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Erleuchtung

Was ist Erleuchtung? Wie können wir Erleuchtung erlangen?

Mitglieder: 71
Letzte Aktivität: 10. Sep 2013


Was ist Erleuchtung ? Wie erlangen wir Erleuchtung?
Unser wahres göttliches Selbst ist unberührbar. Nichts kann die
Essenz, die wir sind, verändern. Wie kann also etwas, dass ich tue,
mich zur Erleuchtung führen, wenn mein wahres Ich unantastbar ist ?

Wer wird dann erleuchtet ? Und wer will erleuchtet werden ?
Gibt es dann einen Weg zur Erleuchtung ?

Alles was ich beobachte, bin nicht ich ~ sonst könnte ich es ja
nicht beobachten. Meine Emotionen, Gedanken und mein Körper.

Wenn ich in Wahrheit der stille Zeuge bin, das reine, eine Bewusstsein,
wer wird dann erleuchtet werden ? Bin ich dann nicht schon
immer erleuchtet gewesen ?

Wenn in der Meditation die Gedanken stoppen und somit ich,
als Bewusstsein, keine Formen mehr wahrnehme....
wenn wir in Stille bewusst "da sind" , "präsent sind",
"sein ohne zu denken".....ist das der Moment, in dem uns bewusst
wird, das wir reines Bewusstsein sind ? ...und nicht unsere persönliche
Identität, die wir denken zu sein.

Bedeutet Erleuchtung dann, zu verstehen, dass ich schon längst
angekommen bin, da ich ja das unveränderte reine Bewusstsein bin?

Ist Erleuchtung dann "zu sein ohne zu denken"?
Wenn wir das noch nicht vollkommen erfasst haben, was können wir "tun", welches Sadhana kann uns helfen, diese Erleuchtung zu finden ?

Oder ist das alles nur ein " dream of mind " ~ that.s why the Buddha smiled ?

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Von Anand Giri. Letzte Antwort von Ronny 1. Okt 2010. 1 Kommentar

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Von Anand Giri am 18. Aug 2009 0 Kommentare

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Von Anand Giri. Letzte Antwort von Caitanya devi dasi 8. Dez 2008. 3 Kommentare

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Kommentar

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Kommentiert von Ulrike am 4. März 2010 um 10:11pm
Vielleicht nicht Erleuchtung aber….
mit The Healing Mat kann man eine tolle tiefe Meditation kriegen.

Probier mal!
Kommentiert von Anand Giri am 8. Dez 2008 um 12:57pm
Es gibt verschiedene Pfade, die man gehen kann. Es gibt dem Zugang über den Körper, das nennt man Hatha, es gibt den Zugang über das Gefühl, das nennt man Bhakti (was meiner Meinung nach eher Liebe als Unterwerfung bedeutet) und es gibt den Zugang über das Denken - Jnana, und es gibt den Zugang über die Außenwelt - Karma Yoga. Zu sagen: Da ist nur Körper, oder da ist nur Gefühl oder da ist nur Denken oder da ist nur die Außenwelt empfinde ich als irreführend. Es mag gut sein, sie als Bereiche zu sehen, die man nicht zu sehr vermischen sollte (Wenn man zum Beispiel Gefühl mit Gedanken oder der Außenwelt vermischt, kommt oft mythisch-religiöser Fundamentalismus raus, eine Wahrheit des Körpers ist nicht unbedingt eine Wahrheit des Gefühls, eine Wahrheit des Denkens, eine Wahrheit der Außenwelt), aber letztlich sind sie eine Einheit. Wenn man nur einen Teil pflegt, geht man schnell krumm.
Letztlich kann man aber auch sagen (obwohl das womöglich schon wieder zu sehr Jnana ist): Ich bin weder Körper, Gefühl, Denken noch Außenwelt, deshalb bin ich Körper, Gefühl, Denken und Außenwelt. Ramana Maharshi hat so eine Bewegung als eine Dreierbewegung beschrieben. Ich bin nicht die Welt (d.h. auch nicht Körper, Gefühl, Denken, Außenwelt, die Erscheinungen, das Manifeste). Ich bin Brahman (das Nichtmanifeste). Brahman ist die Welt (Die Nichtgetrenntheit von Nichtmanifesten und Manifesten, daher auch ein Ich bin auch das Manifeste: Körper, Gefühl, Denken und Außenwelt) Und auch diese drei Schritte sind nur eine Einheit.

Alles Liebe
Giri
Kommentiert von Caitanya devi dasi am 7. Dez 2008 um 11:42pm
"In den vedischen Schriften werden manchmal fruchtbringende Tätigkeiten, der Pfad des mystischen yoga und die spekulative Suche nach Wissen als verschiedene Wege zur Selbstverwirklichung gepriesen, doch obwohl diese Pfade gepriesen werden, wird der Pfad des hingebungsvollen Dienstes in allen Schriften als der beste anerkannt. Mit anderen Worten, hingebungsvoller Dienst für Sri Krsna ist der erhabenste und vollkommenste Pfad zur Selbstverwirklichung, und es wird empfohlen, diesen Pfad direkt zu praktizieren. Fruchtbringendes Handeln, mystische Meditation und philosophisches Streben nach Wissen sind keine direkten Methoden der Selbsterkenntnis, sondern nur indirekte Wege, denn ohne hingebungsvollen Dienst können sie einen nicht zur höchsten Vollkommenheit der Selbsterkenntnis bringen. Tatsächlich müssen sie alle letzten Endes in den Pfad des hingebungsvollen Dienstes münden."

Aus "Die Lehren Sri Caitanyas" 10. Kapitel
Kommentiert von Anand Giri am 3. November 2008 um 5:44pm
„Freiheit geschieht wenn die arrogante dumme Vorstellung wegfällt, dass wir unser Leben selbstständig, durch unseren „freien Willen“ gestalten.
„Selbst-Realisierung oder Erleuchtung ist nichts weiter als das Erkennen, dass es keinen individuell Handelnden irgendeiner Handlung gibt – weder Du noch sonst jemand! Es gibt keinen Denker irgendeines Gedanken. Es gibt keinen Erfahrenden irgendeiner Erfahrung! Alles geschieht!“

Ramesh Balsekar

"Die Menschen nennen mich einen 'erleuchteten Mann'- ich verabscheue diesen
Ausdruck - sie können kein anderes Wort finden, um die Art und Weise zu beschreiben, wie ich funktioniere. Gleichzeitig weise ich aber darauf hin, daß es so etwas wie Erleuchtung gar nicht gibt. Ich sage das, weil ich mein ganzes Leben lang danach gesucht habe; ich wollte ein erleuchteter Mensch sein, und ich habe entdeckt, daß es so etwas wie Erleuchtung überhaupt nicht gibt - also stellt sich auch die Frage nicht, ob ein bestimmter Mensch erleuchtet ist oder nicht. Ich schere mich keinen Deut um einen Buddha aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, geschweige denn um all die anderen Prätendenten, die wir in unserer Mitte haben. Sie sind ein Haufen Ausbeuter, die von der Leichtgläubigkeit der Leute profitieren. Es gibt keine Macht außerhalb des Menschen. Der Mensch hat Gott aus Angst geschaffen. Also ist die Angst das Problem und nicht Gott.

Ich habe für mich selbst herausgefunden, daß es kein Selbst gibt, das man erkennen kann - das ist die Erkenntnis, von der ich spreche!!! Sie kommt als ein
Vernichtungsschlag. Sie trifft einen wie ein Blitzstrahl. Man hat alles in eine Sache - die Selbsterkenntnis - investiert, nur um am Ende plötzlich herauszufinden, daß es kein Selbst zu entdecken gibt - da sagt man sich doch: "Was zum Teufel habe ich nur mein ganzes Leben lang getan?!" Das erschlägt einen."

U.G. Krishnamurti
Kommentiert von Marion Manorama am 17. August 2008 um 4:16pm
Namasté!
Maharishi Mahesh Yogi sagte einmal:
"Ihr seid alle schon erleuchtet, ihr müsst euch nur erinnern".
Vor kurzem laß ich: "Ziel des Yoga ist es, sich als spirituelles Wesen
zu erkennen, das als menschliches Wesen getarnt ist, in Einheit zu
leben und im Einklang mit dem evolutionären Fluss des Lebens zu handeln."
OM SHANTI
Kommentiert von Kali Erika Meteling am 23. Juli 2008 um 4:15pm
Hi,

Eine kurze Zen-Geschichte für Euch...

Kommt ein Schüler zum Meister und sagt: "Meister, ich gebe dir ein Goldstück wenn du mir zeigst wo Gott ist!
Sagt der Meister:" Und ich gebe dir 2 Goldstücke wenn du mir zeigst wo Gott nicht ist!"
Kommentiert von Dino Alaimo am 13. Juli 2008 um 3:07pm
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen... ;-)
Kommentiert von LilianaYoga am 12. Juli 2008 um 11:36pm
hhmmm...Sathya.....vielleicht musst Du dich jetzt eintragen... in der Liste der Erleuchtete.... bin gespannt! :)


Love, Love, Love...that´s All....there´s only this.
The only thing is to achieve and realize this Love of God.
Please the Divine, please God in everything You do, when You name Him every second, when You see Him everywhere, when He fills everything and becomes the most important thing in your life.. .then You are there.
Awakening the Divinity deep inside...

Learn this love, depth Love, trust Love, pure Love, blind Love, unconditional Love, love without judging, love everyone...

This is the only reality about realisation....

Hari Om

Liliana~
Kommentiert von Saradevi am 11. Juli 2008 um 5:04pm
Jaaaa...danke für die schöne Anekdote...you saved my day ;-)
Kommentiert von Ulrich Storz am 11. Juli 2008 um 11:07am
Eine kleine Anektdote zur Erleuchtung.
Sie handelt von der Begegnung von U.G Krishnamurti (nicht zu verwechseln mit J. Krishnamurti!!!) mit Ramana Maharshi.

Mit 21 Jahren wurde U.G. Krishnamurti von einem Freund gebeten, mit ihm zusammen den berühmten Weisen von Arunachula, Bhagavan Sri Ramana Maharshi in seinem Ashram zu besuchen. 1939 ging U.G. widerstrebend dorthin. Zu dieser Zeit war er zu der Überzeugung gelangt, dass alle heiligen Männer windige Existenzen seien, die versuchten, die Menschen hereinzulegen. Aber zu seiner Überraschung war Ramana Maharshi anders. Er sprach selten zu jenen, die mit Fragen zu ihm kamen. U.G. näherte sich dem Bhagavan mit einem Gefühl der Beklommenheit und einigen Bedenken, um dem Meister drei Fragen vorzulegen:

"Gibt es", fragte U.G., "so etwas wie Erleuchtung?"

"Ja, das gibt es," antwortete der Meister.

"Gibt es verschiedene Ebenen?"

Der Bhagavan antwortete. "Nein, es sind keine Ebenen möglich. Es ist alles Eins. Entweder Sie sind ganz dort, oder gar nicht."

Schließlich fragte U.G.: "Dieses Etwas, das Erleuchtung genannt wird, können Sie mir das geben?"

Er schaute dem ernsthaften jungen Mann in die Augen und antwortete: "Ja, ich kann es geben, aber können Sie es aufnehmen?"

LG
Ulli
 

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