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Hi ihr Lieben,

der eine oder andere von euch musiziert doch sicher auch selbst?
Ich würde gerne eine Diskussion um "rechtes Üben" anstoßen ;-) denn ich bin mir sicher, dass das Üben umso effektiver und freudvoller ist, je besser man sich konzentrieren kann --- sind wir hier mit Yoga etwa richtig? ^^
Was mich momentan besonders beschäftigt ist die Flow-Erfahrung, die Patanjali doch als 7. Stufe - Dhyana - beschreibt. Wie kommt man da hin? Wie kann man Dhyana beim üben üben? Oder zumindest die besten Bedingungen schaffen? Wie ertappt und verringert man seine Aufmerksamkeits-Nachlässigkeiten, Gedankenabschweifungen etc. beim Üben? (und nachher im Konzert natürlich auch ;-) )

Bis jetzt hab ich zum beispiel den Versuch laufen, sobald ich merke, dass ich abschweife, mir einen Strich in ein Notitzbüchlein zu machen - einfach um aufhören zu müssen und bewusst wieder bewusst zu spielen ;-) ...auf-den-Atem-konzentrieren hat nicht wirklich funktioniert - eher schon auf das Metrum, das gibt einem sogar ziemliche Sicherheit, weil man nur in kleinen Abschnitten denkt und nicht schon Panik vor der Ansgstelle 5 Seiten später hat ;-)

Würde mich über Austausch seeeeehr freuen !

Alles Liebe,
Om Shanti,
Sangini

Tags: Dhyana, Flow, Musik, Üben

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Antworten auf diese Diskussion

Muß zugeben dass ich das Thema nicht ganz verstehe, aber ich habe eine intuitive Antwort: sich mit wollem Vertrauen hingeben und nicht viel denken :)
jaaaa,...anscheinend bin ich auch zu müde oder steh auf meiner leitung....;-(
was möchtest du jetzt - kurz gesagt - beim musizieren nicht abschweifen und konzentriert aber gedankenlos (in bezug das dich die gedanken nicht abbringen) instrumente üben???
ich spiele keine "yogischen" instrumente, aber wenn ich panderu oder berimbau spiele höre ich einfach auf den rhythmus (der halt stimmungsabhängig ist) und spiele free up my mind drauf los.
meine gedanken liegen durch auf dem takt. wenn ich freestyle was neues probiere bin ich mit angemessener konzentration dabei. bin sehr kritisch und mit leichtem hang zum perfektionismus (muß mir immerwieder vorhalten das nix perfekt sein kann um mich zu zügeln), deshalb kann mein kopf beim intensiven üben der neuen rhythmen nicht loslassen, nur bei bekannten styles.
hoffe dich richtig verstanden zu haben vom thema.
taktvolle grüße
angi
Liebe Sangini,

Musizieren ist Meditation. Erst in einem meditativen Zustand ist es möglich, die Konzentration (Dharana - 6. Stufe) beizubehalten...allerdings schließt sich dabei alles ein. Ohne Rückzug der Sinne (Pratyahara), keine Konzentration, keine Meditation und umgekehrt. Ich kann es nur erklären, wie es bei mir ist, wenn ich singe. Für mich zählt in diesem Moment nur der gegenwärtig gesungene Ton. Kein vergangener und kein zukünftiger Ton - also auch nicht an den Fehlern hängen bleiben (denn das ist der größte Ablenker ;-) ). Die Fähigkeit entwickeln, den Geist, wie bei der Meditation, einpünktig (werden zu) lassen...dann kommt das Musizieren, bzw. Meditieren von selbst. Meditieren geschieht, genauso wie schlafen und singen, etc. Alles was wir tun, ist eine Vorbereitung auf das, was wir 'nicht tun können' ;-)

Nicht einfach zu beschreiben, aber ungefähr so geht das :-)

Liebe Grüße,

Saradevi
Danke Saradevi,

ja genau das meinte ich :-) ...aber ehrlich, es ist leichter gesagt als getan, immer beim Gegenwärtigen Ton zu bleiben ^^ aber wahrscheinlich hilft da wirklich nichts anderes als das Üben zu üben *ggg*

Om Shanti,
Sagini
Ja...wie heißt es immer so schön: "Das Üben übt." ;-)

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