteln (denn das ist bei den einzelnen Menschen doch unterschiedlich): Man isst einen Monat ausschließlich sattwige Nahrung und übt täglich Asanas, Pranayama und Meditation. Anschließend kann man mal Zwiebeln bw. Knoblauch essen und spüren, wie man sich in der Meditation fühlt.

Wie gehe ich selbst damit um? Ich selbst koche nie Zwiebeln, Knoblauch, Pilze, Eier. Wenn ich aber mal mit meiner Frau essen gehe (oder bei Verwandten eingeladen bin), nehme ich es in Kauf, wenn da im chinesischen Essen Pilze drin sind, oder in der Pizzasauce etwas Knoblauch (wenn möglich bitte ich darum, keine rein zu tun). Kaffee und Schwarztee mag ich nicht, so stellt sich die Frage normalerweise nicht. Wenn ich in Indien bin, nehme ich aber ab und zu Tchai (indischer Tee) zu mir. Der scheint keine negative Wirkung auf die Qualität meiner Meditation zu haben.
Kuchen und Eis... Tja - ab und zu mal - auch im Wissen, da ist etwas Ei drin. Scheint aber auch, wenn es nicht zu viel ist, meiner Meditation nicht zu schaden.
Allerdings: Wenn ich Phasen intensiver Meditation oder Pranayama habe, halte ich mich sehr strikt an die Sattwa-Regeln.

Am wichtigsten für mich: Gott beim Essen danken und allen Wesen, die mitgeholfen haben, damit ich diese Nahrung zu mir nehmen kann. Genuß mit Dankbarkeit.

Alles Gute, Sukadev

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