yogapad.de | Yoga - Community - Forum - Kurse - Lehrer - Übungen

Der bekannteste Reinkarnationsforscher im Westen ist Professor Ian Stevenson von der Universität Virginia. Er untersuchte in vierzig Jahren über 3000 Wiedergeburtsfälle auf der ganzen Welt. Oft hat er Verhaltensähnlichkeiten und typische Körpermerkmale bei den Inkarnationen beobachtet. Er gründete ein Institut für Wiedergeburtsforschung, dass seit 2002 von seinem Nachfolger Professor Bruce Greyson geleitet wird.

In Indien arbeitet Dr. Kirti Swaroop Rawat an der Überprüfung von Reinkarnationsfällen. Er hat bereits über 600 Reinkarnationen in Indien erfasst und sie genau auf ihre Wahrheit hin untersucht. Er hat nachprüft, ob alle Zeugenaussagen stimmen, ob die Aussagenden geschummelt haben oder ob ihnen ihr Unterbewusstsein einen Streich gespielt hat.

Reinkarnationsforschung ist eine schwierige Angelegenheit, weil die Informationen über frühere Leben aus vielen Quellen stammen können und nur schwer überprüfbar sind. Die Kritiker verlangen handfeste Beweise. Und selbst wenn ihnen gute Beweise gegeben werden, findet ein kreativer Kritiker immer noch irgendwo ein Haar in der Suppe.

Der bekannteste Wiedergeburtsfall in Indien ist Shanti Devi. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte.

1935 wurde die indische Presse auf Shanti Devi aufmerksam. Mit vielen Journalisten und Wissenschaftlern machte sich das kleine Mädchen auf in ihre frühere Heimatstadt. Sie fand von alleine ihr früheres Haus wieder und konnte dem Hausbesitzer alle Fragen über seine frühere Ehefrau beantworten. Auch das Geldversteck wurde gefunden.

Der schwedische Buchautor Lönnerstrand hörte davon, hielt es für einen großangelegten Schwindel und reiste nach Indien, um den Fall zu überprüfen. Er kam nach eingehender Untersuchung zu dem Ergebnis: "Das ist ein völlig aufgeklärter und bewiesener Fall von Reinkarnation."

Ein zweiter viel diskutierter Fall stammt von dem sechsjährigen Taranjit Singh. Er erinnerte sich 2002 an sein vergangenes Leben an einem anderen indischen Ort. Er konnte seinen früheren Namen angeben und berichtete von einem Unfall, bei dem er um sein Leben gekommen war. Auf dem Weg zur Schule sei er von einem Motorroller angefahren worden. Er habe eine schwere Kopfverletzung erlitten und sei daran am nächsten Tag gestorben.

Alle Angaben wurden nachgeprüft und bestätigt. Besonders spannend ist, dass er zum Unfallzeitpunkt 30 Rupien und zwei Schulbücher bei sich gehabt hatte. Auch diese Angaben von Taranjit wurden überprüft und bestätigt.

Einige Zeit später hörte der Gerichtsmediziner Chauhan von Taranjit und prüfte den Fall noch einmal gründlich nach. Er befragte die Familien in den zwei Dörfern und machte eine forensische Handschriftenanalyse. Er stellte fest, dass Taranjit und seine frühere Inkarnation fast hundertprozentig in ihren Handschriften übereinstimmten.

Sehr bekannt ist die Wiedergeburt des Dalai Lama. Im tibetischen Buddhismus inkarnieren sich die erleuchteten Meister grundsätzlich immer wieder auf der Erde, um ihre Arbeit fortzusetzen. Sie geben vor ihrem Tod Hinweise auf den Ort und die Umstände ihrer Wiedergeburt. Vor ihrer offiziellen Anerkennung als Reinkarnation müssen sie eine Prüfung ablegen, die sie nur als echte Inkarnation bestehen können. Sie müssen zwischen vielen gleichartigen Dingen die Gebrauchsgegenstände ihres Vorgängers herausfinden.

Nach dem Tod des 13. Dalai Lama machte sich ein Suchtrupp aus hohen tibetischen Mönchen auf, um den nächsten Dalai Lama zu finden. Sie folgten ihren Visionen und den Hinweisen des verstorbenen Dalai Lamas. Als der Suchtrupp das Haus des 14. Dalai Lama gefunden hatte, wurde der Anführer von dem vierjährigen Tenzin Gyatsu mit den Worten "Sera Lama" begrüßt. Der alte Lama stammte tatsächlich aus dem Kloster Sera, was der kleine Junge auf natürlichem Wege nicht wissen konnte.

Der Anführer zeigte dem kleinen 14. Dalai Lama zwei Gebetstrommeln, bei denen der Dalai Lama sofort erkannte: "Das ist meine!" Noch zwölfmal wurde der 14. Dalai Lama getestet. Dann erfolgte die Anerkennung als Reinkarnation. Der Suchtrupp nahm ihn mit nach Lhasa und erzog ihn dort für seine Aufgabe als späteres Oberhaupt der Tibeter. Der Dalai Lama selbst erklärte später, dass er eine spirituelle Verbundenheit zu seinem Vorgänger spüre.

Diese drei Fälle wurden 2003 in einer Sendereihe des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD) als Beispiele für eine Wiedergeburt genannt. Sie werden ausführlich in dem Fernseh-Begleitbuch von Lucadou (Dimension Psi) beschrieben. Um die Atheisten nicht zu erschrecken, wird dort sehr vorsichtig formuliert: "Im Glauben scheint ein Potential zu liegen, das vielleicht Informationen zu liefern vermag, die wir heute noch nicht verarbeiten können."

Manuel Mitternacht, der Verfasser des Kapitels über Reinkarnation in dem von Lucadou herausgegeben Buch, hat große Zweifel an der Wiedergeburtslehre. Sein Hauptproblem ist: "Zunächst müsste man nachweisen, dass der Mensch eine Seele besitzt." Er verlangt dafür einen biologischen oder physikalischen Beweis. Allerdings sucht er lieber nicht selbst nach einem derartigen Beweis. Es könnte ihn ja geben. Manuel Mitternacht hätte nur die anderen Beiträge in dem Buch von Lucadou lesen müssen.

In dem Kapitel Nahtod berichtet Regine Kexel von der Nahtodforschung. Sie kommt zu dem gleichen Ergebnis wie ich. Die aktuelle Forschung deutet darauf hin, dass es ein vom Gehirn unabhängiges Bewusstsein gibt. Die Grundlage für die Möglichkeit der Wiedergeburt ist damit gegeben.

Wir haben wissenschaftlich nachgewiesen mit erheblicher Wahrscheinlichkeit eine Seele. Es gibt ein Jenseits, und es gibt viele überzeugende Wiedergeburtsberichte. Es spricht deshalb sehr viel für die Reinkarnationslehre, selbst wenn die meisten Wiedergeburtsfälle nicht völlig eindeutig sind. Das hat auch Ian Stevenson zugegeben. Er kommt aber zu dem Schluss, dass die Gesamtwürdigung aller Fälle auf die Möglichkeit der Reinkarnation hindeutet.

Etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde glauben an die Wiedergeburt. Die Lehre von der Wiedergeburt ist die Basis des Buddhismus und des Hinduismus. Im Christentum wird teilweise an die Wiedergeburt geglaubt. Die meisten Christen nehmen zumindest an, dass Heilige wiedergeboren werden können, um der Menschheit zu helfen. Es steht in der Bibel, dass sich Jesus noch einmal auf der Erde inkarnieren will und dass Johannes der Täufer die Wiedergeburt des Wüstenyogis Elias war.

Oft wird behauptet, dass in den großen Religionen einfach aus traditionellen Gründen an die Wiedergeburt geglaubt wird, ohne dass irgendwelche Beweise dafür vorliegen. So ist es aber nicht. Die Beweise sind die Aussagen der Religionsgründer. Jesus hat erklärt, dass er noch einmal auf die Erde kommen will. Buddha hat bezeugt, dass er bei der Erleuchtung seine früheren Leben sehen konnte. Und Krishna hat in der Bhagavad Gita ebenfalls auf der Basis persönlichen Wissens die Reinkarnation zum Zentrum des Hinduismus gemacht.


Yogi Nils:
------------
Mein Wissen gründe ich hauptsächlich auf meine eigenen Erfahrungen. Ich kann in der Meditation zu meinen früheren Leben hinspüren. Ich habe im Laufe meines spirituellen Reinigungsprozesses etwa tausend frühere Leben gesehen. Als ich sieben Jahre als Yogi gelebt hatte, überkam mich bei einer Meditation plötzlich der Wunsch, meine früheren Leben zu wissen. Ich spürte geistig in der Zeit zurück und erhielt bei einem bestimmten Punkt eine Resonanz. Es trat eine Art innerer Widerstand auf. Dort spürte ich dann genau hin. Nacheinander ertastete ich so geistig vier frühere Leben. Ich konnte jeweils den Ort, die Zeit und auch etwas die Art des früheren Lebens erkennen.

Die Rückerinnerung an frühere Leben in der Meditation ist eine fortgeschrittene Yogatechnik. Eine weitere Technik besteht darin, systematisch alle Verspannungen im Körper und im Geist aufzulösen. Das ist der Hauptweg des Hatha-Yoga. Dann kommt man eines Tages zu der für einen persönlich richtigen Zeit an Stresssituationen aus früheren Leben heran. Wer zu früh seine vergangenen Leben ansieht, kann manchmal mit den meistens grausamen Geschehnissen nicht gut umgehen. Man sollte diese Dinge nicht gewaltsam forcieren, wie es teilweise in spirituellen Workshops geschieht.

Alle großen Stresssituationen werden im Seelengedächtnis gespeichert. Wenn sich die Verspannungen lösen, tauchen in Träumen oder im Wachzustand Bilder oder kurze Szenen (kleine Filme) aus den Stresssituationen auf. Die Lösungsprozesse sind oft mit intensiven Körperreaktionen wie Unruhe, Muskelzittern, Hitze oder Kälte verbunden.

Bei mir lösten sich zuerst die Verspannungen aus dem jetzigen Leben. In kurzen Filmszenen sah ich stressreiche Examenssituationen, Beziehungsstreitigkeiten und verdrängte Unfälle. Da ich die Stressereignisse noch in Erinnerung hatte, wurde mir der Zusammenhang zwischen spirituellen Übungen, Auflösung von inneren Verspannungen und dem Auftauchen von Lösungsträumen deutlich bewusst. Ich lernte klar zu unterscheiden was ein Lösungstraum und was ein normaler Traum war.

Nachdem ich drei Jahre als Yogi gelebt hatte, lösten sich die bei meiner Geburt entstandenen Verspannungen. Ich durchlebte noch einmal bewusst meine Geburt. Ich floss durch einen dunklen Kanal hindurch, spürte großen Stress und war dann im Freien. Später erlebte ich noch zehn Geburten aus früheren Leben. Tod und Geburt sind nach den Berichten der tibetischen Yogis die beiden Hauptfälle der im Seelengedächtnis gespeicherten Stresssituationen.

Nach elf Jahren als Yogi tauchten plötzlich die früheren Leben in meinem Geist auf. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche meines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt sehr deutliche Kurzfilme. Ich konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte ich geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen.

Am schlimmsten in meinen früheren Leben waren die vielen Kriege. Ich sah mich traurig vor verkohlten Häuserruinen stehen. Die Feinde hatten meine ganze Familie umgebracht. Das war für mich schrecklicher, als wenn ich selbst gestorben wäre. Damals entwickelte sich in mir der Wunsch nach einer glücklichen Welt mit genug zu Essen, fröhlichen Menschen und einem dauerhaften Frieden. Mögen viele Menschen diesen Wunsch teilen und sich dafür engagieren, egal ob wir an die Reinkarnation glauben oder nicht.

Schlagworte: dalai-lama, forschung, reinkarnation, rückerinnerung, wiedergeburtsfälle, yogi-nils

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 6x ANGESCHAUT

Antworten zu dieser Diskussion

"Nisargadatta Maharaj glaubte nicht an Wiedergeburt, trotz der Tatsache, daß die meisten Hindu-Schriften darin übereinstimmen, daß Wiedergeburt existiert. Was ist Deine Ansicht darüber?

Maharaj sagte immer, er spreche aus Gewißheit und Erfahrung. Was er äußerte, so machte er klar, stimme nicht immer mit den religiösen Schriften überein. Die Lehre von Maharaj akzeptierte das Konzept der Wiedergeburt nicht - und sie konnte es tatsächlich nicht akzeptieren. Von einem Körper kann man sagen, daß er »geboren« wurde und daß er »sterben« wird. Der Körper wird »geboren«, er wächst bis zum Erwachsensein, verändert sich bis ins hohe Alter, und »stirbt« schließlich - das heißt, der Körper stirbt und zerfällt unter der Erde oder wird verbrannt und zu Asche umgesetzt. Nach dem Tod löst sich der Körper vollständig und unwiederbringlich auf. Der Körper kann daher nicht wiedergeboren werden. Nach dem Tode vermischt sich der Atem mit der Luft, und die Empfindungsfähigkeit vereint sich mit dem universalen Bewußtsein.
Etwas, das nicht das Objektive ist, kann nur das Subjektive sein. Und das Subjektive kann nicht als subjektiv »existieren«, weil es formlos ist. Die einzige Existenzform ist die des Objektiven - und der Körper kann nicht wiedergeboren werden, nachdem er sich aufgelöst hat. Das Subjektive, oder genauer, das Nicht-Objektive, kann offensichtlich weder geboren werden noch sterben, ganz abgesehen vom Wiedergeborenwerden. Was könnte also überhaupt wiedergeboren werden?

Und was ist mit der »Seele« oder dem psychischen Körper - das was angeblich dem Karma unterworfen ist und deswegen in einem anderen Körper reinkarniert wird, um die Auswirkungen des Karmas zu erfüllen ?

Du beziehst Dich auf den Glauben an eine Anima, die angeblich die Geburt durchlebt, aber nie dem Tod unterliegt und von einem Körper zum anderen wechselt in der scheinbaren Abfolge der Zeit. Aber sicherlich muß solch eine Anima ein Objekt sein (das Nicht-Objektive ist eindeutig nicht an den Possen irgendeines Objektes interessiert), und ein Objekt kann nur ein Konzept sein und nichts anderes. Mit anderen Worten ist die Anima, als ein Objekt, nur ein Konzept; auf der anderen Seite ist jegliche Identifikation der Subjektivität mit einem phänomenalen Objekt als eine Wesenheit (und Wieder-Identifikation als eine Wesenheit bei Wiedergeburt!) lächerlich, weil Subjektivität nicht den leisesten Hauch von Objektivität besitzt und deswegen kein »Wesen« (als Wesenheit) hat.


Wie konnte der Begriff der Wiedergeburt überhaupt entstehen, wenn das Ganze so lächerlich ist?

Es ist die Identifikation mit einer vorgestellten, nicht vorhandenen, unabhängigen Wesenheit, von der angenommen wird, daß sie geboren wird, das Leben erfährt und stirbt. Die Identifikation gerät in den Prozeß der Kausalität, genannt Karma, und verursacht auch das Entstehen des Begriffes von Gebundenheit. Es ist immer die Vorstellung von einer Wesenheit, die irreführend ist — das Phänomen ist, wie sein Name beinhaltet, nur eine Erscheinung im Bewußtsein, die weder gebunden noch frei sein kann.

Sprach Maharaj nicht in verschiedenen Zusammenhängen von »Tausenden von Leben«?


Ja, das tat er, aber er bezog sich dabei eindeutig auf den Prozeß der Evolution. Maharaj wies oft auf das Traum-Spiel hin, das das Leben ist. In diesem zeitgebundenen Traum-Spiel, in dem empfindungsfähige Wesen jede Minute zu Tausenden erschaffen und zerstört werden, muß die Evolution offensichtlich die Grundlage für das Spiel von Nisarga (Leben) bilden. In der Blasenkammer des Atomphysikers befinden sich verschwindend winzige hoch-energetische »Elementarteilchen« (viele von ihnen haben eine Lebenszeit von weniger als einer millionstel Sekunde), die kollidieren und sich gegenseitig auslöschen oder neue Partikel erzeugen, die zum Entstehen einer neuen Kette von Ereignissen in der Manifestation führen. Ähnlich ist für jedes geborene Kind eine bestimmte Rolle vorgesehen, die es im Traum-Spiel zu spielen hat, so daß das Schauspiel in seinem unabänderlichen Verlauf fortschreiten kann. Das empfindungsfähige Wesen (das als bloße Erscheinung im Bewußtsein unmöglich die unabhängige Wahl der Handlung haben kann) wird erschaffen, um eine bestimmte Funktion zu erfüllen (ob nun als ein Hitler oder als ein Gandhi oder als unbedeutendes Individuum) - und nicht umgekehrt. Es ist nicht so, daß eine neue Funktion erschaffen wird, damit eine individuelle Seele oder Anima (oder was auch immer) bestraft oder belohnt wird für ihr Karma aus einem vergangenen Leben! Das vermutete Individuum ist in jedem Fall keine unabhängige, autonome Wesenheit - es erfüllt nur seine vorbestimmte Funktion, die den Weg bereitet für eine vorbestimmte Funktion eines anderen vermuteten Individuums in der Zukunft, gemäß der Bühnenanweisung des Traum-Spieles. Es muß notwendigerweise eine Kontinuität geben zwischen der Form, die stirbt, und der neuen Form, die geboren wird, weil die Evolution fortschreiten muß und die Natur nicht jedesmal ganz von vorne anfängt. Das ist ohne Zweifel der Grund, weshalb Mozart mit zwölf Jahren Musik komponieren und Jnaneshwar im Alter von sechzehn Jahren die Jnaneshwari hervorbringen konnte. Aber es besteht für ein konzeptuelles Individuum kein Grund, sich mit einer Serie von Leben in der zeitlichen Manifestation zu identifizieren.

Verkündete Buddha nicht die Wiedergeburt?


Nein, das tat er nicht. Buddha hat vielmehr gesagt: »Da es keine individuelle Seele gibt, gibt es keine Seelenwanderung; aber es gibt Taten und anschließende Auswirkungen der Taten. Die Taten werden getan, aber es gibt keinen Täter. Es gibt keine Wesenheit, die wandert, kein »Selbst« wird von einem Ort zum anderen übertragen; aber es gibt eine Stimme, die hier ertönt, und das Echo schallt zurück.« Könnte es je besser oder klarer gesagt werden?

Wenn man die Theorie über Wiedergeburt und Karma akzeptiert, dann taucht unweigerlich die Frage auf: » Welchem Karma war der erste Mensch unterworfen?«

Ganz genau. Alle Probleme entstehen nur dann, wenn die grundlegende Tatsache der phänomenalen Manifestation ignoriert wird: Die gesamte Manifestation ist einfach nur ein Konzept. Nichts wird erschaffen, nichts wird zerstört. Dies haben die Weisen seit undenklichen Zeiten gesagt. Und, in ihren reinsten Lehren wurde das Thema der Wiedergeburt von der Mehrzahl der Meister nicht einmal erwähnt."

_()_
Anand Giri
@ Anand Giri: Nisargadatta Maharaj glaubte nicht an Wiedergeburt, trotz der Tatsache, daß die meisten Hindu-Schriften darin übereinstimmen, daß Wiedergeburt existiert.

Nils: Man kann die Reinkarnation von verschiedenen Ebenen betrachten. Von der höchsten Ebene aus gibt es nur Gott (das Licht). Der Körper und die Seele sind nur vergängliche Manifestationen. Insofern hat Nisargadatta recht.

Von der mittleren Ebene aus gesehen gibt es eine Seele (Christentum, Yoga) oder ein Bewusstseinskontinuum (Buddhismus), das von Leben zu Leben wandert und sich spirituell immer weiter entwickelt.

Auf der untersten Ebene (Materialismus) betrachtet man nur den Körper. Der Körper stirbt bei dem Tod. Insofern gibt es auch hier keine Wiedergeburt.

Was ist die richtige Betrachtungsweise? Grundsätzlich sind alle drei Ebenen real (Amma). Wir haben einen Körper, eine Seele und sind gleichzeitig auch Gott (Licht, höchstes Bewusstsein). Es kommt darauf an, worauf man in seinem Leben die Aufmerksamkeit richten möchte. Nisargadatta konzentrierte sich auf das Licht und blieb dadurch dauerhaft in der Erleuchtung.

So weit sind die Meisten von uns nicht. Unsere Aufgabe ist es den Körper gesund zu erhalten und die Seele zum Licht hin zu entwickeln. Wir sollten deshalb unsere Aufmerksamkeit gleichzeitig auf den Körper, die Seele und das Licht (Gott, Erleuchtung, Einheit) richten. Wenn wir so weit wie Nisargadatta sind, können wir den Körper und die Seele loslassen. Aber ganz losgelassen hat auch Nisargadatta seinen Körper und seine Seele nicht. Sonst könnte er nicht auf der Erde leben und seinen Mitwesen spirituell helfen. Auch ein Erleuchteter hat nach Swami Sivananda ein Rest-Ich, um auf der Erde positiv leben zu können. Nach Mahaprabhuhi bewahrt ein Karma-Yogi auch nach seinem Tod seine Seele, um seine Anhänger aus dem Jenseits unterstützen zu können.

Die erleuchteten Meister lehren viele gegensätzliche Dinge. Es nützt nichts einfach nur ihre Texte zu lesen oder zu kopieren. Wir sollten auch begreifen, was genau damit gemeint ist. Dazu brauchen wir unseren eigenen Verstand. Der beste Weg ist es mit Weisheit durch das Leben zu gehen und sich dabei von erleuchteten Meistern helfen zu lassen. Mein Weg ist es sich in der eigenen Weisheit zu zentrieren. So kann man von der erleuchteten Meistern aller Religionen lernen und verliert sich selbst nicht im Dschungel der vielfältigen Meinungen.
Nein, Buddha lehrt kein Bewusstsein,das von Körper zu Körper wandert. Eine der wichtigsten Lehren Buddhas ist einerseits, daß ein Atman nicht gibt und zweitens daß wir aus 5 Skhandas bestehen, wovon Bewusstseins eins ist, und alle Skhandas vergänglich sind und den Tod nicht überleben. Also gibt es in ihm weder einen Gott, noch eine Seele noch ein ewiges Bewusstsein oder ein Bewusstseinkontinuum.
Bei Nisargadatta gibt es ein ewiges Bewusstsein, aber es gibt keine Wesen, die sich irgendwohin entwickeln könnten. Es gibt nur Bewusstsein. Nichts anderes. Es ist das Bewusstsein, daß immer vollständig war. Es gibt keine Individuen und keine Entwicklung.
Beide Richtungen sind sich darin einig, daß es so etwas wie einen Erleuchteten nicht gibt. Solang es einen Erleuchteten gibt, wär da jemand da, aber Erleuchtung heisst, daß da niemand da ist.
Gerade bei Reinkarnationsvorstellungen ist es wichtig, die verschiedenen Ansätze auseinanderzuhalten, weil sie etwas ganz anderes meinen. Aber es sind eh nur Konzepte, die im Verstand auftauchen, sie sind wie alle Konzepte vergänglich und ohne Belang. Viele Meister kamen ganz ohne sie aus. Viele Meister haben sie auch bestritten.

Unterschiede da, wo sie einem nicht angenehm sind, zu ignorieren ist etwas anderes, als von allen Schulen zu lernen. Denn du folgst doch nur einem theistischen System (vermengt mit einem Ich- und einem Weiterentwicklungsglauben), und versuchst alles andere da hineinzupressen, was eben nicht Integration, sondern eher Vergewaltigung, Versuch einer feindliche Übernahme ist (Siehe dein Zen nach Yogi Nils). Und das hat meiner bescheidenen Meinung nach nichts mit Weisheit zu tun. Eigentlich mehr mit Mißachtung der Traditionen.

_()_
Anand Giri
@ Anand Giri: Nein, Buddha lehrte kein Bewusstsein, das von Körper zu Körper wandert.

Nils: Mein lieber Buddhafreund, verbrenn deine Bücher. Du verlierst dich in falsch verstandenen Theorien. Praktiziere einfach nur Sitzen und Gehen im ständigen Wechsel über einige Jahrzehnte hinweg. Dann wirst du über deine vielen Worte lachen.

Buddha lehrte keine Seelenwanderung? Aber Hallo!! Seine letzten Worte waren: "Macht euch frei von der Geburten Wiederkehr." Buddha lehrte sehr wiedersprüchliche Dinge, deren Sinn du erst in der Erleuchtung erfassen kannst. Die einzige wichtige Lehre von Buddha ist: "Übt euch in rechter Andacht und rechtem Tun. Für den, der so lebt, gibt es kein Leiden mehr." Also erleuchte dich erstmal selbst, komm mit deinen Gedanken zur Ruhe, erkenne dass es keinen Erleuchteten gibt; und dann reden wir weiter über die Erleuchtung.

Anand Giri: Du folgst doch nur einem theistischen System und versuchst alles andere da hineinzupressen, und das hat meiner bescheidenen Meinung nach nichts mit Weisheit zu tun. Eigentlich mehr mit Mißachtung der Traditionen.

Nils: Mein lieber zorniger junger Freund, nach meiner bescheidenen Meinung haben deine Worte auch nicht viel mit Weisheit zu tun, eher mit Mißachtung eines kleines Yogis. Ich bemühe mich redlich die Welt zu retten und du schmeißt mir immer Scheiße auf den Kopf. Nichts gegen Scheiße, aber irgendwann ist es genug.
Buddha lehrte nicht nur keine Seelenwanderung, er leugnete sogar die Essenz einer Seele. Das ist der wichtigste Punkt überhaupt im Buddhismus.

Ansonsten ist Buddhas Lehre leicht zu verstehen und ich finde da nur wenig Widersprüche. Im Gegensatz zu dem "Ich mix mir mein Zen" von "Yogi" Nils.

»Das Leiden gibt es, doch kein Leidender ist da.
Die Taten gibt es, doch kein Täter findet sich.
Erlösung gibt es, doch nicht den erlösten Mann.
Den Pfad gibt es, doch keinen Wandrer sieht man da.«

Buddhas wichtigste Lehre ist, daß Leiden durch den Glauben an ein Selbst entsteht,was aber nicht existiert. Da Erleuchtung der Wegfall dieses Glaubens ist, kann ich oder du oder irgendjemand nie erleuchtet werden,

„Seid euch selbst eine Leuchte. Die Lehre sei eure Leuchte. Alle Dinge sind unbeständig. Strebt weiter, achtsam!“ waren sein letzten Worte. Nicht "Macht euch frei von der Geburten Wiederkehr."

Du versuchst alle Lehren in dein enges System zu pressen, anstatt verschiedene Systeme nebeneinander stehen zu lassen. Atheistische Spiritualität ist nunmal nicht das selbe wie theistische Spiritualität. Zen hat nunmal nichts mit Gott zu tun. Wenn du Theismus lehren willst, dann lehr Theismus, aber vermisch das nicht mit den atheistischen Systemen, und tu so als wären sie theistisch.

Du versuchst die Welt zu retten. Die Welt retten zu wollen ist immer im Fiasko geendet. Und genau das seh ich auch bei dir. Such dir einen Lehrer, praktiziere unter ihm, bis du die Sinnlosigkeit alles Tun und alles die Welt retten wollen erkennst. Den Unsinn aller Konzepte, seien sie nun Reinkarnation oder Erleuchtung.

"Wer hat denn all diesen Leuten den Auftrag erteilt, die Menschheit zu retten? " U.G. Krishnamurti

Irgendwo im Netz gefunden:

Samsara und Nirvana sind eins

Mir erscheint das Leben als eine Art Skizze. Was immer ich denke, fühle, entscheide, mache, wird zu einem Strich auf der Skizze. Verschiedene Muster bleiben bestehen, andere verändern sich ständig, manche werden ausradiert und neu angeordnet. Ich bin jedoch weder die Skizze noch der
Skizzierer, sondern das Papier, auf das sich die Skizze schreibt. Es handelt sich jedoch um ein ganz besonderes Papier, denn es bleibt stets unbeschrieben. Was drauf gekritzelt wird, ist jedoch nicht verloren. Es erscheint als Blaupause unter dem leeren Papier.
Weil ich das leere Papier bin, schreibe ich nicht, was auf der Blaupause steht. Du übrigens auch nicht, nur weißt du das wahrscheinlich noch nicht. Du glaubst der Skizzierer zu sein.
Du weißt wahrscheinlich auch nicht, daß alles, was sich auf das Papier schreibt, mit unvergänglicher Tinte auf der Blaupause steht und sogar bereits auf ihr stand, bevor es auf ihr erschien. Natürlich ist das paradox. Aber paradox ist auch, daß Licht als Partikel und Welle erscheint. Also versuch erst
gar nicht, das zu verstehen. Selbst hochgebildeten Wissenschaftlern erschließt sich dieses Paradoxon nicht.
Wer bewegt denn das Schreibwerkzeug, wenn ich gar nichts mache? Das Leben selbst fertigt die Skizze. Das Ich fungiert dabei nur als eine Art Stift. Es zeichnet aber nur nach, was
bereits drauf steht. Was immer aus der Skizze wird, ist daher irrelevant. Selbst wenn es, selektiv wahrgenommen, der größte Blödsinn oder vollkommen sinnlos sein sollte - es ist immer okay wie es ist, weil es dem bereits vorliegenden Muster entspricht.
Das Skizzieren selbst ist der Sinn des Skizzierens. Es hat nie begonnen, es hört niemals auf. Darum kannst du niemals jemand verantwortlich machen für das, was auf der Skizze erscheint. Weder Gott noch den Teufel, weder andere noch dich. Denn Gott und Teufel, du und der Andere sind lediglich
helle und dunkle, manchmal parallel, manchmal aber auch sich überkreuzende, scheinbar sich bekriegende Linien auf der Skizze.
Diese Skizze bedarf keiner Vollendung, denn sie ist schon vollendet. Wenn sie jedoch vollendet erschiene, könnte man sie nicht mehr weiterentwickeln. Dann wäre da immer nur
unbeschriebenes, leeres Papier. „Was soll das?“, singt Herbert Grönemeyer, als er feststellt, daß es seine Gefährtin zu einem „Fettel“ hinzieht, wobei er spürt, wie seine Faust in dessen Gesicht will. „Was soll das?“ fragt man sich mindestens ebenso frustriert bei leerem Papier, das dauerhaft unendlich leer bleiben soll. Bleibt es zwar auch, aber unten drunter erscheint eben unaufhörlich die Kopie des auf leer bleibendes Papier gezeichneten, scheinbaren Wirr- Warrs der sich entfaltenden Vita von Herrn Mayer oder Frau Schulze.
Nun ist es aber nicht so, daß du eine Skizze machst und dein Freund oder Feind macht jeweils eine andere. Denn was immer du als Individuum machst, steht unter dem Einfluß der Linienführung anderer Individuen. Umgekehrt natürlich auch. Vielleicht hast du schon mal gehört, daß der Flügelschlag eines Schmetterlings in Südamerika einen Hurrikan an der Westküste der USA auslösen kann. So verbunden ist alles mit allem. Es gibt keine einzige Linie auf der Blaupause unseres
gelebten Lebens, das nicht von all den Linien, die sich durch das Leben anderer abzeichnet, beeinflußt wäre.
By the way: Reinkarnation ist eigentlich ein unzureichendes Wort. Denn was passiert wirklich? Wenn das, was du „mein“ Leben nennst, feierlich zu Grabe getragen oder eingeäschert wird, um deine sterblichen Überreste auf hoher See zu bestatten, steht trotzdem alles, was sich auf die Skizze
schrieb, mit unauslöschbarer Tinte auf der Blaupause drauf, nicht zuletzt deshalb, weil es vorher schon drauf stand.
Insofern ist unser irdisches Leben niemals vorbei, selbst wenn es „dich“ nicht mehr gibt auf dem Globus. „Du“ kommst jedoch niemals wieder. Und „du“ warst auch noch nie hier.
Solltest du daran glauben, immer und immer wieder zu kommen, ist das auch nur ein allerdings besonders kunstvoll gezogener Strich auf der Skizze. Und da du drauf schreiben kannst, was immer du drauf schreiben willst, ist das zwar okay, aber gleichzeitig irrelevant. Selbst wenn du beim
Karneval angeheitert mitsingst: „Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel!“ hat niemand was dagegen, weil sich die Skizze gegen keine Meinung, auch nicht die Dümmste, zur Wehr setzen kann.
Was ist Reinkarnation - wenn wir die Weiterentwicklung individueller Linienführung einmal mit diesem
mißverständlichen Begriff erläutern wollen: Ein anderes „Ich“, das mit dem, was du jetzt als „mein Ich“ bezeichnest, überhaupt nichts zu tun hat, setzt lediglich fort, wo „du“ mit deinem Skizzieren aufgehört hast. Dabei schließt es natürlich da an, wo „du“ aufgehört hast, so daß all die Linienführungen derer, die das „individuelle“ Skizzieren jeweils fortgesetzt haben, sozusagen den Unterbau bilden. Irgendwann kommt es jedoch zu einem Abschluß in dieser Reihe verschiedenster Stifte. Der Stift, welcher immer an dem Punkt weiter skizziert, wo der vorherige Stift aufgehört hat, erkennt - zumeist mit großem Erstaunen - daß genau da, wo die Skizze ursächlich entsteht, niemand ist, der skizziert. Da ist nur ein leeres Blatt Papier, auf das sich sozusagen „mit Geisterhand“ irgendwas drauf schreibt. Diese Geisterhand ist das Leben. Das Skizzieren hört mit dieser Erkenntnis nicht auf, was aber
aufhört, ist der Skizzierer, der vermeintliche Stift, der in immer neuen Variationen erschien und dabei annahm, er wäre der Linienzieher. Wie kommt er darauf? Einfach indem er wahrzunehmen vermag, daß sich die Skizze gänzlich ohne ihn schrieb und noch schreibt. Warum kam keiner der Ichs in der
Reihe früher darauf? Weil die jeweilige Linienführung noch nicht an dem Punkt angelangt war, an welchem sie sich erübrigt! Dieses Ereignis, dem immer die Suche nach dem tieferen Sinn des Skizzierens vorausgeht, wird in nahezu allen spirituellen Traditionen Erwachen oder Erleuchtung genannt.
In Wahrheit ist es schlicht Desillusionierung: „Ach herrje, ich bin ja weder die Skizze, noch der Skizzierer! Da ist ja nur ein leeres Blatt, auf dem alles, ohne „mich“ nötig zu haben, aufgezeichnet wird, das also keinen anderen Sinn hat als den des Skizzierens.“ Getoppt wird diese Erkenntnis, wenn die Klarheit erscheint, das niemals eine Skizze entstand, weil alle Linien nur deshalb als „werdend“ erscheinen, weil sie dem, der sie macht, solange verborgen bleiben, bis er sie macht. Indem er die Line zieht, taucht genau das auf, was vorher schon da war, so daß ihm als neu erscheint, was unsichtbar „vorgezeichnet“ war.
Nun, was geschieht nach der Desillusionierung? Genau das Gleiche wie vorher. Denk dran: Die Skizze ist zwar vollendet, erweckt aber den Anschein, als würde sie niemals vollendet.
Man kann sogar sagen: Ihre Vollendung besteht genau darin, daß sie sich niemals zu vollenden scheint. Nur eins ändert sich „danach“: Das Skizzieren ereignet sich nun ohne den irrtümlichen Eindruck eines individuellen Skizzierers. Da wird weiterhin am Samstag morgen auf dem Wochenmarkt lässig von Stand zu Stand geschlendert, da werden weiterhin Tomaten, Salat, Mohrrüben, Radieschen, Pfifferlinge, Rotbarsch, Lachs, Krabben, Schweizer Käse und Eier von
freilaufenden Hühnern gekauft. Da werden weiterhin zufällig gute Bekannte getroffen, mit denen man sich eine Weile lang über profane Dinge austauscht. Da wird sich anschließend in ein Straßencafe gesetzt und entspannt ein doppelter Espresso und dazu ein Glas Wasser getrunken. Irgendwann werden die mit Lebensmitteln vollgepackten Weidenkörbe ins Auto geschleppt und dann wird nach hause gefahren. Dort wird gekocht und genüßlich gegessen, was man vorher eingekauft hat. Die Sonne scheint währenddessen gütig auf die Terrasse und darüber wird sich gefreut. Außer es kommt zum Platzregen, dann ist man ein wenig frustriert. Und vielleicht fällt dem Hausherrn beim schnellen Abräumen des Tisches ein teures Glas, ein einmaliges Erbstück aus dem Nachlaß der Schwiegermutter, zu Boden, worauf sich die Tochter der verstorbenen Mutter den ganzen Abend in eine Schmollecke zurückzieht, anstatt wie schon im Straßencafe vereinbart, ihre eheliche Pflicht zu erfüllen. Wie auch immer die Linienführung verläuft, die Skizze wird also stets fortgesetzt. Der Skizzierer jedoch, in diesem Fall der Frustrierte, ist für immer verschunden. Was bleibt ist lediglich - Frustration. In den weisen Worten Buddhas: Samsara und Nirvana sind eins."

(Ich hab den Verdacht, daß der Text von Werner Ablass ist, bin mir aber nicht sicher)

_()_
Anand Giri
@ "Anand" Giri: Such dir einen Lehrer, praktiziere unter ihm, bis du die Sinnlosigkeit alles Tun und alles die Welt retten wollen erkennst.

"Yogi" Nils: Ich habe einen Lehrer, sogar mehrere: Mutter Meera, Amma, den Dalai Lama, Swami Sivananda und Jesus Christus. Sie alle lehren die Welt zu retten. Sie alle vertreten den Weg der umfassenden Liebe. Mein Weg ist es im Sein zu leben und für eine glückliche Welt zu arbeiten. Frage einfach einmal die hungernden Menschen in Afrika, ob sie gerne etwas zu essen und ein Stück Land zum Beackern haben wollen. Frage die vielen leidenden Menschen in Indien, ob sie nicht ein glückliches Leben wünschen. Es ist nicht sinnlos für eine glückliche Welt zu arbeiten. Der höchste Weg ist es die eigene Erleuchtung mit der Erleuchtung der Welt zu verbinden. Begreife erst einmal deine eigenen Worte: "Samsara und Nirvana sind eins." Samsara ist die Welt und Nirvana die Erleuchtung. Beides sollte angemessen gelebt werden.
Zur Frage, wie es der Buddhismus sieht gibt es eine sehr lesenswerte pdf:

http://www.hdamm.de/buddha/dl/ajahn_buddhadasa-anatta_und_wiedergeb...

Kurze Zitate daraus:

Nun kommen wir zu der dritten Frage, die gestellt werden wird: "Wenn es kein atta (atman, Seele) - gibt, was oder wer wird dann wiedergeboren?" Ihr müßt entschuldigen, wenn wir uns gezwungen sehen, grobe Worte zu gebrauchen, aber diese Frage ist absurd und verrückt. Im Buddhismus ergibt es keinen Sinn, so etwas zu fragen. Es gibt im Buddhismus keinen Platz dafür. Wenn ihr fragt was
wiedergeboren wird, ist das die verrückteste und blödsinnigste Frage die es gibt. Wenn es hier und
jetzt keine Seele, keine Person, kein Selbst, kein atta - gibt, wie könnte es dann irgendein "wer" oder
einen "jemand" geben, der hergeht und wiedergeboren wird? Also ist es unmöglich zu fragen, "wer
wird wiedergeboren?". Deshalb kommt die Wiedergeburt der selben Person, eines "Ich's" oder
"Du's" (und darum geht es bei der Reinkarnation) in Wirklichkeit nicht vor. Aber die Geburt von
verschiedenen Dingen (na - ma-ru - pa; khandha; dha - tus) findet die ganze Zeit statt. Sie geschieht oft und andauernd, aber Wiedergeburt oder Reinkarnation findet nicht statt. Wenn alles anatta ist, gibt
es nichts, was wiedergeboren werden könnte. Es gibt Geburt, Geburt, Geburt - natürlich, das ist
offensichtlich. Geburt findet die ganze Zeit statt, aber es ist nie die selbe Person, die ein zweites
Mal geboren wird. Jede Geburt ist neu. Es gibt also Geburt, endlos, dauernd, aber wir werden sie
nicht Wieder-geburt oder Re-inkarnation nennen.

Und ganz am Schluß sagt er noch:

Wir beenden diesen Vortrag mit der Feststellung, daß wenn Ihr anatta - wirklich und wahrhaftig
versteht, Ihr selbst entdecken werdet, daß es keine Wiedergeburt und keine Reinkarnation gibt.
Damit ist diese Angelegenheit abgeschlossen.

_()_
Anand Giri
Grundsätzlich sehen alle Erleuchteten das Gleiche. Oft beschreiben sie es aber mit verschiedenen Wort. Dadurch entsteht manchmal etwas Verwirrung. Ich erklärte bereits, dass es drei Ebenen im Kosmos gibt. Es gibt die materielle Ebene, auf der Körper geboren werden und sterben. Es gibt die Energieebene, auf der Seelen durch viele Leben wandern. Und es gibt die Lichtebene, in der alle Seelen zu einer Seele werden, die gleichzeitig auch keine Seele (in sich leer, Anatta) ist. Die Seele wird zu Gott und Gott ist ein für nichterleuchtete Menschen ein unbegreifliches Mysterium.

Buddha konzentrierte sich auf die höchste Ebene. Deshalb lehrte er das Nicht-Selbst (Anatta). Diese Lehre ist von der höchsten Ebene aus gesehen richtig. Wenn du es vermagst, werde sofort ein Buddha. Die meisten von uns sind nicht so weit und brauchen mehrere Leben dazu. Nach Sai Baba braucht eine Seele mindestens drei Leben als Yogi, um ein vollständig erleuchtetes Wesen (Buddha) zu werden.

Ich kann nur berichten, was ich erfahren habe. Ich habe etwa tausend frühere Leben von mir gesehen. Ich kann deshalb bezeugen, dass es eine Seele gibt, die sich von Leben zu Leben weiter entwickelt. Allerdings hatte jede meiner materiellen Verkörperungen ein eigenständiges Ich-Bewusstsein (Ego). Insofern gibt es kein Selbst, das wiedergeboren wird. Der Dalai Lama spricht deshalb lieber von einer Bewusstseinskontinuität. Er verwendet das Bild von einer Perlenkette. Die Schnur ist die geistige Verbindung und die Perlen sind die einzelnen Ichs (Verkörperungen).

Ich empfinde mich als Nils völlig eigenständig von meinen früheren Leben. Es sind irgendwie fremde Menschen, die aber ihre Erfahrungen, Fähigkeiten, Gefühle und Gedankenstrukturen an mich weiter gegeben haben. Ich bin insofern mit ihnen verbunden, als ich alle ihre Verletzungen in mir heilen muss, damit ich in mir ganz werde (dauerhaft im Licht leben kann). Das geschieht fast von alleine, indem ich einfach konsequent und langfristig meinen Yogaweg gehe. Ich mache Körperübungen (Yoga, Gehen, Meditation) und Geistesübungen (Gedankenarbeit). Ich arbeite an meiner momentanen Psyche und heile dadurch meine früheren Leben mit.

Sehr richtig sagt Ajahn: "Es ist nie die selbe Person, die ein zweites Mal geboren wird. Jede Geburt ist neu. Es gibt Geburt, endlos, dauernd, aber wir werden sie nicht Wieder-geburt oder Re-inkarnation nennen." Ich rede von dem selben Sachverhalt, aber ich nenne es mit der Mehrzahl meiner hinduistischen Meister "Wiedergeburt". So einfach ist das. Es ist ein sinnloser Streit um Begriffe. Es gibt die Einheit aller Religionen. Alle Religionen lehren das Gleiche mit unterschiedlichen Begriffen. Buddhismus und indischer Yoga unterscheiden sich in der Tiefe nicht. Man kann beides gleichzeitig praktizieren, wie es der Begünder des tibetischen Buddhismus Padmasambhava auch tat.

Weiter erklärt Ajahn: "Wenn Ihr anatta (Nils: das Nicht-Selbst, die Egolosigkeit) wirklich und wahrhaftig versteht, werdet Ihr entdecken, daß es keine Wiedergeburt und keine Reinkarnation gibt."
Mit anderen Worten: "Wenn ihr vollständig erleuchtet (ein Buddha) seid, gibt es für euch keine Wiedergeburt mehr." Wobei der Mahayanabuddhismus (Zen, tib. Buddhismus) ebenso wie der indische Yoga (Bhagavad-Gita) ergänzt: "Ein Erleuchteter hat die freie Wahl. Wer das Glück aller Wesen wünscht, kann sich auch als Erleuchteter wieder auf der Erde inkarnieren." Beweise dafür sind der Dalai Lama, der Karmapa, alle tibetischen Tulkus, Amma und Sai Baba. Auch im Christentum wird vertreten, dass Heilige sich wieder auf die Erde begeben können, um ihren Mitmenschen spirituell zu helfen. Auch Jesus wird eines Tages wieder auf die Erde kommen. Zum Glück für uns alle.
Es ist offensichtlich, daß nicht alle Religionen das gleiche lehren. Buddha lehrt die Nichtexistenz Gottes und einer Seele (auch die Nichtexistenz einer höchsten Seele). Laotse auch. Hinduismus behauptet sie. Ehrlich gesagt gibt es nicht einmal die Einheit des Hinduismus. Mal ist es in Ordnung Menschenfleisch zu essen, mal nicht, um mal das extremste Beispiel zu nehmen. Und meinst du wirklich Christentum und Satanismus lehren das selbe? Wicca lehrt das selbe wie der Opus Dei? Aum Shinrikyō lehrt das selbe wie Amma? Loki ist das selbe wie Krishna?
Tulkus sind eine tibetische Spezialität, die erst im ich glaub so um 13.Jh. als Idee entstand und von den anderen buddh. Schulen nicht gelehrt wird. Sie steht nicht mit den ursprünglichen Ideen des Buddhismus in Einklang und es gibt ihn außerhalbs des Vajrayana auch nicht.
Der Mahayanabuddhismus betont: Es gibt keine Trennung zwischen den Wesen. Und es hat nie einen Erwachten gegeben. Also wer könnte da sich wieder auf Erde Inkarnieren. Das ist der Glaube, daß es eine Seele gibt, also steht im Widerspruch zum Buddhismus.
Es gibt zwei Arten von religiösem Weg. Einer nimmt viel unsichtbare Sachen an, Götter, Seelen, Jenseitse etc. Das ist der theistische Weg. Dann gibt es den Weg, der an diese Dinge nicht glaubt, oder durch Erwachen erkannt hat, daß es nichts übernatürliches, keine Götter, keine Seele gibt. Das ist der atheistische Weg. Freilich kannst du sagen: sie sind eins, in wirklichkeit sind sie nur Teilgebiete meiner Wahrheit. Das selbe könnte ich auch sagen:Die theistische Religion ist eine Vorstufe der atheistischen. Sobald die illusion von Gott, Seele, höheren Bereichen wegfällt, erkennen auch sie die Wahrheit. Beides macht wenig Sinn. Lass doch einfach die Pluralität der Wege zu, wir leben nunmal nicht mehr im Mittelalter, wo man alles in einspressen oder das was nicht reinpasst verbrennen muss.
Alle Wege in eins zu pressen ist ein Weg, wo das wesentlich in allen Wegen verlorengeht und nur eine hohle Hülle übrigbleibt.
Die Wege sind grundsätzlich verschieden und auch innerhalb dieser Wege besteht keine Einigkeit.
Zum Beispiel ob es so etwas wie einen freien Willen gibt. (Auf theistischer Seite bestreitet das z.B. Ramesh Balsekar energisch)
Les mal Erleuchtete unserer Zeit Sai Baba, Amma und Mutter Meera auf der einen Seite, U.G. Krishnamurti, Jiddu Krishnamurti und Tony Parsons auf der anderen Seite z.B. Dann wirst du erkennen, daß sie von grundverschiedenen Dingen sprechen. Einmal es gibt jenseitige Welten, zum anderen es gibt sie nicht. Ich versteh nicht, wie man sagen kann, daß das das selbe ist.

P.S. Buddha konzentriert sich auf gar keine Ebene. Er ist einfach erwacht. Obwohl "er ist erwacht" ein Widerspruch in sich ist.Es war da Erwachen aber keiner der erwacht ist, wär genauer. Aus buddh. Sicht.

Zu Bewusstseinskontunnium aus buddhistischer Sicht, Zitat aus dem Forum der DBU:
"'Reinkarnation' - genauer gesagt die tendenziell unendlich wiederholte Verkörperung eines individuellen(!) geistigen Kontinuums oder 'Bewusstseinsstroms' ist im Gegensatz zu anatta/anatman keine allgemein buddhistische Lehre. Ich persönlich würde sogar noch weiter gehen und sie auf Grund des von Dir richtig bemerkten mE unaufhebbaren Widerspruchs als eine nichtbuddhistische Lehre, die von manchen Buddhisten gelehrt wird, bezeichnen.

Diese Lehre ist vielmehr eine (in Nordindien entstandene) tibetische Spezialität; ihre frühesten Wurzeln finden sich nach meiner Kenntnis im Pramanavarttika des Dharmakirti (7. Jahrhundert u.Z.) sowie im Anuttara-Yoga-Tantra (nicht vor dem 8. Jahrhundert u.Z. entstanden). Die Kagyupa (eine der vier tibetischen buddhistischen 'Sekten') führen außerdem noch gerne das Uttaratantra-Shastra an, das Asanga von dem zukunftigen Buddha Maitreya persönlich diktiert worden sein soll. Was natürlich ein krasser Anachronismus ist, wenn man es mit anderen Schriften des Yogacara-Begründers Asanga (geb. um 300) vergleicht. 'Entdeckt' wurde der Text hingegen von Maitripa, im 11. Jahrhundert u.Z..

Die 'Bewusstseinskontinuum-Theorie' ist also über ein Jahrtausend nach Buddha Shakyamuni und ein halbes Jahrtausend nach Nagarjuna (dem bedeutendsten Lehrer des Mahayana) entwickelt worden - ganz offensichtlich unter starkem hinduistischem Einfluss. Sie hat kaum Eingang in den fernöstlichen Buddhismus (China, Korea, Japan, Vietnam) gefunden und auch nicht in den Theravada-Buddhismus Sri Lankas und Südostasiens (Burma, Thailand, Siam, Kambodscha). Die dortigen Vorstellungen von 'Wiedergeburt' sind (wie im Westen) fast ausschließlich volkstümlicher Art - also Teil der Volksreligion, nicht buddhistischer Lehre. Sie stehen - wenn sie nicht auf hinduistischen Einfluss zurückzuführen sind - vor allem mit dem vorbuddhistischen Ahnenkult in Verbindung."

_()_
Anand Giri
Lieber Anand, ich finde unsere Diskussion gut, weil sie viele grundlegende Dinge klärt. Auch innerhalb des Buddhismus wird darüber diskutiert. Ich stelle fest:

1. Es gibt nur einen Gott. Es gibt nur eine höchste Wirklichkeit. Es kann deshalb nur eine Wahrheit geben. Verschiedene Religionen sind hilfreich, damit man über die höchste Wahrheit diskutieren kann. Wirklich begreifen können wir sie nur in der Erleuchtung.

2. Ich habe erfahren, dass es die Wiedergeburt gibt. Ich habe meine früheren Leben gesehen. Ich bin also ein Zeuge für die Wahrheit der Wiedergeburtslehre. Ebenso bezeugen es der Dalai Lama, der Karmapa, Krishna (Bhagavad Gita), Sai Baba, Amma, Mutter Meera, Swami Sivananda und viele tausende anderer Erleuchteter. Auch die Reinkarnationsforschung bestätigt diesen Weg.

3. Die moderne Nahtodforschung hat nachgewiesen, dass der Mensch eine Seele hat, die unabhängig vom Körper denken und beobachten kann. Pam Reynolds wurde 1991 bei einer Operation das Blut aus dem Gehirn gepumpt, die Ohren wurden verstöpselt und die Augen zugebunden. In der halben Stunde während der Operation flossen keine Gehirnströme. Pam Reynolds trat während der Operation mit ihrer Seele aus dem Körper aus und beobachtete von oben die Operation. Nach der Operation konnte sie die Einzelheiten der Operation den erstaunten Ärzten erzählen. Nach dem heutigen Stand der westlichen Wissenschaft gibt es ein Jenseits und ein Leben nach dem Tod.

4. Es gibt viele Hellsichtige, die ins Jenseits blicken können. Auch die Reinkarnationstherapie bestätigt die Tatsache von früheren Leben und eines Jenseits. Der Fernsehsender Vox hat darüber eine Sendereihe gemacht. Die Menschen beschrieben in der Hypnose ihr früheres Leben und reisten dann mit dem Fernsehteam zu dem angegebenen Ort. Viele Angaben erwiesen sich als wahr.

5. Buddha hat bei der Erleuchtung seine früheren Leben gesehen. In dem buddhistischen Standartwerk (Herder Verlag, 1992) "Die Reden des Buddha" von Hermann Oldenberg (Buddhismusforscher) steht über die Erlangung der Buddhaschaft (von mir gekürztes Zitat): "Mit gesammeltem Geist wandte ich mich hin auf die Erinnerung und Erkenntnis meines früheren Daseins. So erinnerte ich mich an viele frühere Existenzen. Dort war ich mit dem und dem Namen. Von da schied ich und wurde dort wiedergeboren..."

Dementsprechend sagt auch Wikipedia, dass der Buddhismus die Reinkarnationslehre vertritt. Der Hinduismus betont die Kontinuität der Seele und der Buddhismus die Eigenständigkeit der einzelnen Inkarnationen. In der Sache sehe ich da keinen Unterschied. Beides ist gleichzeitig wahr. Es gibt Kontinuität verbunden mit Eigenständigkeit.

6. Die buddhistische Lehre würde keinen Sinn machen, wenn es keine Wiedergeburt gäbe. Warum soll man viele Jahrzehnte nach Erleuchtung streben, wenn nur wenige das Ziel erreichen. Die Mehrzahl würde ihr Leben vergeuden, wenn sie die Früchte des Übens nicht in das nächste Leben mitnehmen könnte. Im Yoga heißt es, dass der Yogi sein Üben von Leben zu Leben fortsetzt, bis er das Ziel der Erleuchtung erreicht. So kommen alle spirituellen Menschen im Laufe der Zeit zum Ziel.

7. Buddha hat einfach nur den Schwerpunkt seiner Lehre auf das Erlöschen des Selbst gelegt. Deswegen betont er die Leerheit (das Nichtselbst, die Egolosigkeit). Im Christentum und teilweise auch im Yoga wird die Fülle (viel Energie, Liebe, Frieden, Glück) betont. In der Erleuchtung gibt es Leerheit (Nichts) und Einheit (Fülle, Etwas) gleichzeitig. Nach meiner Erfahrung muss man sich auf die Leerheit (Ruhe, Sein, Nichts) konzentrieren, damit man im großen Glück lebt.

8. Die früheren Leben zeigen sich erst ab einer bestimmten Stufe des Weges. Ein Mensch kann auf einer niedrigen Stufe erleuchtet sein, und trotzdem keinen Kontakt zu seinen früheren Leben haben. Insofern können sogar manche Erleuchtete mit innerer Ehrlichkeit behaupten, dass es keine Wiedergeburt gibt.

9. Es gibt viel Verwirrung in den Religionen. Ich bin der Meinung, dass alle vollständig erleuchteten Meister wie Buddha, Jesus, Swami Shivananda, Sai Baba, Amma und Mutter Meera das Gleiche sehen. Sie drücken es aber oft in verschiedenen Worten aus. Satanismus ist keine Religion, sondern ein spiritueller Irrweg. Der Taoismus (Laotse) vertritt auch die Wiedergeburt. Das habe ich vom Meister Mantak Chia gelernt.

10. Ich bin für Meinungs- und Religionsfreiheit. Ich lasse die Pluralität der Meinungen und Religionen zu. Ich akzeptiere sogar die Atheisten, obwohl ich ihren Weg für falsch halte. Mit einem atheistischen Buddhismus kann ich gut leben. Ich vertrete die Einheit aller Religionen. Das bedeutet, dass alle Religionen zusammenarbeiten sollten. Sie sollten für eine bessere Welt und für Werte wie Liebe, Frieden und Wahrheit eintreten. Meinungsunterschiede zwischen den Religionen dürfen selbstverständlich weiter existieren.


Wikipedia Buddhismus: Die indische Philosophie kannte Atman (Sanskrit) bzw. Atta (Pali), das „Selbst“, vergleichbar mit der persönlichen Seele der westlichen Gedankenwelt. Buddha verneinte deren Existenz als individuelle und konstante Einheit, die auch wiedergeboren werden könnte. Im Gegensatz dazu sprach er von Anatman (Sanskrit) bzw. Anatta (Pali), dem „Nicht-Selbst“. Was in der vedischen Tradition Atman genannt wurde, ist aus buddhistischer Sicht keine konstante Einheit, sondern in beständigem Werden, Wandel und Vergehen begriffen. Es kann somit auch nicht als solches wiedergeboren werden. Reinkarnation wird im Buddhismus nicht als „Seelenwanderung“ (Transmigration) verstanden, sondern als ein Impuls aus dem Karma des Gestorbenen. Dieser Impuls ist Folge der nicht ausgeglichenen Karmabilanz des Betreffenden, die sich in einer oder mehreren neu in Erscheinung tretenden Existenzen erneut manifestieren. Eine bekannte Allegorie vergleicht diesen Prozess mit der Flamme einer Kerze, die weitere Kerzen anzündet. Weder die Kerze selbst noch die Flamme bleiben dieselben, aber ohne die ursprüngliche Kerzenflamme gäbe es auch die folgenden nicht. Die Ursache der Wiedergeburt liegt im Begehren nach Sinnesbefriedigung, im Trieb nach Sein und Verwirklichung, dem Karma.

Wikipedia Reinkarnation: Wiedergeburt wird verstanden als eine Kontinuität der Geistesprozesse, als Fortsetzung der beim Ableben eines Individuums noch nicht erloschenen mentalen Kräfte, die sich in einer (oder mehreren) neu in Erscheinung tretenden Existenz(en) aufs Neue reaktualisieren. Die Ursache einer Wiedergeburt liegt nach buddhistischer Auffassung im Begehren nach Sinnesbefriedigung, im Trieb nach Sein und Verwirklichung. Wiederwerden ist deshalb so lange gegeben, wie verursachende, nach Realisierung drängende Triebkräfte vorhanden sind. Da dieses Begehren im Buddhismus untrennbar verbunden ist mit Dukkha (Leiden), versucht man, diesen leidvollen Daseinskreislauf (samsâra) zu durchbrechen, indem man das Begehren überwindet. Dazu führt der „Achtfache Pfad“. Ziel ist der Zustand des Nirvana, das Ende allen Leidens und der Abschluss der Wiedergeburten.

Im tibetischen Buddhismus hat sich die Tradition der bewussten Wiedergeburt entwickelt. Ein Erleuchteter, der ja eigentlich das Rad der Wiedergeburten überwunden hat, kann nach dieser Auffassung absichtlich als sogenannter Tulku wiederkehren, um den Menschen auf dem achtfachen Pfad zu helfen. Deshalb wird einige Jahre nach dem Tod eines Lama mit einer Reihe von tantrischen Praktiken nach einem Kind gesucht, in dem er wieder erscheinen soll. Beispielsweise gilt der momentane Dalai Lama als die vierzehnte Reinkarnation des Bodhisattva Avalokiteshvara.
Nadann will ich ersteinmal auf die Dinge eingehen, die aus meiner Sicht falsch sind.

Erstens weisst selbst der Dalai Lama darauf hin, daß Nahtotderfahrungen Nahtoderfahrungen sind und keine Nachtoderfahrungen. Man kann aus dem einen nicht auf das andere schliessen.

Buddha hat nach seiner Erleuchtung keine früheren Leben gesehen. Er hat darüber kontempliert. Das ist etwas komplett anderes. Er stellt sich das vor, er sah das nicht. Das wird aus einer wörtlichen Übersetzung klar ersichtlich. Auch der Dalai Lama sagt, daß er keine Erinnerungen an frühere Leben hat. (Na ja, Frau Merkel ja auch nicht)


Buddha lehrte nicht das Erlöschen eines Selbst, sondern die Nichtexistenz eines Selbst, einer Seele, eines Ichs. Das ist etwas komplett anderes.

Ansonsten ist es lustig, daß du einfach bestimmst, was eine Religion ist und was nicht. Dadurch kannst du dir alles zurechtbiegen (das machst du IMHO ja auch mit dem Buddhismus und den Christentum, was ich als sehr aggresiv empfinde)

Tulku (nirmanakaya) heisst nicht bewusste Wiedergeburt, sondern Emanation (Emanationskörper), die Verkörperung von Liebe und Mitgefühl (Chenrezig) im Fall von Dalai Lama und den Karmapas. Der 14. Dalai Lama und die 17. Karmapas sind also eine weitere Emanation von bestimmten Eigenschaften, nicht eine Wiedergeburt des 13. Dalai Lama oder des 16. Karmapas. Das es andere volkstümliche Vorstellungen gibt, will ich damit nicht bezweifeln, aber das ist der wörtliche ursprüngliche Ansatz. Daher kann es auch verschiedene Emanantionen geben. (Von Körper Rede und Geist z.B.) Ob das ganze irgendwas mit Buddhismus zu tun hat, ist stark zu bezweifeln. Es ist eine Spezialität des tibet. Buddhismus. Es gibt das in keiner anderen buddh. Schule. Und selbst im tibet. Buddhismus werden die Mehrzahl der Oberhäuper anders bestimmt (über Verwandschaft (Sakya, über Wahl (Gelug, Nyingma).

Alle Lamas die ich getroffen habe, haben sich köstlich über Reinkarnationstherapie amüsiert. Ein nettes Spielchen, meinte Seine Heiligkeit Khordong Terchen Tulku Chhimed Rigdzin Lama (einer der höchsten Nyingma-Lamas), aber nichts was mit Reinkarnation zu tun hat.

Des weiteren wiess ich schon oft daraus hin, daß selbst Wiedergeburtslehren etwas ganz anderes sind. Buddhistischer Wiedergeburtsglaube ist etwas komplett anderes als hinduistischer, als Jain-, und die westliche Version ist noch einmal etwas komplett anderes. Das gilt es erst einmal klar zu sehen und auseinanderzuhalten.

Es gibt eine Idee im späteren Taoismus von Wiedergeburt, die es bei Laotse noch nicht gibt. Ein Weiser kann eine Geistsubstanz entwickeln, die dann wiedergeboren wird, der normale Mensch verlischt aber nach dem Tod. Das ist also mal wieder etwas, was man zwar alles unter Wiedergeburt verlauten lassen kann, aber komplett was anderes ist.

Es kann nicht nur eine Wahrheit geben. Die Ameise hat eine ganz andere Wahrheit als der Fisch und als der Mensch. Und was für den einen Menschen wahr ist, kann für den anderen falsch sein. Was für den einen Lebensraum ist, kann für den anderen Nahrung für den dritten tödlich sein.
Was sich oft als Wahrheit zusammengereimt wird. Budhhas "Es gibt kein Mein, kein ich,kein Selbst/Seele" ist nunmal was anderes als Jesus "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen."

Und nochmal, laut Buddha überlebt auch kein Bewusstsein den Tod, keines der Skhandas, keine Seele keine Bewusstsein. Es kann also gar nicht von einem Bewusstseinsstrom die Rede sein. Und ein Eigen gibt es laut Buddha erst recht nicht.

Bei Erleuchtung geht es nicht um großes oder ewiges Glück, wie viele Erleuchtete der Advaita-Tradition nicht müde werden zu betonen. Erst recht nicht für ein Ich, weil da niemand da ist.
Aber kann ja in anderen Traditionen anders sein.
Die Vorstellung von ewiger Glückseligkeit ist für mich eindeutig eine Vorstellung des Egos, die Begierde auf die Spitze getrieben. Dagegen ist jemand der schöne Frauen, teures Auto, teures Haus und teure Jacht will ja richtig bescheiden.

Die Idee eine besser Welt schaffen zu wollen:
Ich hab ja schonmal drauf hingewiesen, daß diese versuche bis jetzt meist in Leid, Mord und Untergang geführt haben.
Die wichtigste Frage erstmal ist: Besser für wen?
Aus theistischer Sicht scheint mir, daß es eine Anmaßung ist, Gottes perfekte Schöpfung perfektionieren zu wollen.
Aus atheistischer Sicht find ich, daß man immer zuwenig über Zusammenhänge wissen wird, und somit immer nur Teilverbesserungen einführt, die insgesamt zu einer Verschlechterung führen können (und meist auch tun).
Und woher weisst du, was für einen anderen gut ist? Das war ja auch eine Idee, die hinter Kriegen steht (Ich weiss, was für euch gut ist, von den Kreuzzügen bis zu Hitler, von der chinesischen Revolution und der Besetzung Tibets bis hin zum Irakkrieg). Und was, wenn was, was für die einen gut ist, für die anderen schädlich ist?

Ich denke, daß es in Religionen um etwas ganz anderes geht. Man stellt Übungssysteme zur Verfügung, um mit bestimmten Dingen im Leben umgehen zu können. Und diese Übungssysteme sind sehr verschieden. Gott, Reinkarnation, Hölle, Ewige Glückseligkeit, Erleuchtung sind eigentlich nur Karotten, um Leute auf diese Übungswege zu locken. Wie es im Lotossutra heisst erfunde Lügen um Wesen aus dem brennenden Haus zu locken.

Daher bringt es auch nichts, diesen Überbau der Übungssysteme zu vereinheitlichen, weil es geht ja eigentlich eh nur um die Übungssysteme geht. (Lesenswert ist in diesen Zusammenhang P. Sloterdijks (der ja ne Verbindung zu Osho hatte) neues Buch: Du musst dein Leben ändern).

_()_
Anand Giri
„Frage: Wie kann man wissen, was nach dem Tod passiert?
Antwort: Frag einen, der gestorben ist.

Letzte Nacht habe ich geträumt, ich säße mit einem alten Freund im Restaurant beim Abendessen. Anschließend bestellten wir die Rechnung, aber bevor sie kam, wachte ich auf. Musste mein Freund jetzt meinen Anteil mitbezahlen?
Eine absurde Frage, wie jeder leicht einsehen wird. Das gilt auch für die Frage: „Was passiert nach meinem Tod?“ Die Frage verflüchtigt sich, wenn gesehen wird, dass ich eine Traumgestalt bin. Dann zeigt sich, dass es da keine „Ich-Person“ ist, die stirbt; und kein „Danach“, weil Zeit nur im geträumten Bewusstsein erzeugt wird; und schließlich kein „Tod“, denn Tod ist einfach das Erwachen vom Traum.
Wenn jemand da wäre, der beschließen könnte, sich keine Gedanken zu machen, würde ich sagen:“Mach dir keine Gedanken. Es geht schon in Ordnung.“
Das denkende Bewusstsein kann sich die eigene Auslöschung nicht vorstellen. Angesichts des scheinbaren Todes im Traum spinnt es Geschichten über seinen eigenen Fortbestand nach dem Tod. Diese Geschichten sind alle wie Versuche einer Antwort auf die Frage: „Wer begleicht im Restaurant die Rechnung des Träumers, der vor ihrem Eintreffen aufwacht?“ Etliche Geschichten dieser Art sind uns allen wohl bekannt. Die meisten drehen sich irgendwie um Belohnung für ein gutes Leben (was auch immer darunter verstanden werden mag) und Strafe für ein Leben voller Missetaten. Sie locken und schüchtern ein, versprechen uns spirituelle Reichtümer, um dann wieder mit Höllenqualen zu drohen.
Eigentlich gibt es Milliarden von Geschichten dieser Art, denn jede einzelne Traumgestalt hat ihre eigene, an die sie glaubt. Meine Vorstellung von Erlösung durch das Blut des Opferlamms sieht anders aus als deine. Deine Vorstellung von Wiedergeburt als Gott, Mensch, Tier, hungriger Geist oder Dämon wird sich von der des neben dir Meditierenden unterscheiden.
Es gibt aber auch ein paar durchgängige Themen in den Geschichten, die um den Tod gesponnen werden. Es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen. Es gilt, sich in der rechten Weise zu bemühen. Es gibt schlechte Taten, die zu meiden, und gute Taten, die zu üben sind. Belohnung wartet, wenn man den Anweisungen des Pastors, Priesters, Lama, Guru, Yogi oder Swami folgt.
Als zeuge für diese Regeln wird mal der Buddha, mal Jesus, mal Krishna angerufen. Es werden Strafen, gern auch Foltern angedroht, um dich zum Festhalten am rechten Weg zu ermuntern. In manchen besonders grausamen Geschichten, christlichen zum Beispiel, dauert die Bestrafung die ganze Ewigkeit. In etwas menschlicheren Geschichten, buddhistischen z.B., ist die Zeit der Strafen unvorstellbar lang, aber doch endlich. Und man muss nicht einmal ein ganzes Nonnenkloster ausradieren oder vollgedröhnt an wüsten Orgien teilnehmen, um sich ein seliges Jenseits zu verscherzen. Für manche genügt es, sonntags zum Tanz zu gehen.
Manche sind geistig so beschaffen, dass sie Gespenster, Kobolde, Erdgeister, Klabautermänner und dergleichen Spukgestalten erscheinen lassen können. Auch das macht dem Geist Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod.
Für viele Sucher handelt die überzeugendste und verlockendste dieser Geschichten über den Tod von Karma und Wiedergeburt. So etwas hört der verstand mit seiner Vorliebe für Gerechtigkeit gern, denn nach dieser Geschichte ist alles irgendwie gerecht, und das lässt alles persönliche Leid erträglicher erscheinen.
Die Karma-Geschichte besagt, dass jedem einer Handlungen exakt ihrer Natur entsprechende Früchte tragen wird. Das kann aber unmöglich für dieses gegenwärtige Leben gelten, wo es ja den „Bösen“ oft so gut geht und viele „Unschuldige“ leiden müssen.
Deshalb kommt die Karma-Geschichte eigentlich nur zusammen mit der Wiedergeburtsgeschichte vor. Sie erklärt jede scheinbare Ungerechtigkeit und wischt sie vom Tisch, seien es Geburtsfehler, die von Despoten zusammengerafften Milliarden oder ein Stolpern beim Treppensturz und gebrochenem Bein. Der Verstand empfindet diese Geschichte als äußerst befriedigend. Wenn mich einer misshandelt und es ihm in diesem leben trotzdem gut geht, wird er in einem anderen zu leiden haben, wenn er nämlich als Kröte wiedergeboren wird. Wenn meine Selbstlosigkeit, Selbstverleugnung, Askese in diesem Leben kein entsprechender Lohn zuteil wird, dann winkt mir zumindest eine günstige Wiedergeburt. Vielleicht habe ich dann eine ungewöhnlich umfangreiche Aura, die mir Anhänger zuführt, denen ich dann beibringen kann, wie man Erleuchtung findet.
Die Idee von Karma und Wiedergeburt entspringt dem Glauben an ein vom Willen gelenktes handeln. Willentliches handeln beinhaltet den Entschluss, etwas zu tun, das heisst die Ausübung des freien Willens. Wenn gesehen wird, dass da niemand ist, wird gleichzeitig klar, dass willentliches Handeln völlig unmöglich ist. Es gibt niemanden, der zu Entschlüssen, welcher Art auch immer, kommt. Ursache und Wirkung fallen weg, sobald gesehen wird, dass alles scheinbare Handeln einfach nur aus dem nichts erscheint und keinerlei Willensausübung daran beteiligt ist.
Wer sich jedoch Erklärungen des persönlichen Leidens wünscht, die den verstand zufriedenstellen, kann sich aus einem gewaltigen Vorrat religiöser Überzeugungen bedienen. Es gibt so viele Religionen, von ganz asketischen bis zu überaus prunkvollen, dass sicher für jeden Geschmack etwas dabei ist. Hier das härene Gewand und die Geißel, dort scharlachrote Gewänder und ein Schwelgen im Anblick goldener Statuen. Wir können uns von zölibatär lebenden Männern über ein ordentliches Sexualleben aufklären lassen oder uns auf ein Paradies freuen, von dem aus wir voller Genugtuung unten in der Hölle unsere Feinde schmoren sehen werden.
Dann gibt es auch weltliche Religionen wie den Sozialismus oder die Rettung des Planeten. Und schließlich lassen sich Säkulares und Spirituelles verbinden, und jeder kann sich seine eigene Religion zimmern: Transzendentale Politik, Psychotherapeutischer Buddhismus, Öko-Tantra.

Im Prinzip kann jede Religion unser Verlangen nach Sinn und Zweck befriedigen und Erklärungen für persönliche Leiden geben. Mit Freiheit hat das alles nichts zu tun.“

Richard Sylvester

RSS

Was passiert gerade?

Profil Bild
yogiclaudi gefällt die Diskussion "Yoga ruiniert den Körper nicht !" von Ratna. Vor 14 Minuten
Profil Bild

Yoga Vidya Satsang vom 11.02.2012

Yoga Vidya Satsang vom 11.02.2012 bei Yoga Vidya Bad Meinberg - Yoga Vidya überträgt den Samstagabend Satsang jeweils von 20-22 Uhr live über ustream.tv ins Internet.
Video gepostet von Yoga Vidya Vor 2 Stunden
Profil Bild
VorschaubildVorschaubild
manu und Kitty089 sind jetzt Mitglieder von yogapad.de | Yoga - Community - Forum - Kurse - Lehrer - Übungen Vor 2 Stunden
Profil Bild
Blog-Beiträge von Sivananda-Inspirationen Vor 6 Stunden
Profil Bild
Ratna antwortete auf die Diskussion 'Yoga ruiniert den Körper nicht !' Vor 12 Stunden
Profil Bild
feierabendyogi antwortete auf die Diskussion 'Yoga ruiniert den Körper nicht !' Vor 13 Stunden
Profil Bild
Anne gefällt die Diskussion "Partneryoga mit Kind" von Redaktion yogapad.de / KG. Vor 15 Stunden
Profil Bild

Die innere Flamme anzünden - ist Hilfe erlaubt?!

Diskussion gepostet von Anne Vor 15 Stunden

© 2012   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Yoga-Forum | Yoga-Kurse | Yoga-Magazin | Vegetarier-Forum | Werbeagentur Münster

Abzeichen  |  Problem melden  |  AGB