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namaste,
ich bin zwar der meinung das man heutzutage wirklich leicht vegan leben kann, da es ja alles nötige schon für veganer gibt, aber eine freundin erzählte mir das grad veganer unter b12 mangel leiden. dieses ist jedoch verdammt wichtig für die muskeln und erbanlagen.
nun habe ich beim googlen infos gefunden wie angereichertes soja, brottrunk und diverse präperate aus der apotheke.
kann mir einer weiterhelfen und sagen wie man diesen mangel noch ausgleichen kann????
om shanti
angi

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Antworten auf diese Diskussion

www.diagnostica-helvetica.ch/Naturheilzentrum/Pdf/Milch%20Kopie.pdf

www.sylt-gesund-leben.de/texten/milch.htm

www.gesundwerden-gesundbleiben.com/0402/artikel/machtmilchschlapp/i...

tja, also ich denke, der einzige weg, milch 100%ig natürlich aufzunehmen, ist der, sie direkt aus dem euter zu saugen...:))))) wird bestimmt lustig...


im großen handbuch des yoga und ayurveda geht david frawly auch sehr schön auf die moderne milchproblematik ein.
die übliche fabrikmilch verschleime den körper, löse allergien aus und begünstige das wachstum von hefepilzen.
in indien nehme der mensch erst milch von der kuh, wenn diese ihr kalb zuvor ausreichend hat stillen können.
wenn man nun der mutterkuh ihr kalb entreisse, verliere die milch wohl einen großen teil ihres nährwertes.
wenn einer kuh ihr kälbchen genommen wird (und dann ja meist geschlachtet), dann bewirke ihr kummer, dass giftstoffe in die milch eindringen.
frawley schreibt, die ayurvedischen texte beschrieben die eigenschaften von milchprodukten sehr genau, nämlich dass fleisch und milch von festgebundenen oder eingesperrten tieren minderwertig sei.
er meint, es sei besser, milchprodukte zu meiden, wenn man nicht die möglichkeit hat, gesunde milch zu bekommen.

ich denke mal, dass selbst auf einem bio-hof die tiere z.b. mit maschinen gemolken werde, was ja auch wieder ein unnatürlicher vorgang ist...
(pasteurisierung ist in deutschland vorgeschrieben, die meiste milch ist zudem homogenisiert. für diesen vorgang besteht auch keine deklarationspflicht. meines wissens ist bei bio-milch die in demeter-qualität die einzige, die nicht homogenisiert ist...)
die kälber werden den kühen vielleicht nicht ganz so früh weggenommen, aber irgendwann dann trotzdem, und viele davon werden eben geschlachtet.
ob bio oder konventionell, milch- und fleischindustrie arbeiten immer hand in hand und sind voneinander abhängig,
z.b. weden viele käse aus lab hergestellt, einem enzym aus dem kälbermagen...
wo bekommt die fleischindustrie die kälbchen zum schlachten her? die milchindustrie kann ja mit kleinen stieren nicht viel anfangen...

für mich widerspricht all das dem gebot des ahimsa und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass mich etwas nähren kann, das mit soviel kummer und leid verbunden ist...

und mir fällt noch ein, dass man als veganer auch nicht zwangsläufig exzessiver konsument von diversen sojaprodukten sein muss. wenn man sich mal mit der herstellung von tofu beschäftigt, dann merkt man, dass es auch ein ziemlich denaturiertes produkt ist...

ich bin der festen überzeugung, dass mutter natur nur logisch ist und alles im naturzustand am besten sein muss... je mehr es verarbeitet wird, desto ferner ist es vom urzustand und deshalb nicht im sinne des erfinders...

da ich ohne werkzeuge und verarbeiung gar nicht dazu in der lage wäre fleisch überhaupt zu jagen (sind menschen so schnell, haben menschen reißzähne, einen kurzen darm und das enzym urikase, um die harnsäure im fleisch abzubauen, würde mir rohes fleisch bekommen, etc.) bzw. zu verdauen, soll der mensch wohl nicht unbedingt ein carnivore sein.

beim thema milch fällt mir ein, dass in einer situation von unberührter natur, wo alles noch im urzustand wäre, sprich die kuh ja noch nicht vom menschen zum haustier gemacht wurde, ich ja in eine kuherde eindringen müsste und ein muttertier regelrecht "vergewaltigen" müsste, um an deren milch zu gelangen... ich denke nicht, dass diese situation so rosig für mich ausgehen würde :))))
da ja nicht mal kühe selber auf die idee kommen, milch zu trinken (also die erwachsenen), kann es für mich dann von vorteil sein? wäre es nicht sogar besser, wenn überhaupt, dann arteigene milch zu konsumieren?

kann es nicht s
kann es nicht sein, dass die empfehlung zur kuhmilch in den yogischen schriften auch dadurch bedingt ist, dass man damals von dieser nahrungsmitteltechnisch relativ abhängig war?
daher auch die verehrung der kuh in indien? was denkt ihr?
Morgen Sab,

schön das du das so ausführlich schreibst.
habe genau das gleich egehört (von den Jivamuktis).
die kamen mit dem gleichen Einwandt. Genau wie
David frawly.
kann ich auch für mich voll nachvollziehen.
nach patabi jois soll´s ja nicht mal einen anderen weg zur erleuchtung geben.....als vegan zu leben...! (So, gelesen)

und abpro pro sofamilch, schön ist doch auch hafermilch.
wenn man nun der sojabohne skeptisch gegenübersteht.
ach ja, ist ja auch tierfutter.
aber mal ehrlich...mein hund liebt auch "Menschenfutter" (sprich eis, brot, salat)
jedem das seine.
Ich kann leider nicht ganz ohne milch.
nicht jedes cafe bietet sojalatte. ;-)

om
angi
Olá,

heiße diskussion.
man könnte ja auch kurz und knapp einfach mal sagen das jeder von uns auf seine weise versucht sein bestes zu geben um der welt und ihrer bewohner gutes zu tun...

lokah samastah sukhino bhavantu

angi
Ja gern:
Eine ausgezeichnete Zusatznahrung ist Bierhefe. Hefen sind Mikroorganismen, die das Vitamin in der Natur synthetisieren. Muscheln oder Schaltiere sind nur deshalb so reich an Vitamin B12, weil sie im Wasser Mikroorganismen als Nahrung filtern. Seetang und Algen sind gute Quellen für Vitamin B12. Folgende Mengen an Vitamin B12 werden täglich benötigt [...]

siehe: Ihr täglicher Bedarf an Vitamin B12
http://www.kneipp-meilen.ch/ratgeber/vitamin_b12.htm

Ich hole mir Bierhefe von Biolabor bei dm. Ist bestimmt billiger als in der Apotheke :-)
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
ich bin seit 9 Monaten vegan aber auch 100 % roh... meine Blutwerte kamen letzte Woche. Sind besser denn je... aber ich bin vieeel zu dünn. Ich werd bald wieder anfangen mit gekochtem aber als veganer muss man schon darauf achten was man isst. Ausgewogen... damit man auch fit bleibt ne ;-)
Vielleicht hilft dir das Multitalent Bierhefe.
Hier ein Auszug über die Bierhefe:

Viel Geld wird ständig in die Entwicklung neuester Schönheitsprodukte und Nahrungsergänzungsmittel gesteckt, dabei ist altbewährtes zumeist immer noch am besten.

Dies trifft auch auf die Bierhefe zu, ein Produkt, wie der Name schon verrät, welches in der Kunst des Bierbrauens eingesetzt wird, aber auch als Supplement in Form von Bierhefetabletten sehr interessant ist.

Bierhefe enthält eine Fülle an essentieller Aminosäuren, welche wichtig für die Funktionen des Körpers sind. Aminosäuren sind letztenendes nichts anderes als die Bestandteile der Proteine, der Baustoff für unsere Zellen.

Doch das ist bei weitem noch nicht alles, denn dieses "Anti-Aging-Supplement" enthält darüber hinaus auch noch die Vitamine E, H, B1, B2, B3, B5, B6, B9 und B12. Neben der Vielzahl an Vitaminen sind auch viele Mineralien und Spurenelemente wie etwa Zink, Natrium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Kupfer enthalten, welche alle in einem gesunden Körper benötigt werden.

Natürlich finden sich all diese Elemente auch in anderen gesunden Lebensmitteln, jedoch lässt Stress und sonstige Probleme nicht immer eine absolut perfekte Ernährung zu, welche alle Vitamine und Spurenelemente umfasst.

In solchen Situationen bietet sich Bierhefe in Form von Bierhefetabletten an. Aber auch für Sportler ist Bierhefe sehr interessant, denn auch bei bereits guter Ernährung benötigt ein Sportler zumeist mehr Vitamine und Mineralien als ein Nicht-Sportler, sodass Bierhefe eine gute und natürliche Nahrungsergänzung sein kann, die der Sportler haben kann, welche auch schnell und unkompliziert in Form von Bierhefetabletten eingenommen werden kann.

Schon im 16. Jahrhundert wurde Bierhefe als Anti-Aging-Produkt gefeiert und heute erfährt es eine kleine Renaissance, denn es hilft sehr gut bei Problemen mit der Haut, den Nägeln und den Haaren.

Letztenendes scheint Bierhefe auch noch den Stoffwechsel positiv zu beeinflussen.
Ich bin gerade zufällig auf diese Seite gestossen und habe mich extra angemeldet um hier ein paar Mythen über B12 richtigzustellen. Leider kursieren noch viele Fehlinformationen und Halbwahrheiten im Netz, was Vitamin B12 angeht und es sollte wirklich Aufgabe jedes Veganers sein, sich über dieses Vitamin ausreichend zu informieren.

Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer. ;-) Vitamin B12 kommt in Pflanzen nicht vor und muss daher bei veganer Ernährung immer supplementiert werden. Wichtig ist dabei auch, die Besonderheiten der Vitamin B12-Aufnahme zu beachten. Dazu kann ich gerne bei Bedarf näher eingehen aber ich möchte jetzt nur mal eben aufzählen, welche Möglichkeiten der Supplementierung es gibt:

1. Möglichkeit: 3x täglich, insgesamt 3 µg - Wird Vitamin B12 mehrmals täglich eingenommen, reicht eine Dosis von 3µg um die empfohlene Aufnahme zu erreichen. Diese Methode wird normalerweise verwendet, wenn man über angereicherte Produkte (Sojamilch usw.) supplementiert. Aber Achtung, ihr müsst wirklich dreimal täglich eine ausreichende Menge aufnehmen! Zwischen den einzelnen Aufnahmen müssen mehrere Stunden liegen.

2. Möglichkeit: 1x täglich 10µg: Wenn ihr täglich ein Supplement einnehmt, dann muss dieses mindestens 10µg enthalten, damit ihr bei einmal täglicher Einnahme genug Vitamin B12 aufnehmt!

3. Möglichkeit: 1x wöchentlich 2000µg: Damit kann man auch genügend Vitamin B12 aufnehmen, allerdings kommt es da leichter zu Nebenwirkungen wie Vitamin B12 induzierter Akne.

Wenn ihr ein Supplement verwendet, achtet darauf, dass dieses kein Vitamin C enthält, da Vitamin C das Vitamin B12 zerstört.

Ich empfehle von den aufgezählten Methoden zur Vitamin B12-Versorgung die Zweite , die man natürlich auch problemlos mit angereicherten Produkten kombinieren kann. Wenn ihr aber mit einer der anderen Methoden besser zurecht kommt, spricht auch nichts dagegen. Aber bitte achtet auf eine ausreichende Vitamin B12 Versorgung, nichts schadet dem Veganismus mehr als uninformierte und dann irgendwann mangelernährte Veganer!

Und nochmal zur Sicherheit: Algen, Sauerkraut, Bierhefe, Pilze, Sanddorn, ect. sind keine geeigneten B12-Quellen! Sichere Quellen sind nur angereicherte Produkte und Vitaminpräperate.

Alle anderen Stoffe ausser Vitamin B12 könnt ihr als Veganer auch über die Nahrung bzw. Sonneneinstrahlung bekommen. Achtet insbesondere auf eine gute Versorgung von Calcium, Eisen, Zink und Vitamin D sowie einem guten Verhältnis von Omega3 zu Omega6-Fettsäuren. Vitamin D würde ich persönlich auch supplementieren, das kommt aber sicher auch darauf an, wieviel man im Freien ist und wo man wohnt. Wenn ihr Vitamin D supplementieren wollt, achtet darauf, dass es Vitamin D2 ist, da Vitamin D3 aus Tieren gewonnen wird.

Ich hoffe ich hab ein bisschen Klarheit in die Vitamin B12 Debatte gebracht. ;-)

LG
Hallo Angi,

ich habe gerade erst mal wieder ein Buch dazu gelesen. Da geht es zwar um die Ernährung für ein neues Jahrtausend (ursprünglich amerikanisches Buch, für den Pulitzer - Preis nominiert und mittlerweile in deutsch erhältlich) und hauptsächlich über die schlimmen Zustände der Massentierzuch, die Pestizide in unser Nahrung, die Schäden der Umwelt deshalb usw., aber es gab auch eine ganz klare Aussage über Studien zu Veganern und dem "Gerücht" eines B12 Mangels.

In den letzten 30 Jahren gab und gibt es unzählige Studien über die positiven Auswirkungen veganer Ernährung auf Gesundheit und auch in Bezug auf kranken Menschen und deren Besserungen.
Immer wieder heist es, dass B12 nur in tierischen Podukten zu finden ist und vom Menschen nicht selbst erzeugt werden kann usw.
Wie erklärt sich dann aber, das nahezu alle getesteten Personen, selbst nach jahrelanger veganer Ernährung KEINEN Mangel an B12 haben, sondern der Stand / Pegel gleich blieb, oder sich nur sehr gering veränder hat?
Die Wissenschaft ist sich bisher darüber noch nicht einig und auch die Tatsache, dass unser Körper das nicht selbst produziert ist gerade wieder umstritten.

Ist also alles in Ordnung, Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pillen o.ä. NICHT notwendig.
Alpro Milch mit B12 ist sicherlich nicht falsch und gibt so noch 100% Sicherheit ( - > kann man den Studien glauben).

Mein Tip: Lass einfach in regelmäßigen Abständen (alle 6 Monate) Deine Werte beim Arzt checken.

Ein Vitamin B12 Mangel lässt sich am einfachsten und schnellsten mit Vitamin B12 Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen. Methylcobalamin ist für Veganer am empfehlenswertesten. Man kann aber auch zu Cyanocaobalamin greifen. Das enthaltene Cyanid (Gift) kommt in nur sehr geringen Anteilen vor und liegt unter den Anteilen von Leinsamen. Ich frische meine B12 Reserven alls paar Monate mal wieder mit B12 Lutschtabletten auf. Fährt man am günstigsten mit, als wenn man ständig zu Sojajoghurt greifen muss.

Oft kann man lesen, dass es keine pflanzlichen Lebensmittel mit Vitamin B12 gibt, aber es gibt tatsächlich welche. Dazu gehören laut Recherchen Pilze, an denen das von Bakterien gebildete B12 haftet. Vorne mit dabei sind Shiitake-Pilze, Champignons und Pfifferlinge. Algen bieten auch bioverfügbares B12 (Chlorella und nori zB). Hier muss man aber wegen den hohen Jodanteilen wieder aufpassen.

Ansonsten bleiben noch mit Vitamin B12 angereicherte Pflanzendrinks und Sojajoghurt. Im Brottrunk ist ja wie bereits erwähnt auch B12 drin, aber der Geschmack ist geschmackssache. :)

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