Der Bus war bereits losgefahren, als der Schaffner einen Mann hinterherlaufen sah. Helfend streckte er die Hand aus. Der Mann hielt sich am Schaffner fest. Da er jedoch mehr wog als der Schaffner, riß er den Schaffner mit, so daß beide auf die Straße fielen. Nun liefen beide hinter dem Bus her. Ein gewichtiger Fahrgast, der sicher im Bus saß, streckte seine Hände aus dem Fenster. Beide hielten sich daran fest und sprangen auf den Bus.
So etwas geschieht häufig auf der Reise des Aspiranten zu seinem Ziel.
Wenn er auf dem Trittbrett des Sadhana (spirituelle Praxis) steht, auf das er gerade gestiegen ist, überschätzt er seine Stärke und macht sich daran, andere Menschen zu "retten". Das Resultat ist offensichtlich. Er wird selbst auf die Straße des weltlichen Lebens gezogen. Es ist nicht Aufgabe eines Anfängers, anderen zu helfen, sich zu transformieren. Er sollte sich auf seine eigene Praxis konzentrieren. Wenn er sich in die Angelegenheiten anderer Menschen einmischt, wendet er sich gedanklich wieder der Welt zu, und muß anschließend dem Bus der spirituellen Praxis nachlaufen. Ein fortgeschrittener Schüler oder Heiliger, der fest verankert ist, kommt zu seiner Rettung. Und selbst er verläßt die Festung des Sadhana (spirituelle Praxis) nicht, sondern streckt seine Hand durch das Fenster des selbstlosen Dienens hinaus.
*Aus*: "Göttliche Erkenntnis"
von Swami Sivananda
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Cordula gefällt die Diskussion Ashram in Deutschland (außer Yoga Vidya)? von Stefan Adinath.© 2012 Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Yoga-Forum | Yoga-Kurse | Yoga-Magazin | Vegetarier-Forum | Werbeagentur Münster
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